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DEZEMBER
Klage erfolgreich:
Oberrichter verbieten "Apartheid" in Israel
Die Autobahn 443 zwischen Tel Aviv und Jerusalem gilt als
sichtbarster Beweis für Israels "Apartheid-Politik". Die Lebensader, täglich von
40.000 israelischen Fahrzeugen befahren, ist für Palästinenser gesperrt,
obgleich sie durch besetztes Gebiet führt...
Wie in Nazareth arabische Israelis zu Hightech-Unternehmern werden:
Geburtshelfer in Galiläa
Auf den ersten Blick unterscheidet New Generation Technology (NGT) nichts von
den übrigen zwei Dutzend Inkubatoren in Israel. In dem bei Nazareth gelegenen
Industriepark setzen Forscher, Marketing- und Finanzexperten alles daran, um aus
innovativen Ideen tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. „Doch wir arbeiten
hier in einem ganz einzigartigen Umfeld“, sagt Eyal Neria nicht ohne Stolz...
Siedlungsbau einfrieren:
Störenfriede
des Zionismus
Theodor Herzls kanonische Aussage nach dem ersten
Zionistenkongress – „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet“ – ist seit
langem zu einer abgegriffenen Formel geworden, weswegen ihre tiefere Bedeutung
uns manchmal aus den Augen gerät...
Empfehlung mit Nachdruck:
Weihnachtsbäume "verletzen religiöse Gefühle"
Israelische Hotels, Restaurants und Clubs
dürfen keine Weihnachtsbäume aufstellen, ihre Gäste
nicht mit Weihnachtsmännern erheitern, keine rote Mützen
austeilen oder "christliche Symbole" in ihren
öffentlichen Räumen aufstellen. Eine entsprechende
"Empfehlung" hat das Oberrabbinat ausgegeben…
Neue Ausgrabungen:
Die Familie "von Nazareth" lebte bescheiden und koscher
Die Familie "von Nazareth", Maria, ihr Ehegatte Josef und der im
fernen Bethlehem geborene Sohn Jesus, lebten
möglicherweise in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung mit
Innenhof und samt einer in den Felsen gehauenen
Zisterne, in der sie im Winter das Regenwasser leitete.
Sie verwendeten zudem aus Kalktein gemeißeltes
Essgeschirr, wie es damals nur Juden benutzten, weil
Steingefäße „koscher“ blieben...
Unterdrückte Maria und Josef:
Weihnachtliche Propaganda
Bethlehem steht im Mittelpunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten.
Doch das Licht von Bethlehem, die Friedensbotschaft der Geburtsstadt Jesu werden
heute politisch missbraucht...
Jerusalem:
Multikulti Weihnachten
Das Bedürfnis, in treudeutscher Tradition Heilig Abend zu feiern
und Kindheitserinnerungen zu pflegen, verliert sich auch
nicht nach einem langen Aufenthalt in einem Land, wo es
zwar eine winzige christliche Minderheit gibt, wo aber
die Mehrheit das Weihnachtsfest etwa so wahrnimmt, wie
die Deutschen Id el Fidr oder Jom Kippur...
Haifas "Fest der Feste":
Wo Alle
Weihnachten feiern
"Weihnachten ist doch längst ein universales Fest für alle", sagt
George, der christlich arabische Verkäufer von
Weihnachtskitsch in Wadi Nisnas in Haifa. Für russische
Juden hält er Plastik-Weihnachtsbäume für weniger als 2
Euro feil, mit Ständer als Tischdekoration... |
Rennen gegen die Zeit:
UN und EU 'sehr besorgt'
Zum Ende des Jahres 2009 sehe die Situation im Nahen
Osten sehr düster aus; die Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis
gingen nicht weiter, das Vertrauen sei sehr gering und in Jerusalem herrsche
eine angespannte Stimmung, erklärte am Donnerstag Robert Serry,
UN-Sondergesandter für den Nahen Osten…
Freihandelszone:
Europa – Mittelmeer
Den Rahmen für die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den
benachbarten Mittelmeerländern (MED-Ländern) bildet die
Europa-Mittelmeer-Partnerschaft, die im November 1995 ins Leben gerufen wurde.
Bei den Partnerländern handelt es sich um Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien,
Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien, die Palästinensische Behörde sowie die
Türkei…
Unbekannter Individualismus:
Rabbis
verbannen Internet-Seiten
Ultraorthodoxe Rabbis haben eine Sperrung aller „frommen“ jüdischen
Internetseiten angeordnet. „Mit Bedauern und Stolz geben wir die Schließung
unseres Internet-Portals bekannt“, so Chaim Twersky, Betreiber des größten
ultraorthodoxen Internet-Portals „Etrog“, im Armee-Rundfunk. „Natürlich bedauern
wir das, weil wir viel Geld investiert und mit einem ganzen Team gearbeitet
haben. Aber wir schließen es mit Stolz, weil wir uns ohne Widerspruch jeder
Weisung der Rabbiner beugen“…
Tbc und Lepra:
2.000 Jahre
altes Grabtuch in Jerusalem gefunden
Ein Archäologenteam hat in einem Grab in Jerusalem Fragmente eines Grabtuchs aus
der Zeit von Jesus Christus gefunden. Nach Angaben der Wissenschaftler sei dies
der erste bekannte Fund eines solchen Objekts. Der vor 2.000 Jahren Verstorbene
ist zudem der erste dokumentierte Fall von Lepra, schreiben die Forscher im
Wissenschaftsmagazin PLoS ONE…
Die Katze ist aus dem Sack:
Ganz
Palästina
Palästina, ganz Palästina. Vor hunderttausend Menschen im Stadtzentrum von Gaza
erklärte Ismail Haniyeh diese Woche das Ziel der Hamas. Der gemäßigte
Ministerpräsident des gemäßigten Flügels der religiösen
Palästinenserorganisation verkündete öffentlich, welche Friedenslösung seine
Regierung anstrebt…
Football4Peace:
DFB in
Jerusalem
Hoher Besuch in Jerusalem. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Mitglied der
Jerusalem Foundation Deutschland e.V., besuchte die Nahost-Metropole gemeinsam
mit Olliver Tietz (Geschäftsführer der DFB-Kulturstiftung) sowie einer
hochrangigen Delegation des Deutschen Fußball-Bunds...
Vor Verhandlungen:
Abbas fordert Baustopp, auch in Ost-Jerusalem
Wenn sich Israel zu einem kompletten Siedlungsbaustopp für sechs Monate
bereiterklärt, Aktivitäten in Ostjerusalem eingeschlossen, könnten Verhandlungen
über ein endgültiges Abkommen innerhalb dieses Zeitraumes abgeschlossen werden.
Das sagte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas,
der Tageszeitung “Ha´aretz” am Dienstag in einem Interview in Ramallah…
Umfrage:
Mehrheit der Palästinenser misstraut Israel
Die Mehrheit der Palästinenser, über 61 Prozent, ist gegen die Wiederaufnahme
der Friedensverhandlungen, solange sich Israel nicht an einen Baustopp, auch in
Ost-Jerusalem, hält. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des
Instituts “Arabische Welt für Forschung und Entwicklung” (AWRAD) in Ramallah.
Demnach sprachen sich nur 31 % für Verhandlungen aufgrund des Angebotes zum
10-monatigen Siedlungsbaustopp in der West-Bank (ohne Ost-Jerusalem) aus. 75 %
sind der Ansicht, Israel werde sich nicht einmal an den ausgerufenen
Siedlungsbaustopp halten, nur 22 % waren vom Gegenteil überzeugt…
An Israeli View:
Rupture and its rewards
The settlement construction freeze imposed by the government in Judea and
Samaria has far-reaching practical, political and ideological ramifications…
A Palestinian View:
The
ball is now with the international community
Binyamin Netanyahu’s announcement in late November that his
government would implement a settlement freeze was not taken seriously by
Palestinians, Arabs or other interested and involved parties…
Handfeste Krise:
Haftbefehl gegen
Zipi Livni
Ein Bericht des arabischen Fernsehsenders Al Dschesira über den Haftbefehl eines
britischen Richters gegen die israelische Oppositionschefin und ehemalige
Außenministerin Zipi Livni konnte am Montag Nachmittag nicht erhärtet werden.
Die israelische Botschaft in London entdeckte zunächst nichts. Derweil erklärte
Livnis Büro, dass ihr geplanter Besuch wegen Terminproblemen verschoben worden
sei…
Nach belgischem Modell:
Juristische Kriegsführung
Der Haftbefehl gegen die israelische Oppositionschefin Zipi Livni ist nur die
Spitze eines Eisbergs. Für die palästinensische Kriegsführung mit juristischen
Mitteln gibt es im Englischen sogar schon einen Fachbegriff. Statt „warfare“
betreiben sie „lawfare“, einen juristischen Krieg…
BeTeawon:
Chefs
gegen Diplomatenchef
Die bekanntesten israelischen Chefs, darunter Chaim Cohen und Israel Aahroni
haben einen öffentlichen Protestbrief an den Chef der israelischen Diplomatie,
Außenminister Avigdor Lieberman geschickt. Darin beklagen sie sich über eine
alte Regel, dass selbst nicht-jüdische Staatsgäste nur in koscheren Restaurants
einkehren dürfen…
"Folge Deinem Schicksal":
Konzert im Jerusalem Theater
haGalil verschenkt zweimal zwei Karten...
Sprengstoff, Bräute und eine Giraffe:
Ägypten
blockiert Schmugglertunnels
Die Blockade des von der Hamas beherrschten Gazasteifens soll
jetzt mit einer unterirdischen Mauer aus Stahl perfektioniert werden.
Amerikanisches Militär habe unter einem Mantel der Geheimhaltung damit begonnen,
18 Meter lange und fünf Zentimeter dicke Stahlplatten entlang der 13 Kilometer
langen Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten in den Boden zu rammen...
Schlimmstes Unheil abgewendet:
Reaktionen auf EU-Papier
Schwedens Außenminister hatte in den letzten Tagen der
schwedischen EU-Präsidentschaft versucht, den Status Jerusalems zu ändern und im
Namen der EU eine Teilung der Stadt zu empfehlen...
Kirchenbesitz:
"Niemand wird
so schnell den Bart abrasieren"
Der stellvertretende israelische Außenminister Dany Ayalon fliegt
am Mittwoch Abend nach Rom, um Steuerverhandlungen zwischen dem Heiligen Stuhl
und dem Staat Israel fortzuführen. Angeblich habe Israel beschlossen,
katholischen Einrichtungen im Heiligen Land eine teilweise Steuerfreiheit
einzuräumen, berichtete die Zeitung Jedijot Achronot…
Gefährliche Siedler:
Deutsche
Botschaft warnt vor Sicherheitslage in Jerusalem
Die deutsche Botschaft in Tel Aviv hat erstmals in der Geschichte
an alle bei ihr registrierten deutschen Staatsbürger in Israel per Email eine
Reisewarnung wegen einer Demonstration verschickt...
Fanatischer Glaube:
Ahmadinejads Messianismus
Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat jüngst die USA
beschuldigt, sie würden Anstrengungen unternehmen, um die Rückkehr des
„Mahdi“ zu verhindern, der in den Augen der Muslime als Messias gilt.
Worte wie diese, die in westlichen Ohren verrückt klingen, sprach
Ahmadinejad vor weniger als einer Woche in der Stadt Isfahan, bei einem
Treffen mit Familien, die Angehörige im iranisch-irakischen Krieg vor
mehr als 20 Jahren verloren haben...
Regionale Wissenschaftskooperation:
Nobelpreisträgerin Yonath in Jordanien
Weniger als drei Wochen vor ihrer Nobelpreisverleihung ist die israelische
Chemikerin Ada Yonath nach Jordanien gereist, um die wissenschaftliche
Zusammenarbeit in der Region zu fördern und den jüngst in Betrieb genommenen
Teilchenbeschleuniger Sesame zu besuchen…
Reporter ohne Grenzen:
Amira Hass erhält Menschenrechtspreis
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Israelin Amira
Hass am 2. Dezember in Paris als „Journalistin des Jahres 2009“ ausgezeichnet.
Der Menschenrechtspreis in der zweiten Kategorie „Medium des Jahres 2009“ ging
an die tschetschenische Zeitschrift Dosh…
Todesstrafe für Drogenhandel:
Hamas
wechselt von israelischem zu ägyptischem Recht
Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat das Strafrecht für Drogenhandel und
-besitz geändert: Das bisher angewandte israelische Recht erschien ihr zu milde,
in Zukunft gilt bei Drogendelikten ägyptisches Recht. Nach dem neuen Gesetz
droht verurteilten Drogenhändlern nun die Todesstrafe…
Marihuana:
Regierung genehmigt Joints für Schmerzbehandlung
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt dürfen bestimmte Patienten im
Scheba-Krankenhaus in Tel HaSchomer bei Tel Aviv ab sofort Marihuana rauchen.
Das Krankenhaus hatte als erstes in Israel ein Protokoll zum medizinischen
Umgang mit Marihuana entworfen…
Welt-AIDS-Tag:
Zahl der Neuinfektionen in Israel gestiegen
In Israel leben derzeit 4.525 Menschen, die nachweislich an AIDS erkrankt sind.
Das Gesundheitsministerium geht jedoch davon aus, dass tatsächlich mindestens
6.374 Israelis mit dem Virus infiziert sind. Das geht aus einer aktuellen
Statistik hervor, die anlässlich des heutigen Welt-AIDS-Tages veröffentlicht
wurde…
Reise nach Berlin abgesagt:
Ist Netanjahu
wirklich krank?
Die Absage an Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit zehn Ministern Berlin einen Tag
lang zu besuchen zwecks einer gemeinsamen deutsch-israelischen Kabinettssitzung,
kam sehr plötzlich und in letzter Minute. Am Sonntag Abend hielt ein gesund
wirkender Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einem Journalisten-Kongress
in der südisraelischen Stadt Eilat eine Rede…
Historisches:
Weihnachten in
Bethlehem
Christbaum, Weihnachtsmann, Stollen, Lebkuchen und die schönen Weihnachtslieder
sind liebgewonnene europäische Sitten und Gebräuche. Manche können bis ins
Mittelalter zurückverfolgt werden…
Grippe:
Gestank wird teuer
Die Preise von Knoblauch sind in Israel um 30 Prozent gestiegen, wegen dem
Aberglauben in China, dass der Genuss der stinkenden Knolle einer wirksamen
Impfung gegen die Schweinegrippe gleichkomme…
Reality-TV:
Beten im Container
Wenn in dieser Woche im israelischen Fernsehen die zweite Staffel
von »Big Brother« startet, gehört auch wieder eine arabische Teilnehmerin zum
Personal der TV-WG. Palästinensische Kandidaten haben in israelischen Doku-Soaps
inzwischen einen Stammplatz…
Mahmud und die Caudillos:
Ahmadinejads Bündnispolitik mit der Linken in Lateinamerika
Der iranische Präsident verreist gerne. Die vom Revolutionsführer Ajatollah
Khomeini unmissverständlich formulierten globalen Ambitionen der iranischen
Revolution übersetzt Ahmadinejad heute in eine gleichermaßen pragmatische wie
ideologisch motivierte und leider auch einigermaßen erfolgreiche
Bündnispolitik...
Kaf-Tet beNovember:
UN-Teilungsplan vor 62 Jahren verabschiedet
Die UN-Resolution 181, der Teilungsplan von 1947,
wurde gestern vor 62 Jahren verabschiedet und war sowohl in der Kabinettssitzung
als auch während eines Vortrages des stellvertretenden Außenministers Daniel
Ayalon Thema…
Die Unabhängigkeit des Staates
Israel:
Der Weg zum 14. Mai 1948
Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der
Vereinten Nationen für die Errichtung von zwei Staaten
auf dem Gebiet des britischen Mandatsgebietes (westlich
des Jordans) - eines jüdischen und eines arabischen
Staates. Die Juden nahmen den Vorschlag an, die Araber
lehnten ihn ab. Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel
gegründet. Seither hat Israel nicht davon abgelassen,
nach einer Möglichkeit der friedlichen Koexistenz mit
seinen palästinensischen Nachbarn zu suchen...
Am 29.November 1947:
''Als
die Stimmen ausgezählt wurden, ich glaube ich habe kaum
geatmet''
Kein Staat wird auf einem Silbertablett dargereicht, und
der Teilungsplan gibt den Juden nur eine Chance...
Weiteres Kartenmaterial zur Teilung:
Jerusalem 1947
The City of Jerusalem shall be
established as a corpus separatum under a special
international regime and shall be administered by the
United Nations...
The General Assembly:
Text der UN-Resolution vom 29. November
1947
Having
met in special session at
the request of the mandatory Power to constitute and
instruct a Special Committee to prepare for the
consideration of the question of the future Government
of Palestine at the second regular session...
Ein Blick zurück:
Die weise Entscheidung der UNO
Wegen des Lärms erwachte ich aus
tiefem Schlaf. Draußen war ein Aufruhr im Entstehen, der
von Moment zu Moment anschwoll, aufgeregte Stimmen von
vielen Menschen. Es klang wie ein seltener Ausbruch von
Freude. Ich streckte die Nasenspitze durch die Tür
meines Hotels in Haifa. Begeisterte Menschen teilten mir
mit, dass die UN-Vollversammlung soeben die Teilung des
Landes beschlossen hatte... |
NOVEMBER
Netanyahu:
"Zehnmonatiges Aussetzen des Siedlungsbaus"
Nach der Ankündigung von Ministerpräsident Netanyahu hat am Mittwoch auch das
Kabinett einem zehnmonatigen Siedlungsbaustopp im Westjordanland zugestimmt. Die
Regierung versteht dies als Zeichen, um die Wiederaufnahme von Gesprächen mit
den Palästinensern zu erreichen…
Erinnerungen an David Ben-Gurion: 36 Jahre nach dem Tod von Israels
Gründer ist die Zeit für die Auferstehung seiner Vision, den "Negev erblühen zu
lassen gekommen", gekommen. Schon heute übertrifft die Nachfrage nach Immobilien
das Angebot, neue Industriezonen schaffen Arbeitsplätze und zahlreiche Tourismus
Projekte betonen die Schönheit von Israels Süden. Hier, im Negew, verwandeln
sich weitreichende Gebiete in Stützpunkte für die Gewinnung grüner Energie.
Das war 2009:
Jahresrückblick Nahost
Ein Krieg in Gaza, Wahlen in Israel, Streit um Wahlen in den
palästinensischen Autonomiegebieten und zwei Reden, eine von Präsident Barack
Obama in Kairo und eine von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, gestalteten
entscheidend das Jahr 2009 im Nahen Osten…
Staatsbesuch:
Bundesaußenminister Westerwelle in Jerusalem
Der Besuch des neuen deutschen Außenministers in Yad Vashem, kurz nach seiner
Landung in Israel, ist von äußerst symbolischer Bedeutung. Wenn man darüber
hinaus die Tatsache bedenkt, dass Guido Westerwelle schon knapp einen Monat nach
seinem Amtsantritt beschlossen hat, Israel zu besuchen, dann ist es klar, dass
auch die zweite Regierung Angela Merkels beabsichtigt, die besonderen
Beziehungen zum jüdischen Staat zu bewahren… weiter…
Überaus positiv für die deutsch-israelischen Beziehungen:
Westerwelle in
Israel als Freund empfangen
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle wurde gestern als Freund in Israel
empfangen. Am Flughafen von Tel Aviv wurde er vom stellvertretenden israelischen
Außenminister Danny Ayalon mit folgenden Worten der Bewunderung und mit
Freundschaftsbekundungen herzlich willkommen geheißen: „Herr Minister, we admire
you. We admire your country. You are here with friends“…
Kurztripp:
Westerwelle besucht Israel
Sein erstes Telefongespräch mit einem ausländischen Amtskollegen
führte der frisch vereidigte deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle
ausgerechnet mit Avigdor Liberman, dem israelischen Außenminister. Das wurde
Journalisten von Diplomaten mitgeteilt. Nachdem Westerwelle schon die engsten
Nachbarn Deutschlands besucht habe, darunter Belgien und Polen, setzt er am
Montag eine weitere Tradition deutscher Außenminister fort, kurz nach
Amtsantritt auch Israel zu besuchen...
Virtual Criminology Report:
Warnung vor “Kaltem Cyberkrieg”
McAfee hat die fünfte Auflage seines jährlichen Virtual Criminology Report
veröffentlicht. Den Schwerpunkt bildet dabei das Thema Cyberkriegsführung. Denn
das virtuelle Wettrüsten ist inzwischen definitiv Realität, ein “Kalter
Cyberkrieg” hat dem Bericht zufolge bereits begonnen. Dieser könnte deutlich
heißer verlaufen als das nukleare Wettrüsten des 20. Jahrhunderts…
Golan:
Assad
will Netanjahu nicht treffen
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat ein
Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu abgelehnt.
“‘Wenn Herr Netanjahu es ernst meint, dann soll er seine Experten in die Türkei
schicken, damit sie dort mit unseren Experten verhandeln”, sagte Assad nach
einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in Paris…
Siedlungsbau in Israel:
Chancen auf Frieden mit den Palästinensern verbauen
Das Lob von US-Außenministerin Hillary Clinton für die
angeblich restriktive Siedlungspolitik Israels ist nur wenige Wochen alt. Und
Benjamin Netanjahus angebliche Zusicherung bei seinem Treffen mit US-Präsident
Barack Obama, der Siedlungsbau im Westjordanland sei und bleibe stark
eingeschränkt, erfolgte gar erst vor Tagen…
Palästinensische Unabhängigkeit:
Das
langsame Sterben des Status-Quo
In Israel beunruhigt der Gedanke an eine mögliche Unabhängigkeitserklärung
der Palästinenser, und dies obwohl die Formulierungen, die der palästinensische
Präsident wählte, doch eigentlich eine Art Sieg für Israel ist. Die
Palästinenser sprechen schließlich von einem Staat innerhalb der Grenzen von
1967 und damit lassen sie nicht nur die Osloer Abkommen mit Israel fallen,
sondern geben – vor den Augen der gesamten Welt und insbesondere der UNO – den
Traum eines vollständigen Groß-Palästina auf…
Die Presse:
Jeder wagt ein Tänzchen auf Obamas Nase
Barack Obamas Außenpolitik ist offenbar zu gut für diese Welt. Mit seiner
ausgestreckten Hand, die er den Gegnern der USA seit seiner Angelobung immer
wieder anbietet, greift der US-Präsident ins Leere. Den Friedensnobelpreis
erhielt er für seine rhetorischen, nicht für seine außenpolitischen Leistungen…
Sackgasse:
Obamas Fiasko in Nahost
Ein Blick in die europäische Presse zeigt immer mehr Pessimismus…
Obama ohne PLO:
In
der Sackgasse
Diesmal wird es auch die israelische Rechte schwer haben, den Besuch von
Premier Benjamin Netanjahu bei Barack Obama als Fest der ungetrübten
Freundschaft zu verkaufen, bei dem der US-Präsident vor laufenden Kameras eben
ein bisschen wild tun muss, aber hinter den Kulissen aus dem Lächeln nicht mehr
herauskommt. Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind angeschlagen…
Clinton:
Ohne Rabin-Mord
bereits Frieden in Nahost
Ohne den Mord am Ministerpräsidenten Izchak Rabin würde
nach Überzeugung des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton schon lange Frieden
in Nahost herrschen. Israelische Medien berichteten am Sonntag, Clinton habe
dies am Vorabend während einer Ansprache im Rabin-Friedenszentrum in Tel Aviv
gesagt…
Beide Seiten betonieren Fakten:
5000 weitere Siedlungen in Ostjerusalem geplant
Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat die Pläne für den Bau weiterer 5000
Siedlungen in dem von Israel 1967 völkerrechtswidrig annektierten arabischen
Ostteil der Stadt angekündigt. Gemäß internationalen Agenturen werden einzelne
Wohnungen in Jerusalem neuerdings als „Siedlungen“ bezeichnet, die gemäß
internationalem Völkerrecht als „illegal“ bezeichnet werden...
Die USA sollten sich erstmal raushalten:
Rufen Sie im
Weissen Haus an, fragen Sie nach Barack
Der israelisch-palästinensische Friedensprozess ist zur Farce
verkommen. Es ist offensichtlich, dass alle Parteien nur immer weiter die
langweiligen und altbekannten Szenen nachspielen und die immer ermüdenderen
Klischees bemühen, ohne dies, ohne selbst noch daran zu glauben…
Wenig Begeisterung:
Netanjahu in Washington und Paris
Das Treffen zwischen Israels Premierminister Benjamin
Netanjahu und US-Präsident Barack Obama fand in der letzten Woche in einer fast
schon geheimen Atmosphäre statt. Es gibt nicht einmal ein gemeinsames Foto. Der
US-Präsident hatte dem Treffen mit dem israelischen Premier erst im letzten
Augenblick zugestimmt, und als Netanjahu in die USA kam, wich Barack Obama jedem
öffentlichen Kontakt mit ihm aus. Weiters fand das Treffen nicht, wie üblich, im
Gästezimmer des Weißen Hauses statt…
Israeli Cinema:
Der werfe
den ersten Stein
Die moderne Karrierefrau und Mutter Michale ist in Tel Aviv fest eingespannt in
ihrer traditionell sephardischen Familie...
Kadimah:
Mofaz gegen Livni
Neun Monate nach den Wahlen ist also die Rechte noch stärker geworden, während
sich die von Ehud Barak in eine Koalition geführte Arbeitspartei auf dem besten
Weg ist, von der politischen Landkarte ganz zu verschwinden. Gäbe es eine
5%-Klausel, könnten die Sozialdemokraten diese gerade noch überwinden…
Atom-Deal mit Iran
Türkei könnte Partner werden
Bei einer möglichen Einigung im Atomkonflikt mit dem
Iran könnte die Türkei eine wichtige Rolle spielen. Es habe Gespräche zwischen
der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA und der Türkei über eine
Zwischenlagerung iranischen Urans im Land gegeben, hieß es aus IAEA-nahen
Kreisen in Wien…
Amos Oz:
Geschichten aus Tel Ilan
Amos Oz erzählt in seinem neuen Buch poetisch und sehr
episch von den Einwohnern dieses kleinen Kosmos, in dem jeder jeden kennt und
die einzelnen sich selber fremd werden. Geschichten von Menschen auf dem
schmalen Grad zwischen dem, was hätte sein können und dem, was vermutlich nicht
mehr sein wird...
So ganz spontan?
Ein eigener
palästinensischer Staat
Die Zweistaatenlösung gilt heute als Zauberwort zur
Lösung aller anstehenden Probleme in Nahost. Die Israelis wollen die
Palästinenser abstoßen. Die Palästinenser wollen die israelischen Besatzer
abschütteln. Die Amerikaner, Europäer und die Araber glauben daran, dass den
Palästinensern völlige Unabhängigkeit im Rahmen des Selbstbestimmungs-rechts der
Völker zustehe…
Keine neue Idee:
Palästinenser wollen Staat ausrufen
Volkstänze in Ramallah, der Hauptstadt der palästinensischen Autonomiebehörde.
Anlass ist der Jahrestag der Ausrufung eines palästinensischen Staates 1988 in
Algier durch Jassir Arafat. Trotz Anerkennung durch über 100 Staaten, ist sie
auf dem Papier geblieben…
Biografie:
Yasmin Levy
Die Ladino-Sängerin Yasmin Levy wurde in Baaka, einem kleinen, sehr schönen
Viertel in Jerusalem am 23. Dezember 1975 geboren. Baaka hat viele enge, alte
Gassen. Die Gegend ist noch immer ein lebendiger Bestandteil der Geschichte der
Stadt, und für Yasmin ist sie ihr Ursprung. Sie lebt immer noch im jener
Wohnung, in welche ihre Eltern einzogen, als sie gerade geheiratet hatten…
Boxen:
Israel hat wieder
einen Weltmeister
Der israelische Boxer Juri Foreman hat am Samstag in Las Vegas Sportgeschichte
geschrieben. Als erster Faustkämpfer seines Landes holte er den
Weltmeistertitel. Foreman besiegte den Puerto Ricaner Daniel Santos nach 12
Runden und sicherte sich damit den WBA-Titel im Superweltergewicht…
Goldener Oktober:
Die Touristen
kommen wieder
Wirtschaftskrise? Wer kann sich daran noch erinnern? Der
Krieg in Gaza? Schnee von gestern! 330.000 Gäste kamen im vergangenen Monat nach
Israel. Die Zahlen für Oktober verschönern die schlechten Zahlen dieses Jahres.
Das sind gute Nachrichten für den israelischen Tourismus…
Hitler besiegen:
Die Leiden des jungen
B.
Avraham Burgs gerade in deutscher Übersetzung erschienenes Buch “Hitler
besiegen, Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss” (Campus Verlag
Frankfurt am Main, New York) wurde nach seinem Erscheinen im Jahre 2007 in
Israel sehr kontrovers diskutiert…
Zionismuskritik:
Prophet im eigenen Land
In Deutschland schlägt er das meist nichtjüdische Publikum
in seinen Bann. Sie strömen zu Hunderten in seine Lesungen und hören dem
leidenschaftlichen, demagogisch nicht unbegabten Redner gebannt zu, wenn er
erklärt, warum er, der aus dem Herzen des zionistischen Systems, dem Glutkern
israelischer Politik stammt, an ihr verzweifelt ist, zur Umkehr aufruft und
damit für viele zum Renegaten geworden ist. Jüdische Zuhörer hingegen sind meist
verstört und konfrontieren ihn mit dem Vorwurf, indirekt judenfeindliche
Stimmungen zu bestärken. Warum beides der Fall ist, erfährt das Publikum aus
Burgs kürzlich auf Deutsch erschienenem Buch Hitler besiegen. Warum Israel sich
endlich vom Holocaust lösen muss…
Untergangspathos:
Das Recht auf Rückkehr
Wenn es geht, ziehen sie weg. Wenn sie nur ein Visum bekommen, nach Russland
oder Amerika. Natürlich, Israel ist ihre Heimat, und man darf ja auch nicht
einfach so kampflos fliehen: »Weggehen ist Verrat.« Aber das ist doch auch kein
Leben: der Staat ist winzig, eine riesige Mauer versperrt nicht nur die
Einreise, sondern auch die Ausfahrt. An den Checkpoints wird jeder genau
untersucht, anhand der DNA wird überprüft, ob jemand Jude ist oder nicht,
Hubschrauber, »Chicken Wings« genannt, scannen alle Personen auf den Straßen.
Und trotzdem gibt es immer wieder Anschläge…
Daniel Bar-Tal (2):
Schritte zur Deeskalation im Nahost-Konflikt
Nach der skizzierten Analyse tragen psychologische Faktoren
wesentlich dazu bei, dass die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern
in eine Sackgasse gerieten. Während die Grundzüge einer möglichen Lösung den
Angehörigen beider Gesellschaften mehr oder weniger klar sind und diese Lösung
auch von einer relevanten Mehrheit weitgehend mitgetragen wird, verhindert das
beschriebene Syndrom eine Umsetzung und erlaubt es einer radikalen Führung und
lösungsunwilligen Teilen der Gesellschaft, den Konfliktverlauf zu diktieren…
Daniel Bar-Tal:
Psychologische
Friedensbarrieren im Nahost-Konflikt
Wer die Entwicklung im Nahost-Konflikt seit dem Tod von Arafat mit einiger
Aufmerksamkeit verfolg hat, mag den vorliegenden Beitrag zunächst für eher von
historischem Interesse halten. In der Tat hat der Autor ihn vor Beginn der
jüngsten Phase dieses Konflikts verfasst. Er arbeitet allerdings eine zentrale
Voraussetzung eines genuinen Friedensprozesses heraus: ein grundlegend
reformiertes »psychologisches Repertoire«, eine an Koexistenz orientierte
kollektive Mentalität. Da diese Voraussetzung noch kaum erfüllt sein dürfte,
behält der Beitrag seine Aktualität für den Nahost-Konflikt. Darüber hinaus
liefert Bar-Tals Analyse interessante Orientierungshypothesen für manche
ähnliche Konfliktkonstellation…
Flucht und Vertreibung:
Die Tragödie der
Palästinenser anerkennen
Die führenden Politiker Israels haben unsere
Verantwortung für das palästinensische Flüchtlingsproblem nie anerkannt. Aus
taktischen Gründen wollte niemand zu früh die Büchse der Pandora öffnen, die
eine Anerkennung und Entschädigung der Flüchtlinge bedeutet hätte, da man den
Arabern ohne Gegenleistung nichts Greifbares an die Hand geben wollte.
Gleichzeitig waren israelische Vertreter bestrebt, in der Schlammarena des
internationalen politischen Ringens keine »Punkte zu verlieren«…
Newsletter:
Analyse und Nahostkonflikt
Burg, Bar-Tal u.a...
Apokalyptischer Antisemitismus:
'Kristallnacht' und darüber hinaus
Am 9. November 1938 fand noch zu Friedenszeiten ein
gewaltiges antijüdisches Pogrom im gesamten Territorium des Dritten Reiches
statt. Der Vorwand für diese Orgie der Gewalt gegen die deutschen Juden war das
Attentat Herschel Grynszpans, eines 17jährigen polnisch-jüdischen Flüchtlings,
auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath in Paris…
Offizielles Gedenken:
Ohne mich!
Ein Jahr vor dem Oslo-Abkommen hatte ich mit Yasser Arafat ein
Treffen in Tunis. Er war sehr neugierig, von mir über Yitzhak Rabin zu hören,
der gerade zum Ministerpräsidenten gewählt worden war…
Schiefer Vergleich:
Mauer ist nicht gleich Mauer
20 Jahre Fall der Berliner Mauer sind Anlass für pro-palästinensische
„Friedensaktivisten“ in Deutschland und Österreich, das Augenmerk auf die
„Mauer“ in Nahost zu richten und ihren Abriss zu fordern, als gäbe es keine
anderen Mauern in der Welt...
Avraham Burg in München:
Hitler besiegen
Letzte Woche nahm ich an Avraham Burgs Vorlesung im Münchener Amerikahaus
teil, die anlässlich der Übersetzung seines Buches “Hitler besiegen” stattfand.
Die Vorlesung wurde von der israelisch-palästinensischen Dialoggruppe in München
organisiert. In seinem Vortrag kritisierte Herr Burg die militaristische
Mentalität der Israelis und vertrat die Auffassung, wir lebten in der
Überzeugung, die ganze Welt sei uns feindlich gesonnen, obwohl dies nicht der
Fall sei…
Wahlen in der PA:
Präsident Abbas
kandidiert nicht mehr
Abu Masen strebt keine zweite Amtszeit als
palästinensischer Präsident an. Dies gab der Fatah-Vorsitzende am Donnerstag in
einer Fernsehansprache bekannt und machte unter anderem die israelische
Siedlungspolitik für seine Entscheidung verantwortlich…
Tourismus:
Warum kann
Israel nicht vermarktet werden?
Bei der Vorbereitung des Etats des Tourismusministeriums wird jedes Jahr ein
Zuschuss zu dem Etat für die Auslandsvermarktung gefordert. Die Vermarktung, so
Vertreter der Branche, sei das wichtigste Thema im Tourismusbereich und sollte
deshalb umfangreich und vor allem konsequent sein…
Israels neuer Exportschlager:
Nilpferde
Ganz unverhofft ist Israel zum weltweit größten, ja
eigentlich einzigen Exportland von Nilpferden geworden. Dahinter steht der
beliebte Safari-Zoo in Ramat-Gan, der in den vergangenen Monaten mehr als ein
Dutzend der Paarhufer an Zoos auf der ganzen Welt verkauft hat…
Iranische Waffen für Hisbollah:
Israel kapert
deutschen Frachter
Israels Marine hat einen Frachter mit mehreren Tonnen Kriegsgerät aus dem Iran
nach Syrien gestoppt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung gehört der
Frachter „Francop” der deutschen Reederei Gerd Bartels aus Neu Wulmstorf bei
Hamburg. Das Schiff hatte Hunderte Tonnen hochentwickelter Waffen und Raketen an
Bord...
USA-Reise:
Merkel warnt vor
iranischer Atombombe
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach
diese Woche als erste deutsche Regierungschefin seit Konrad Adenauer im Mai 1957
vor beiden Häusern des Kongresses. 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hat
sich Merkel bei US-Präsident Barack Obama für die Unterstützung der USA bedankt.
Neben den transatlantischen Beziehungen war auch der Iran Thema. Merkel sagte:
“Eine Atombombe in den Händen eines Mannes, der den Holocaust leugnet und Israel
droht, darf es nicht geben.”…
Atombombe hin oder her:
Deutschland ist
größter Handelspartner Irans
Auch wenn Bundeskanzlerin Merkel vor der
iranischen Atombombe wart, gibt es zahlreiche Beispiele für deutsche
Großkonzerne, die im Iran investieren…
Bis Tel Aviv:
Hamas testet Rakete
mit 60km-Reichweite
Die Terrororganisation Hamas hat zu Testzwecken eine Rakete mit einer Reichweite
von rund 60 Kilometern vom Gaza-Streifen aus ins Mittelmeer abgefeuert. Dies
teilte der Leiter des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN), Generalmajor
Amos Yadlin, am Dienstag vor dem Außen- und Sicherheitspolitischen Ausschuss der
Knesset mit…
לנצח את היטלר
ביום שלישי האחרון, 27 אוקטובר, השתתפתי בהרצאתו של אברהם בורג, שהתקיימה בבית
אמריקה, מינכן, לרגל תרגום ספרו “לנצח את היטלר” לגרמנית. ההרצאה התקיימה בחסות
קבוצת הדיאלוג היהודית-פלסטינית במינכן. מר בורג בהרצאתו תקף את המנטליות
המיליטריסטית הישראלית, וטען כי אנו חיים מתוך אמונה כי “כל העולם נגדנו”, למרות
שפני הדברים לחלוטין אינם כאלה…
פרשת השבוע בחוג המשפחה:
וירא
רשה זו ממשיכה לספר את קורות אברהם אבינו. אברהם הוא לא רק הדמות המרכזית בחומש
בראשית, עד שאמרו חכמינו, שכל ספר בראשית הוא רק מסגרת לאברהם ושרק בגללו נכתב חומש
זה, אלא הוא הדמות המרכזית בתולדות עמנו. ולכן האירועים או הסיפורים הקשורים
באישיותו הם חומר לדיונים ולפרשנויות בלי סוף. אני יכול לנגוע רק במספר מצומצם של
הסיפורים וכמובן שאי אפשר לתת כאן תיאור מקיף של כל הדעות והפירושים…
Zum 4.November 1995
Nationalistisch-Religiöser Mord:
Der Tod des Jitzhak Rabin
Die innere Zwietracht wird furchtbar
sein. Es wird Attentatsversuche geben. Rabin wird keines
natürlichen Todes sterben. Das Land wird einen
ungeheuren Schock erleben. Ein Teil der Nation wird
sagen 'Wir haben doch recht gehabt!' und Rabin
Nachgiebigkeit vorwerfen...
Zeichen an der Wand (1):
American Connection
Die Hetzkampagne gegen Jitzhak Rabin in
Israel mochte noch so roh und schrill sein - verglichen
mit der Kampagne in den USA, die sich gemeinhin eines
zivilen Umgangstons im politischen Streit rühmen kann,
konnte sie einem fast maßvoll vorkommen...
American Connection (2):
Auf dem Weg zum 4. November 1995
Teil 2- Israels Generalkonsulin in New York verfolgte
besorgt die anwachsende Hetzkampagne
nationalistisch-orthodoxer Kreise in den USA gegen Rabin
und Arafat...
Der Weg zum 4.November:
Die Propaganda gegen Arafat ergänzte die Hetze gegen
Rabin
Teil 3 - Nach New York war Capitol Hill
das Ziel eines Zangenangriffs der Gegner des
Friedensprozesses...
Vor dem Mord standen viele
Worte:
Geistige Brandstiftung
Teil 4 - Nach außen hin, vor dem
US-Kongress und der allgemeinen Presse, zeigten die
Gegner Rabins noch eine gewisse Zurückhaltung, dies galt
aber nicht in den "eigenen Reihen"...
Stein auf Stein:
Arafats Dämonisierung als Vorbereitung zur Ermordung
Rabins
Teil 5 - Einige der amerikanischen
Rabin-Gegner machten ihrem Ressentiment nicht nur in
randständigen Publikationen Luft, sondern mühten sich,
ihre Litanei seiner Verbrechen und kleineren Sünden in
die amerikanische Mainstream-Presse zu bringen...
Aufruf zur Gewalt durch ein
angesehenes Mitglied des rabbinischen Establishments:
Der Fall Hecht
Teil 6 - Im Juli 1995 waren die Angriffe
auf Rabin so heftig und allgemein geworden, dass dem
Premier eine grimmige Bemerkung über "eine kleine Gruppe
Rabbiner in Amerika" entfuhr, "die man besser als
Ayatollahs bezeichnen sollte"...
14 Jahre nach der Ermordung Jizhak Rabins durch einen
nationalistisch-religiösen Studenten, stellt eine Studie fest, dass religiöse
Schulen den Schwerpunkt der Aufmerksamkeit bei Gedenkzeremonien ganz bewusst auf
den Todestag der biblischen Stammmutter Rachel legen, der zwar auf denselben Tag
fällt, früher aber nie besondere Aufmerksamkeit erfuhr.
Ein Prophet im Lande Israel:
Rabin
wird keines natürlichen Todes sterben
Professor
Harkabi (gest. 1994), war als Historiker mit der Geschichte des
religiös-fundamentalistischen Fanatismus vertraut. Er hatte über den 'Grossen
Aufstand der Eiferer' (um 70 allg.Z.) im belagerten Jerusalem und über den
'Zweiten Aufstand' der Anhänger Bar Kosibas (um 135 allg.Z.) geschrieben. Mit
diesen Aufständen endete jüdisches Gemeinwesen in Erez Israel, das jüdische Volk
wurde in alle Welt zerstreut. Harkabi verglich die historischen Eiferer
(gr. Zeloten, hebr. Kanaim) mit dem Gush Emunim (Block der Getreuen), den
Kämpfern für die Siedlungen in den besetzten Gebieten...
Der Weg zum Kikar Rabin:
Hoffnung
in Oslo 1992/3
Am 12. Juli 1992 tritt die neue Regierung mit Yitzhak Rabin an der Spitze ihr
Amt an. Partner der Arbeitspartei sind Meretz und Schass...
Der Weg zum Kikar Rabin:
Den
Frieden zerfetzen durch Terror
Der Februar 1994 war blutiger Auftakt zu noch Schlimmerem. In Rehowoth wurde ein
jüdischer Bauer von einem arabischen Arbeiter ermordet. In Ramalla ermordet die
Hamas den Agenten Noam Cohen. In Hebron erschießt ein Siedler Betende in der
Mosche Awrahams...
Rabins letztes Jahr:
Die Hetze
frisst die Hoffnung
Die Demonstrationen des Rechtsblocks, von Likud, über
Nationalreligiöse bis zu Kach-Aktivisten werden immer größer, die Hetze immer
aggressiver und die Gewaltbereitschaft immer bedrohlicher. Rabin wird
gleichzeitig als PLO-Anhänger, Verräter, Geisteskranker, Alkoholiker, Judenrat,
Kapo, SS-Mann und Mörder bezeichnet... |
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