hebraeisch.israel-life.de / israel-tourismus.de / nahost-politik.de / zionismus.info
Judentum und Israel
haGalil onLine - http://www.hagalil.com
 
Spenden Sie mit PayPal - schnell, kostenlos und sicher!

Jüdische Weisheit
Hymne - Israel
Werben in haGalil?
Ihre Anzeige hier!
Advertize in haGalil?
Your Ad here!
[SITEMAP] [INHALT] [MELDUNGEN HEUTE] [GoogleNews/haGalil]

Januar 2015 -
nahost-politik.de

Grundlagentexte des Zionismus:
Vor 140 Jahren wurde Berthold Feiwel geboren
Nach dem Kishinev Pogrom veröffentlichte Feiwel unter dem Pseudonym Told sein Buch "Die Judenmassacres in Kischinew", das die Öffentlichkeit schockierte. Zusammen mit Martin Buber, Davis Trietsch, Chaim Weizmann und E. M. Lilien gründete er den "Jüdischen Verlag". Feiwel stand in engem Kontakt mit jüdischen Autoren Osteuropas und übersetzte viele ihrer Werke...

Dr. Clemens von Goetze:
Neuer deutscher Botschafter in Israel
Der deutsche Botschafter Dr. Clemens von Goetze hat am 6. August 2015 sein Beglaubigungsschreiben an Staatspräsidenten Reuven Rivlin übergeben. Mit der Entgegennahme des Beglaubigungsschreibens übernimmt Botschafter von Goetze rechtswirksam das Amt des Vertreters der Bundesrepublik Deutschland beim Staate Israel…

In den frühen Morgenstunden verstarb am Donnerstag die Grande Dame des israelischen Theaters, Orna Porat im Alter von 91 Jahren. Porat wurde 1924 als Irene Klein in Köln geboren, heiratete später Joseph Porter, mit dem sie nach Palästina auswanderte und zum Judentum konvertierte. 1970 gründete sie ein Kindertheater, das nach ihr benannt wurde und heute das erfolgreichste Theater für Kinder in Israel ist. Eine Zeremonie wird morgen Vormittag um 10 Uhr im Kameri Theater beginnen, von wo aus der Sarg zum Friedhof im Moschaw Chadid gebracht wird, wo Joseph Porat begraben ist. 

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Israel erschüttert über jüngste Anschläge
Die Attentate jüdischer Extremisten auf eine palästinensische Familie bei Nablus und die Gay-Pride-Parade in Jerusalem haben die israelische Gesellschaft in Schock und Erschütterung versetzt. Politiker von Regierung und Opposition sprachen von "Terror". Doch werden diese Worte reichen?...

Jüdische Extremisten:
Brandanschlag im Dorf Duma
Bei einem Brandanschlag auf Häuser im palästinensischen Dorf Duma wurde in der Nacht zum Freitag (31.07.15) der 18 Monate alte Ali Dawabsha getötet. Seine Eltern und sein vierjähriger Bruder wurden schwer verletzt und per Helikopter in ein Krankenhaus in Israel gebracht…

Gay Parade Jerusalem:
Reaktionen auf den Messerangriff
Ein ultraorthodoxer Mann hat am Donnerstag (30.07.) im Zentrum Jerusalems Teilnehmer an der Gay Parade mit einem Messer angegriffen. Sechs Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Am Sonntag (02.08.15) erlag eines der Opfer, die erst 16 Jahre alte israelische Schülerin Shira Banki, ihren Verletzungen…

Kein Held Israels:
Jonathan Pollard soll freikommen
Jonathan Pollard, der nach 30 Jahren Gefängnis freigelassen werden soll, ist kein Gefangener Zions und schon gar kein nationaler Held. Ich werde sicher nicht weinen, weil er eine solch lange Gefängnisstrafe erhalten hat. Wenn es Grund gibt zu weinen, dann sind es die Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Leute, die jemanden wie Pollard in Israels gefeierten Geheimdienst einberufen haben…

Messerattacke:
Jerusalemer Gay Pride Parade
Auf der Jerusalemer Gay Pride Parade hat ein ultraorthodoxer Mann sechs Personen niedergestochen und dabei zum Teil schwer verletzt. Der Mann wurde am Tatort überwältigt und später als Yishai Shlissel identifiziert, der vor genau zehn Jahren, bei der Gay Parade 2005, eine ähnliche Messerattacke verübt hatte…

Manchmal ist der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert:
Über das Atomabkommen mit Iran und seine Folgen
Beim Atomabkommen mit Iran steckt der Teufel nicht im Detail, sondern in der Substanz. Ursprünglich ging es bei den Iran-Verhandlungen darum, eine Grenze zwischen ziviler und militärischer Atomenergie ziehen. Später wurden die Parameter verschoben. Inzwischen geht es nicht mehr darum, ob Iran Atomwaffen bauen kann, sondern um die Frage, wie lange das Regime hierfür braucht...

Besonderer Fund:
1500 Jahre alte Tora-Rolle entziffert
Dank hochentwickelter Technologien konnten Teile einer Tora-Rolle, die vor 1500 Jahren vollständig verbrannt wurde, nun entschlüsselt werden. Das Schriftstück stammt aus dem Tora-Schrein einer Synagoge in Ein Gedi. Die Entzifferung dauerte mehr als ein Jahr und brachte Verse vom Anfang des 3. Buches Mose (Levitikus) zutage…

Unterstützung von "Freunden" in der Region:
Netanyahu über die Rede von Ayatollah Khamenei
Falls jemand dachte, dass die außergewöhnlichen Zugeständnisse an den Iran zu einem Wandel in seiner Politik führen würden, so hat er am Wochenende eine unmissverständliche Antwort erhalten mit der aggressiven Rede von Ayatollah Khamenei, die dies widerlegte. Die Iraner versuchen gar nicht erst zu verheimlichen, dass sie die Hunderte Milliarden Dollars, die sie im Rahmen dieses Abkommen erhalten werden, nutzen werden, um ihre Terrormaschine aufzurüsten...

Weizmann-Institut:
Eines der besten Forschungsinstitute weltweit
Das Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rechovot belegt bei einem internationalen Forschungsranking den 10. Platz. Das Ranking wurde vom Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden in den Niederlanden durchgeführt. Das Weizmann-Institut ist als einzige von den Top-10-Forschungseinrichtungen nicht in den USA angesiedelt...

"Israel ist durch dieses Abkommen nicht gebunden":
Netanyahu zum Iranabkommen
Die Welt ist heute ein viel gefährlicherer Ort als sie es gestern noch war. Die maßgebenden internationalen Kräfte haben unsere gemeinsame Zukunft in eine Wette mit dem führenden Unterstützer des Terrorismus eingebracht. Sie haben darum gespielt, dass sich das iranische Terrorregime in zehn Jahren ändert, während sie gleichzeitig jeglichen Ansporn, dazu beseitigt haben. Real bietet das Ankommen dem Iran jeglichen Ansporn sich nicht zu verändern...

Keine Deradikalisierung:
Ein Deal voller Risiken
Das Atom-Abkommen mit dem iranischen Regime beseitigt die Gefahren nicht, die von den Machthabern in Teheran ausgehen. Diese können auf Zeit spielen und dabei Macht und Einfluss noch vergrößern…

Atom-Deal:
Der Weg zur iranischen Bombe
Das Bündnis STOP THE BOMB wendet sich in scharfen Worten gegen das soeben verlautbarte Abkommen der UN-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands mit dem iranischen Regime...

Erst jetzt veröffentlicht:
Zwei israelische Bürger werden in Gaza vermisst
Der 29-jährige Avraham Mengistu aus Aschkelon wird seit September 2014 vermisst, nachdem er die Grenze nach Gaza überquerte. Man vermutet, dass er von der Hamas festgehalten wird. Ein zweiter israelischer Bürger – ein Beduine, der im Süden wohnt – wurde auch als in Gaza vermisst gemeldet…

"Ein Anschlag auf uns alle":
Festnahmen nach Brandanschlag auf eine Kirche in Tabgha
Die Beteiligten erschienen vor dem Gericht in Nazareth und stehen bis zur ihrer nächsten Anhörung vor Gericht am Freitag unter Arrest...

13. Juli 1941-12. April 2005:
Ehud Manor
Heute hätte Israels großer Songtexter Ehud Manor seinen 74. Geburtstag gefeiert…

Keine Änderung:
Knesset stimmt gegen Zivilehe
Die Knesset hat die Einführung einer Zivilehe in Israel abgelehnt. Befürworter der Initiative äußerten die Befürchtung, die Demokratie sei durch die Entscheidung gefährdet…

Unter den Teppich gekehrt:
2000 Jahre altes Tauchbad in Ein Kerem gefunden
Eine antikes, 2000 Jahre altes rituelles Tauchbad (Mikwe) wurde während Renovierungsarbeiten unter dem Wohnzimmer eines Privathauses in der Jerusalemer Nachbarschaft Ein Kerem gefunden. Der Zugang zu dem Tauchbad befand sich unter zwei Holztüren, die von einem Teppich verdeckt wurden…

An israelischen Schulen:
Bald Deutschunterricht ab 9. Klasse
Israelische Schüler sollen bald Deutsch als Wahlpflichtfach im Regelunterricht wählen können. So sieht es eine Absichtserklärung vor, die Israels Bildungsminister Naftali Bennett, der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Udo Michallik, und die deutsche Gesandte in Israel, Monika Iwersen, am Mittwoch (08.07.15) in Jerusalem unterzeichnet haben…

Ali Akbar Velayati:
Iran weckt schlimme Erinnerungen
Wer ist dieser außenpolitische Berater ohne offizielle Funktion, den Khamenei für sich engagiert hat? Zuletzt bewarb er sich um die Ahmadinedschad-Nachfolge bei der iranischen Präsidentenwahl 2013. Mit 6,2% endete er weit abgeschlagen als vorletzter von sechs Kandidaten. Einen Wahlverlierer, der mit einem Beraterposten abgefunden wird, muss man eigentlich nicht besonders ernst nehmen...

Zwischen Kamelwolle und Hightech:
Frauengeschichten als Guckloch in die Vielfalt des heutigen Israel
Es geht Segenreich, wie in der Einleitung durch ihren Mann beschrieben, um Frauen, die kämpfen, etwas erreichen und die Gesellschaft verändern. Der erste von zwei Kritikpunkten an Segenreichs Buch ist dann aber eben der, dass es durch ihre Darstellung schlicht unpolitisch ist. Die Geschichten sind so leicht und, mit ca. 10 Seiten pro Erzählung, kurz, dass der tragische Abschied der äthiopischen Jüdin von ihrer Mutter oder das Betreuen und Erziehen von vier Kindern neben einer Arbeit als Führungskraft in der israelischen Armee, wie leicht zu bewältigende, persönliche Hindernisse wirken..

"Der Schlüssel unserer Existenz":
Präsident Rivlin veranstaltet Iftar-Mahl
Am Sonntagabend (05.07.15) sprach Präsident Reuven Rivlin in seiner Residenz mit Vertretern der arabischen Medienlandschaft Israels, bevor er Gemeindeführer zu einem Iftar-Mahl einlud, um das Fasten zu brechen. Da auch ein jüdischer Fasttag auf den Sonntag fiel, fasteten sowohl Juden als auch Muslime an diesem Tag…

Nekropole von Beit Sche'arim:
Neunte Weltkulturerbestätte in Israel ernannt
Die Nekropole besteht aus 33 Katakomben, die aus dem 2. – 4. Jahrhundert n.d.Z. stammen. Während dieses Zeitraums entwickelte sich Beit Sche’arim zum wichtigsten jüdischen Friedhof außerhalb Jerusalems. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten liegen dort begraben, allen voran Rabbi Jehuda Ha’Nasi. Er war der Redakteur einer der wichtigsten Sammlungen des rabbinischen Judentums, der Mischna...

Jetzt bewerben:
Start Tel Aviv 2015
Der Gewinner der deutschen Ausschreibung wird vom 6. bis 11. September 2015 nach Tel Aviv reisen, wo er gemeinsam mit Gewinnern aus anderen Ländern und jungen israelischen Unternehmern an Workshops teilnehmen wird und Kontakte zu israelischen und internationalen Firmen, Startups, Wissenschaftlern und Entwicklern knüpfen kann. In diesem Rahmen kann er seine Geschäftsidee hochrangigen Investoren vorstellen...

Neue Flotille:
Netanyahu zum Einsatz der israelischen Marine
Der Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) erklärte zum gestrigen Marineeinsatz, dass die israelische Regierung die israelische Marine beauftragt hätte, ein Schiff, das auf dem Weg nach Gaza war, umzuleiten, nachdem alle diplomatischen Versuche gescheitert waren…

Kafka-Streit:
Sieg für israelische Nationalbibliothek
Die israelische Nationalbibliothek erhält wertvolle Briefe des jüdischen Schriftstellers Franz Kafka. Das hat das Bezirksgericht Tel Aviv am Montag verfügt – und damit ein Urteil der ersten Instanz aus dem Jahr 2012 bestätigt…

Djihad-Management statt Kompromiss:
Ali Khamenei macht das Atomabkommen zu Makulatur
Am 23. Juni 2015, Dienstag letzter Woche, beerdigte Irans Revolutionsführer höchstwahrscheinlich das Atomabkommen zwischen den 5 plus 1 – Mächten und Iran. An diesem Tag hielt er aus Anlass des beginnenden Ramadan eine im iranischen Fernsehen übertragene Rede, die all die Spekulationen über die Kompromissfähigkeit des Regimes jäh beendete...

Emotionalisierend und oft stereotyp:
Befunde der deutsch-israelischen Schulbuchkommission präsentiert
"Die Aufgabe von Schulbüchern ist es, ein Korrektiv zur öffentlichen Meinung und medialen Darstellung zu sein", sagt Professor Wolfgang Sander, Universität Gießen, von der Arbeitsgruppe "Geschichtsschulbücher" der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Allerdings: Das Bild Israels in deutschen Schulbüchern sei zumeist ausschließlich in den Kontext des Nahostkonfliktes gesetzt, zudem sei es "komplexitätsreduziert" und massenmedial geprägt…

Präsidium des deutschen Bundestags zu Gast:
Bundestagspräsident Lammert besucht die Knesset
Am Mittwoch (24.06.2015) wurde Bundestagspräsident Norbert Lammert gemeinsam mit Vizepräsidentinnen und -präsidenten des Deutschen Bundestages sowie dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe in einer feierlichen Zeremonie in der Knesset empfangen. Anschließend fand eine gemeinsame Sonder-Plenarsitzung statt, die das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel markierte...

Ein Toter, zwei Verletzte:
Angriffe auf Israelis
Bei einem Angriff im Westjordanland wurde am Freitag ein Israeli getötet sowie ein weiterer leicht verletzt. Am Sonntag wurde ein israelischer Grenzpolizist bei einer Messerattacke in Jerusalem schwer verwundet…

Brotvermehrungskirche:
"Dieser Anschlag galt nicht nur den Christen"
Stellungnahme des Forums deutschsprachiger Reiseleiter in Israel auf den Brandanschlag in Tabgha…

Tabgha:
Reaktionen auf den Brandanschlag
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach am Donnerstagmorgen (18.06.2015) mit Yoram Cohen, dem Direktor der israelischen Sicherheitsbehörde Shin Bet. Netanyahu beauftragte ihn damit, eine vollständige und schnelle Untersuchung des Brandanschlags auf die Brotvermehrungskirche in Tabgha einzuleiten…

Zum 40. Todestag:
Samuel Hugo Bergmann
Bergmann war Mitglied der sozialistischen Arbeiterpartei haPoel haZair und gehörte zusammen mit anderen deutschsprachigen Einwanderern, darunter Martin Buber, Hans Kohn, Robert Weltsch und Gershom Scholem, dem Brit Schalom an, der für einen binationalen Staat in Palästina eintrat. 1947 leitete er die jüdische Delegation Palästinas bei der pan-asiatischen Konferenz in Neu-Delhi...

Räson oder Wagenburg:
Stellwerk Giv’at Haviva?
Angesichts der schweren Turbulenzen im „Likud“, der Machtspiele in der Arbeitspartei und des endgültigen Stillstands der Verhandlungen mit den Palästinensern nehmen sich die Berichte über die diesjährige Jahreskonferenz des israelischen Bildungszentrums Giv’at Haviva wie ein Hoffnungsschimmer aus…

Wieder Alarm:
Fortgesetzter Raketenbeschuss aus Gaza
Am Samstag (06.06.2015) schlug gegen 21.40 Uhr erneut eine Rakete aus Gaza auf einer Freifläche nahe Ashkelon ein. Eine salafistische Gruppe in Gaza, die sich mit dem Islamischen Staat identifiziert, bekannte sich zu dem Angriff und erklärte, sie würde sich nicht an einen informellen Waffenstillstand zwischen Hamas und Israel halten…

1. Juni:
Internationaler Farhud-Tag
Am 1. Juni 2015 wurde auf einer Nebenveranstaltung bei den Vereinten Nationen der Internationale Farhud-Tag ausgerufen. Er erinnert an einen großflächigen Pogrom (Farhud), der am 1. Juni 1941 von einem bewaffneten arabischen Mob an der jüdischen Gemeinschaft im Irak begangen wurde…

Aus mit der Ruhe:
Raketen aus Gaza schlagen in Südisrael ein
Mindestens zwei Raketen wurden am Mittwochabend (03.06.2015) aus dem Gazastreifen auf Südisrael abgefeuert. Kurz vor 23 Uhr heulten die Sirenen in den Regionen um Sdot Negev und Hof Ashkelon, die an den nördlichen Gazastreifen grenzen, sowie in Netivot und Ashkelon. Es gibt keine Berichte über Tote oder Verletzte…

"Das Überleben Israels ist nicht verhandelbar":
Ministerpräsident Netanyahu trifft Außenminister Steinmeier
Wir haben nicht nur dieses Treffen, sondern so viele andere Treffen damit verbracht, über das zu sprechen, was wir als die größte Bedrohung für Israels Sicherheit, die Stabilität der Region und den Frieden in der Welt ansehen. Und das ist Irans Streben nach Atomwaffen...

Aus Gaza:
Raketenangriff auf Israel
Am Dienstagabend ist eine Rakete im Süden Israels eingeschlagen. Der Pressesprecher der israelischen Streitkräfte, Major Arye Sharuz Shalicar, erklärte am Mittwochmorgen Folgendes zu dem Vorfall: „Nachdem gestern Abend Terroristen aus dem Gazastreifen eine Rakete auf Israel abgeschossen haben, hat die israelische Luftwaffe über die Nacht vier Ziele im südlichen Gazastreifen angegriffen, die mit der Terrorinfrastruktur der Hamas identifiziert werden konnten“…

Behazlacha:
Golden Boy
Es blieb spannend bis zum letzten Moment. Nadav Guedj hat es geschafft! Israel ist nach fünf Jahren endlich wieder im Finale der Eurovision vertreten...

Israel aus deutsch-evangelischer Sicht:
Ein ungewöhnliches Länderportrait
Ruth Kinet lebte fünf Jahre in Tel Aviv und ist tief in die israelische Gesellschaft eingetaucht. Sie lobte die „dynamische und innovationsbegeisterte Gesellschaft mit den flachen Hierarchien“ und bewundert die bunten Familienmodelle und Lebensentwürfe, die so „vielgestaltig sind wie wohl nirgends sonst auf der Welt“. Die Autorin nimmt den Leser mit in den israelischen Alltag und ermöglicht Einblicke in die Lebenswelt und das Lebensgefühl der Israelis, heißt es im Klappentext. Das tut sie wirklich, teilweise scharfsinnig, spannend und mit guter Beobachtungsgabe. Wenn nicht diese ideologischen Aussetzer wären...

Nach 40 Jahren:
Armee löst Drusen-Bataillon auf
Es ist eine historische Entscheidung: Das israelische Militär löst das „Herev-Bataillon“ auf, den einzigen rein drusischen Verband. Damit kommt es den Bestrebungen der Drusen entgegen, die sich stärker in die Armee integrieren wollen…

Die Ärmel hochkrempeln:
Erstes Arbeitstreffen der 34. Regierung
Am Freitag, den 15.Mai 2015, kam die 34. Regierung Israels zum ersten Mal zusammen…

Jerusalem Foundation:
Eine neue Präsidentin
Johanna Arbib ist die neue Präsidentin der Jerusalem Foundation. Diese Entscheidung fällte der Aufsichtsrat der Jerusalemer Stiftung zu Wochenbeginn einstimmig. Arbib, eine sehr kosmopolitisch geprägte Persönlichkeit, war bis vor kurzem Verwaltungsratspräsidentin der weltweiten Dachorganisation des Keren Hayesod, eine zentrale Fundraising-Organisation Israels…

Zum Jom Jeruschalajm:
Jerusalem im Film
Ein kleiner filmischer Streifzug durch Israels Hauptstadt…

Israel hat eine neue Regierung. Mit nur einer Stimme erhielt Netanyahus Regierungskoalition am Abend (14.5.) die erforderliche Mehrheit. Bis zuletzt waren einige Ministerposten noch unbesetzt. Zudem behält Netanyahu derzeit einige Ministerposten selbst ein, darunter das Außen- und Gesundheitsministerium.

"Keine Zeit zum Ausruhen":
Präsident Rivlins Grußwort zum Jubiläum
In der jüdischen Tradition lassen wir das Land im fünfzigsten Jahr der Bewirtschaftung, dem Jubiläum, ruhen und nehmen eine Auszeit für das ökonomische System: ein Sabbatjahr für das ganze Volk und sein Land. Eine Zeit, um nachzudenken, tief in uns hineinzusehen und zu überlegen, wie die Vergangenheit uns formte, und wie wir die Zukunft besonders fruchtbar und vielversprechend gestalten können...

Im Zeichen des Jubiläums:
Präsident Rivlin auf Staatsbesuch in Deutschland
Auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck wird der Präsident des Staates Israels, Reuven Rivlin, in Begleitung seiner Gattin Nechama Rivlin, vom 10. bis zum 13. Mai 2015 Deutschland besuchen…

50. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Geschichte, Verpflichtung und Interesse
Seit 50 Jahren haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen. Das Verhältnis hat sich für "Zeit"-Herausgeber Joffe überraschend gut entwickelt. Es funktioniere als Dreiklang aus Geschichte, Verpflichtung und Interesse...

Netanyahus Koalition:
Schläge einstecken
Was geschah mit dem Wahlkämpfer Bibi Netanyahu, der Ende März bei den Wahlen innerhalb von Stunden 30 Sitze holte, doch in den 35 Tagen, die er für die Regierungsbildung hatte, beinahe keine solche zustande brachte? Wohin verschwand sein Talent zu manövrieren? Wenn er seinen kleinen Laden auf diese Weise führt, wie soll ihm dann bei den Verhandlungen mit den Weltmächten vertrauen? Wie kann jemand, der sich selbst als Sieger sieht, so zu Fall kommen? Wie kam er in eine Situation, in der nicht nur er seine Likud-Kollegen nicht ausstehen kann, sondern sie ihn auch nicht?…

Nach breiten Zugeständnissen:
Koalition mit knapper Mehrheit steht
Nur eine Stunde vor Ablauf der Frist hat Ministerpräsident Netanyahu seine neue Regierung zusammenschustern können. Noch bevor sie an den Start geht, wackelt sie allerdings schon…

Die Einäugigen unter den Blinden:
The Gatekeepers
Dass Avraham Schalom vor laufender Kamera offen zugibt, den Befehl erteilt zu haben, die Entführer des Busses 300 zu eliminieren, Avi Dichter die Möglichkeiten und Grenzen der Eliminierung von potentiellen Terroristen und ihren religiösen Anstiftern beschreibt, Gillon das Für- und Wieder des Schüttelns von Gefangenen analysiert und Jaakov Peri vielsagend erklärt: „Die israelische Bevölkerung muss verstehen, dass ein Verhörraum kein Hotelzimmer ist“, hinterlässt Fragen. Vor allen Dingen die Folgende: In was für einem Zustand muss sich ein Staat befinden, in dem sechs Geheimdienstchefs sich derart offen äußern dürfen und was bewegte die Herren es zu tun?...

Erhebung:
Israelische Hilfe spielt wichtige Rolle in Nepal
Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat Daten veröffentlicht bezüglich der humanitären Hilfe, die Nepal nach dem verheerenden Erdbeben am 25. April 2015 erreicht hat…

Verhandlungen:
Schass tritt in Koalition ein
Die ultra-orthodoxe Schass hat Montagnacht einen Koalitionsvertrag mit dem Likud von Premier Benjamin Netanjahu unterzeichnet. Der bisherige israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennett zaudert noch. Außenminister Avigdor Lieberman geht in die Opposition…

Tel Aviv:
Proteste gegen Polizeigewalt
In Tel Aviv haben am Sonntag äthiopische Juden gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Am Ende wurden daraus Krawalle, die mit 50 Verletzten auf beiden Seiten endeten…

Schoah-Überlebende:
Mehr als eine Entschädigung
Noch gibt es sie, Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Aller Aufmerksamkeit zum Trotz, leben jedoch nicht wenige vereinsamt und in schwierigen Verhältnissen – sogar in Israel. Ein staatliches Hilfsprogramm versucht, nicht nur gegen die Armut vorzugehen…

Top-Spezialisten:
Israel eröffnet Feldlazarett in Kathmandu
Ein 260 Mitglieder starkes Katastrophenteam der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wurde nach dem Erdbeben nach Nepal entsandt…

Nach dem Erdbeben:
Israel hilft Nepal
Wie die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichten, machte sich heute Morgen eine 80 Mann starke israelische Hilfsdelegation auf den Weg nach Nepal, nachdem am Samstag ein Erdbeben mit der Stärke von 7,8 Nepals Hauptstadt Kathmandu erschüttert hatte. In Kürze wird eine weitere Delegation mit 170 ausgebildeten militärischen Kräften dort eintreffen…

Herzl Gedenktag 2. Mai
2. Mai:
Herzl Gedenktag

Der Judenstaat
Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage
[Deutsches Original]
Vorrede
 Einleitung Allgemeiner Teil Die Jewish Company OrtsgruppenSociety of Jews und Judenstaat Schlußwort
[Hebräische Übersetzung]
Erschienen im Jahre 1896, 
von Theodor Herzl, Doktor der Rechte
Berlin und Wien, M. Breitenstein's Verlags-Buchhandlung, Wien, IX

Altneuland
[Erstes Buch - Ein gebildeter und verzweifelter junger Mann] [Zweites Buch - 
Haifa 1923] [Drittes Buch - Das blühende Land] [Viertes Buch - Pesach] [Fünftes Buch - Jerusalem]
Im Jahre 1902, zwei Jahre vor seinem viel zu frühen Tod, sorgte Theodor (Binjamin S'ew) Herzl mit dem Erscheinen eines "utopischen Romans" für eine Überraschung. In der Einleitung schrieb er "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen". Schon wenige Monate später erschien das Buch auch auf hebräisch. Der Titel: "Tel-Awiw".

Weitere Texte
[Selbstbiographie]
[Eröffnungsrede zum ersten Kongreß]
[Protestrabbiner]
[Mauschel]
[Die Menorah]
[Letzte Briefe an David Wolffsohn]

[Ben-Ami: Erinnerungen an Theodor Herzl]

An die jüdischen Gemeinden in der Diaspora:
Präsident Rivlins Grußwort zum Unabhängigkeitstag
Gemeinsam können wir daran arbeiten, Israels Versprechen einzulösen, ein jüdischer, demokratischer Staat zu sein, mit Gleichberechtigung und Freiheit für all seine Bürger. Das ist meine Hoffnung, mein Gebet und meine Mission, und ich weiß, dass es auch die Ihre ist...

MASAL TOV:
Israel feiert den 67. Unabhängigkeitstag
Am Mittwochabend, unmittelbar nach dem Abschluss des Gedenktages für die Gefallenen Jom haSikaron, beginnen die Feierlichkeiten zu Israels 67. Unabhängigkeitstag am Herzl-Berg in Jerusalem…

Heute (22.4.) begeht Israel Jom haSikaron - den Gedenktag für die Gefallenen in Verteidigung Israels und die Opfer des Terrors. Um 11 Uhr Ortszeit ertönten im ganzen Land Sirenen im Andenken. Mit Ausklang des Jom Sikaron beginnen am Abend die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag.

Insgesamt 23.320 Männer und Frauen wurden bei der Verteidigung des Landes Israel seit 1860, dem Jahr in dem erste jüdische Siedler die sicheren Mauern Jerusalems verließen um neue jüdische Viertel zu gründen, ermordet. Seit dem Gedenktag 2014 wurden im letzten Jahr 116 Mitglieder der Sicherheitskräfte – d.h. Polizei, israel. Verteidigungsstreitkräfte, Grenzpolizei, israelischer Geheimdienst und andere Organisationen – im Dienst für ihr Land getötet. (Botschaft des Staates Israel)​

Studie aus Israel:
Mehr Fälle von antisemitischen Gewalttaten
Die Zahl der antisemitischen Ausschreitungen weltweit ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 38% gestiegen. Dies belegt ein Bericht vom Kantor Center for the Study of Contemporary European Jewry der Universität Tel Aviv. In dieser Hinsicht war 2014 nach 2009 das zweitschlimmste Jahr im Zeitraum von 2004 bis 2014. 2014 war geprägt von einem großen Maß an Antisemitismus in Form von verbalen Äußerungen, Gewalt und visuellen Darstellungen. Diese Tendenz setzte sich auch Anfang 2015 fort.

Beit Guvrin-Morasha:
Neue UNESCO-Weltkulturerbestätte
Die archäologische Stätte umfasst mehr als 3.500 unterirdische Kammern, die verteilt über bestimmte Bereiche des Geländes in den dicken und homogenen, weichen Kalk der Region gehauen wurden. Diese Höhlen dienten als Zisternen, Ölpressen, Bäder, Taubenhäuser, Ställe, Orte religiöser Praxis, Verstecke und Begräbnisorte...

Neutralität sei Verrat:
Hamas ahoi!
Mit der Kampagne "Offener Hafen Gaza" will im Frühjahr die dritte "Freedom Flotilla" starten…

Yom ha’Shoah:
Israels nationaler Holocaust-Gedenktag
Gestern Abend begann der Yom ha’Shoah, der nationale Holocaust-Gedenktag, an dem Israel an die sechs Millionen ermordeten Juden erinnert…

Die Geschichte von Yehuda Maimon:
Pioneer Fighter
Yehuda Maimon und seine Frau Aviva bewohnen im Elternheim, in dem ich arbeite, eine Wohnung mit Blick auf die Skyline von Tel Aviv. Yehuda gehört zum Bewohnerrat des Hauses. Der 91jährige kommt jeden Mittag auf seinen Spazierstock gestützt in der Lobby des Heims mit anderen Bewohnern bei Kaffee und Kuchen zusammen. Yehuda stammt aus Krakau. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges war er ein 15jähriger Gymnasiast, überzeugter Zionist und Mitglied der religiösen zionistischen Bewegung Akiba...

Schön wär's:
Selbsttäuschung im Weltformat
Auf den "Durchbruch" von Lausanne folgt der Katzenjammer…

Die Vereinbarung über das iranische Atomprogramm:
Viele Löcher
Nach dem Abschluss der Lausanner Vereinbarung mit dem iranischen Regime kursieren unterschiedliche Interpretationen davon, was vereinbart worden ist…

Höhen und Tiefen:
Deutsch-israelische Beziehungsgeschichte
Während sich viele Deutsche von Israel abwenden, ist das vormals sehr negative Image der Deutschen in der israelischen Öffentlichkeit seit Ende der 1970er-Jahre stetig positiver geworden. Ob es um Autos, Fußball oder um Ausdrucksformen deutscher Kultur geht – unter Israelis ist ungeachtet auch zwiespältiger Erfahrungen in den vergangenen Jahren ein regelrechter Deutschland- und vor allem Berlin-Hype entstanden...

Nach dem 'Exodus':
Ägyptische Kultur beeinflusste die Israeliten
„Die Israeliten haben Ägypten verlassen, dennoch sieht es so aus, als ob Ägypten auch nach ihrer Rückkehr die Israeliten und ihre Nachfahren nicht losgelassen hatte“, sagte Archäologe Amir Ganor der Israelischen Antiquitätenbehörde, der im vergangenen Jahr eine Ausgrabung in einer Höhle in der Umgebung des Kibbutz Lahav geleitet hat…

Grundlagentexte des Zionismus:
Moses Hess (1812-1875)
Vor 140 Jahren starb Moses Hess, einer der Vordenker des Zionismus. Während der Damaskus Affäre 1840 war er vom Leiden seiner Glaubensgenossen stark beeinflusst. Doch erst die Vereinigung Italiens, der Aufstieg des Nationalismus und das Hervortreten des deutschen Antisemitismus brachten Hess zu seinen jüdischen Wurzeln zurück. 1862 erschien sein Klassiker des Zionismus "Rom und Jerusalem", in dem er seine Rückkehr zu "seinem" Volk beschreibt...

Dünnes Eis:
Das Genfer Rahmenabkommen
In Genf wurde mit zweitägiger Verspätung eine Einigung in den P5+1 Verhandlungen verkündet. Nach der Überschreitung der selbst gesetzten Frist hat man noch bis zum 2.4. gewartet, um sich nicht anhören zu müssen, die Diplomaten hätten sich auf einen Aprilscherz verständigt...

Erstaunliches Wahrnehmungsdefizit:
"Israel hat Angst, seinen Lieblingsfeind Iran zu verlieren…"
Ging Ihnen das auch so auf den Geist? Alle halbe Stunde wiederholte der Deutschlandfunk dieser Tage die frohe Botschaft vom baldigen Durchbruch der Atomgespräche in Lausanne – und dies selbst noch zu einem Zeitpunkt, als Teheran längst wieder „April April“ gerufen und den Optimismus der „Experten“ ad absurdum geführt hatte…

Korruption:
Schade um Olmert
Eines Tages vor vielen Jahren schmückte Ehud Olmerts Bild die Titelseite der Wochenendausgabe der israelischen Tageszeitung Maariv. In seiner Hand hielt er eine dicke kubanische Zigarre, um sein Handgelenk trug er eine teure Markenuhr und in seiner Hemdtasche steckte die Sammlerausgabe eines Montblanc-Stifts…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
In keiner Welt wirklich zuhause
Der arabisch-israelische Schriftsteller Ayman Sikseck sieht sich unter Premier Netanjahu, der sich öffentlich gegen Araber ausgesprochen hat, einem wachsendem Rassismus ausgesetzt. Trotzdem will er in Israel bleiben und helfen, die Lage der Araber zu verbessern...

Nach den Wahlen:
Konsultationen abgeschlossen
Staatspräsident Reuven Rivlin hat gestern und heute Vertreter aller bei den Parlamentswahlen gewählten Parteien empfangen, um mit ihnen über die kommende Regierungsbildung zu beraten. Diese Gespräche wurden heute abgeschlossen…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Politisch korrekt ins Abseits manövriert
Der in Israel lebende linksliberale Philosoph Carlo Strenger kritisiert die politische Linke. In Israel habe sie versäumt zu erklären, wie sie die Sicherheit des Landes garantieren wolle. So habe Premier Netanyahu, der sich als rechtsextrem geoutet habe, erneut die Wahl gewinnen können...

Ein Tanz über Minen:
Tuvia Tenenbom erkundet Israel
Tenenboms amüsantes Buch ist brillante Reiseliteratur – kulinarische Tipps eingeschlossen – und doch übersteigt es deutlich dieses Genre, wie auch die Verkleidungsspiele, die der Autor betreibt, nicht zweckfrei sind. Hinter Lederhose und arabischem Umhang, hinter der lustigen Fassade verbirgt sich ein kluger, hartnäckiger, unnachgiebiger Entlarver von Illusionen, von unhinterfragt angenommenen Halbwahrheiten, von Mythen und „Sprüchen“ sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite...

Ahmadinedschads Wünsche:
Irans Interesse an ATUCHA
Drei ehemalige venezuelanische Minister haben bezeugt, dass sich Ahmadinedschad 2007 mit der Bitte an Chavez wandte, er möge sich bei der argentinischen Regierung für eine Zusammenarbeit mit dem Iran einsetzen…

Der Himmel sei mir gnädig:
Das Misshandelte-Frau-Syndrom
Netanyahu wird der gleiche Ministerpräsident sein, nur schlimmer, kämpferischer und gegen jegliche Zugeständnisse für Frieden. Dieser Mann hat sich nicht geändert. Er ist die gleiche Person mit den gleichen Fähigkeiten. Was er in den letzten drei Amtszeiten als Ministerpräsident nicht getan hat, wird er auch dieses Mal nicht tun. Wie lange noch wird Netanyahus Wählerschaft dieses Misshandelte-Frau-Syndrom durchleiden und sich weigern, den Tatort zu verlassen?...

Das endgültige Ergebnis:
Israel hat gewählt
Nachdem mittlerweile alle Stimmen ausgezählt worden sind, ergibt sich für die 20. Knesset folgende Verteilung von Sitzen…

Die Details:
So haben die Städte gewählt
Der Likud hat seinen Wahlsieg unter anderem den Wählern in Sderot, Eilat und mehreren Siedlungen zu verdanken. Das Zionistische Lager hingegen punktete in Tel Aviv und Haifa. Ein überraschendes Ergebnis hat eine beduinische Ortschaft zu bieten...

Der Zauber wirkt noch immer:
Netanjahu siegt erneut
Das Wahlergebnis bedeutet die Fortführung der jetzigen israelischen Regierungspolitik auf allen Feldern. Schon während des Wahlkampfs vermieden alle Hauptakteure eine ernsthafte Diskussion über die zwei großen Problemfelder, die Israels Geschicke maßgeblich bestimmen: Der Konflikt mit den PalästinenserInnen und die sich stetig vertiefende Besatzung der Palästinensergebiete samt ihrer verheerenden Wirkungen auf die innere Verfasstheit der israelischen Gesellschaft und Demokratie einerseits, andrerseits eine Wirtschaftspolitik, die die Kluft zwischen Arm und Reich enorm wachsen und die öffentlichen Güter zugunsten eines kaum regulierten privaten Sektors immer weiter schrumpfen lässt...

Nach 99% der ausgezählten Stimmen:
Likud 30 Sitze, Das zionistische Lager 24, Arabische Liste 13, Yesh Atid 11, Kulanu 10, haBeit haJehudi 8, Shas 7, Jahadut haTora 7, Israel Beiteinu 6, Meretz
5

Nach den ersten Hochrechnungen:
Kein Umschwung in Sicht
Israel hat gewählt. Wie schon so oft haben sich die letzten Prognosen vor der Wahl nicht bewahrheitet...

Knesset:
Parlamentswahlen in Israel
Morgen entscheiden die knapp sechs Millionen wahlberechtigten israelischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger über die Zusammensetzung der nunmehr 20. Knesset, also des Parlamentes des Staates Israel. 26 Parteien haben beim Zentralen Wahlkomitee, unter Vorsitz des Richters Salim Joubran, ihre Kandidatenlisten eingereicht…

Das Akademische Karussell:
Die Einsamkeit Israels
Eigentlich geht es um die Mischung aus Verzweiflung und Zorn, die die gegenwärtige Haltung vieler Intellektueller aus Politik, Kultur und Wissenschaft auslöst, wenn man diese in antizionistischer Rhetorik antisemitische Stereotype formulieren hört. Stereotype, die mit Israel, seiner Geschichte und vor allem seiner Situierung als nach wie vor einziger Demokratie im Nahen Osten, die sich seit Staatsgründung aufgrund der militärischen und terroristischen Bedrohung notgedrungen im Ausnahmezustand befindet, wenig bis nichts zu tun haben...

In dieser Woche:
Wen soll man wählen?
Wir werden eine neue Regierung wählen, die Israel die nächsten vier Jahre führen wird. Wenn dies ein Schönheitswettbewerb wäre, dann würde ich Yair Lapid wählen. Er sieht so hübsch aus...

Neuwahlen in Israel:
Die Miete wiegt schwerer als der Iran
Am 17. März wird in Israel gewählt. Doch im Wahlkampf sucht man Lösungen für die drängenden Probleme des Landes oft vergebens, dafür überbieten sich einige Kandidaten gegenseitig mit Diffamierungen und Vorwürfen…

Höhlenfund:
2300 Jahre alter Schatz
Nur einen Monat nachdem vor der Küste Caesareas ein Goldschatz gehoben wurde, berichtet die Israelische Antikenbehörde erneut von einem nicht weniger spektakulären Fund…

Koexistenz dank Fußball:
Die Maccabi Haifa-Nahalal Fußball-Akademie
Im Herzen der Jesreelebene in Galiläa spielt auf den Fußballfeldern von Nahalal eine erfolgreiche und ganz besondere Fußballmannschaft...

Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Tel Aviv fordert einen politischen Wandel
Wenige Wochen vor der israelischen Parlamentswahl haben in Tel Aviv Zehntausende Menschen gegen Regierungschef Netanjahu und für einen politischen Wandel demonstriert. Selbst der Ex-Mossad-Chef griff den Premier scharf an...

Wieder Autoanschlag:
Fünf Verletzte in Jerusalem
Bei einem vorsätzlichen Angriff mit einem Auto wurden am Freitagmorgen (06.03.) fünf Personen in Jerusalem verletzt, darunter vier Polizistinnen der Grenzpolizei…

Historische Unterzeichnung:
Abkommen zwischen Israel und Jordanien
Der Minister für Regionale Zusammenarbeit, Silvan Shalom, hat am Donnerstag das „Meere-Kanal“-Abkommen mit dem jordanischen Minister für Wasser und Bewässerung, Hazim El-Naser, unterzeichnet. Bei der Zeremonie waren Würdenträger beider Seiten sowie Repräsentanten der Weltbank und der US-Botschaften in Israel und Jordanien anwesend…

Die Zelte sind zurück:
Neue Sozialproteste in Tel Aviv
Rund zwei Wochen vor den Wahlen in Israel gibt es in Tel Aviv erneut Sozialproteste. Dutzende Israelis haben auf dem Rothschild-Boulevard Protestzelte aufgestellt, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten zu demonstrieren…

Neuwahlen:
Israels arabisches Lexikon
Wie wäre es, wenn die Andeutung Herzogs und Livnis ausgetestet würde, sie könnten sich eine Regierung unter Beteiligung der mehrheitlich arabisch getragenen „Gemeinsamen Liste“ vorstellen? Wenn die Ergebnisse des zitierten Meinungsbilds ernst genommen würden, wäre darauf hinzuarbeiten, dass der arabischen Minderheit die egalitäre Partizipation nicht länger vorenthalten wird. Für die Führung stellt sich mithin eine Glaubensfrage der offenen Augen, welche die inneren Verschleißerscheinungen nicht länger hinnimmt...

Gaza:
Maßnahmen für den Wiederaufbau
Der Wiederaufbau des Gazastreifens soll durch weitere zivile Schritte vorangetrieben werden. Dies hat der Leiter der Regierungsbehörde COGAT (Coordination of Government Activities in the Territories), Generalmajor Yoav (Poly) Mordechai, bekanntgegeben…

Hamas lädt ein:
Terror-Camp für Kinder und Jugendliche
Mehr als 17.000 Kinder und Jugendliche nahmen Ende Januar an einem Terror-Camp der Hamas im Gazastreifen teil. Es war nicht das erste Mal, dass die Hamas junge Menschen zum Terror gegen Israel aufgefordert hat. Im Fernsehsender ‚Hamas-TV‘ sind regelmäßig Sendungen zu sehen, die Kinder zu Gewalt gegen Israelis erziehen…

Politiker, Lehrer, Journalist:
Minister Uri Orbach verstorben
Senioren-Minister Uri Orbach ist heute (16.02.) im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Schmuggel:
Terror-Schiff der Hamas abgefangen
Am 19. Januar haben Marine-Schiffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) gemeinsam mit dem Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) ein Schiff abgefangen, das sich auf dem Weg vom Sinai zum Gazastreifen befand…

Tschechien, die Slowakei und Israel:
25 Jahre Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen
Die Tschechische Republik, die Slowakei und Israel gedenken der 25-jährigen Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. Diese war nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs möglich geworden. Die Beziehungen befinden sich heute, 25 Jahre später, auf einem hohen Niveau, das die tiefen Wurzeln der tschechisch-jüdischen und der slowakisch-jüdischen Beziehungen reflektiert…

Bella und das Mädchen aus dem Schtetl:
Internationale Buchpremiere in Jerusalem und Lesung auf Deutsch
Zur Feier der 50 Jahre Deutsch-israelischer Beziehungen wird die Lesung per Skype nach Deutschland übertragen. Zeitgleich sollen also Deutsche und Israelis an dieser Buchpremiere teilnehmen.

8.-12. Februar:
27. Internationale Buchmesse in Jerusalem
Zu Ehren des Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen wird in diesem Jahr eine „Hidden Wall“ aufgebaut. Die zwei Meter hohe Konstruktion setzt sich aus über 5000 Holzblöcken zusammen, auf denen sich Zitate bedeutender deutscher Philosophen, Musiker, Politiker und Akademiker finden...

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Hoher Preis für eine Rede
Israels Premier Netanjahu wird zwei Wochen vor der Parlamentswahl in seiner Heimat eine Rede im US-Kongress halten. Eine gute Gelegenheit, seinen außenpolitischen Einfluss zu beweisen. Doch dafür wurde im Vorfeld viel diplomatisches Porzellan zerschlagen. Die wichtige Beziehung zwischen den Ländern befindet sich in einer schweren Krise...

Das Kind, der Tod und die Medienschlacht um die Wahrheit:
Der Fall Mohammed al-Durah
Die Geschichte begann vor 15 Jahren, am 30. September 2000 als ein arabischer Kameramann in Gaza einen Vorfall filmte und seinen Film Charles Enderlin, dem Israelkorrespondenten von France 2 übergab. Weltweit wurde gesehen, was Enderlin zeigen wollte, nämlich dass das israelische Militär in Gaza den 12jährigen arabischen Buben al-Durah erschoss. Das israelische Militär machte das, was es immer in solchen Fällen tut, es versprach, den Tathergang zu untersuchen…

Terror:
Beschuss an Israels Nordgrenze
Bei einem Angriff der Terrororganisation Hisbollah auf Nordisrael sind zwei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet worden…

Die Pflicht zu handeln:
"Verbunden, weil wir der Menschheit angehören"
Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat bei der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede gehalten…

Vor den Wahlen:
Arabische Parteien vereinigen sich
Vier arabische Parteien treten bei den Knessetwahlen am 17. März mit einer gemeinsamen Liste an. Damit reagieren sie auf die Erhöhung der Sperrklausel, die jetzt bei 3,25 Prozent liegt…

13 Verletzte:
Messer-Anschlag in Tel Aviver Bus
Bei einem Anschlag in einem Bus der Linie 40 in Tel Aviv wurden heute morgen (Mittwoch) 13 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Bei dem Attentäter, der mit einem Messer auf die Fahrgäste losging, handelte es sich den Berichten zufolge um einen 27-jährigen Palästinenser, der keine Aufenthaltsgenehmigung für Israel besitzt. Er wurde in der Nähe des Tatortes ins Bein geschossen und anschließend festgenommen...

Trauerrede von Staatspräsident Rivlin:
Beerdigung für die Opfer des Anschlags von Paris
Yoav, Yohan, Philippe, François-Michel, wir wollten Euch nicht auf dieses Weise in Israel empfangen. Nicht auf diese Weise solltet Ihr ins Land Israel kommen, nicht so solltet Ihr nach Hause kommen, nach Israel und in seine Hauptstadt Jerusalem. Wir wollten Euch lebendig sehen, wir wollten, dass Ihr lebt. Ich stehe in diesem Moment vor Euch, mit gebrochenem Herzen und voller Schmerz, und mit mir steht hier eine ganze Nation...

Anschlag in Paris:
Israel kondoliert
"Das Volk Israel kondoliert dem französischen Volk angesichts der brutalen Akte der Barbarei heute im Herzen von Paris. Die Anschläge des radikalen Islam kennen keine Grenzen – es sind internationale Angriffe, und die Antwort darauf muss international erfolgen. Die Terroristen wollen unsere Freiheiten und unsere Zivilisation zerstören. Und daher müssen alle freien Länder und alle zivilisierten Gesellschaften sich zusammenschließen, um diese Geißel zu bekämpfen"...

Im Gedenken:
Zum Tod von Niels Hansen
Der Berufsdiplomat mit Posten in Lissabon, Genf, New York und Washington war zwischen 1981 und 1985 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel. Während seiner Amtszeit gab es verschiedene Herausforderungen in den deutsch-israelischen Beziehungen...

Ort des Dialogs:
Ein Museum für Sakhnin
Eine neue Kunstgalerie in der israelischen Stadt Sakhnin sorgt in der israelischen Kunstwelt für Aufregung. Das „Arab Museum of Contemporary Art and Heritage“ (AMOCAH) macht die Stadt, die bislang vor allem für ihr hervorragendes Fußballteam bekannt ist, auch für Kunstliebhaber interessant…

Palästinensische Resolution:
"Einen Staat kann man nicht herbeiprovozieren"
Zum Scheitern der von Jordanien in den UN-Sicherheitsrat eingebrachten Resolution erklärte Israel Nitzan, Berater des Gesandten an der ständigen Vertretung Israels bei den UN, im Sicherheitsrat…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Ein Nachtspaziergang durch Bnei Brak
Am Vorabend des Sabbat pulsiert der ultraorthodoxe Stadtteil Bnei Brak vor Leben. Hier wird ohne Pause gebetet, gelernt, aber auch gegessen und gefeiert. Das Zentrum von Tel Aviv ist nur wenige Autominuten entfernt - und trotzdem ist Bnei Brak eine ganz eigene Welt...

Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
[Übersicht] [SiteMap: nahost-politik.de]
 
nahost-politik.de
VIDEO - DEN TERRORISMUS ÜBERLEBEN!
[
deutsch-mpg 105MB] [deutsch-wmv 18MB]
DEN FRIEDEN ERSTREBEND! [
deutsch-rm 2MB] [arabisch-mpg 130MB]
Terror - die Saat des Hasses [deutsch-wmf 22MB / deutsch-rm 4MB]

haGalil.com ist kostenlos! Trotzdem: haGalil kostet Geld!

Die bei haGalil onLine und den angeschlossenen Domains veröffentlichten Texte spiegeln Meinungen und Kenntnisstand der jeweiligen Autoren.
Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. der Gesamtredaktion wieder.
haGalil onLine

[Impressum]
Kontakt: hagalil@hagalil.com
haGalil - Postfach 900504 - D-81505 München

1995-2006 © haGalil onLine® bzw. den angeg. Rechteinhabern
Munich - Tel Aviv - All Rights Reserved