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Judentum und Israel
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Januar 2010
nahost-politik.de

Friedensprozess:
Das Känguru

George Mitchell, der US-Beauftragte für den Friedensprozess, kommt mir vor wie ein Känguru, das mit leerem Beutel herum hüpft. Es hüpft hierhin und dorthin, hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman (aber Gott bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand dies nicht mag). Es hüpft und hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel heraus, weil dieser leer ist…


Holocaust-Gedenken:
Gerade zur rechten Zeit

Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um Reden über den Holocaust zu halten…


Berlusconis größter Wunsch:

Israels Beitritt zur EU
Italiens Premierminister Silvio Berlusconi hat sich für einen Beitritt Israels zur Europäischen Union ausgesprochen. Der Regierungschef war am Montag mit militärischen Ehren in Israel empfangen worden. Zu Beginn seines dreitägigen Besuches sicherte er dem jüdischen Staat seine Unterstützung zu…

"Schwimmende Bomben":
Strände in Südisrael gesperrt
An den Stränden der Mittelmeerstädte Aschkelon und Aschdod wurden am Montagabend zwei mit Sprengstoff gefüllte Fässer gefunden. Die “schwimmenden Bomben” stammen offenbar aus dem Gazastreifen und sollten bei Kontakt mit einem Schiff explodieren…

David Heimanns Reise-Tagebuch von 1934:
Von Jerusalem nach Tel Aviv
"Mir sind vor Freude und Rührung die Augen nass. Ich denke an unsere Kinder, die nicht so frei und froh und glücklich aufwachsen. Was wird aus meinem Nachwuchs werden?"...

Israels chronisches Wasserproblem:
Aussitzen hilft jetzt nicht mehr

Weltweit hat sich in den letzten Jahren die Lebensquelle „Wasser“ zu einem Problem entwickelt, das in vielen Ländern das Leben von Millionen Menschen bedroht. Zu diesen Ländern zählen nicht nur diejenigen der sogenannten Zweiten und Dritten Welt, auch Spanien und Italien gehören dazu, Australien und natürlich Israel und seine Nachbarländer…

Solidarität:

Und was ist mit Gaza?

Die bemerkenswerte Identifikation mit den Opfern der schrecklichen Tragödie im weit entfernten Haiti unterstreicht nur die Gleichgültigkeit mit dem fortdauernden Leiden der Menschen in Gaza. Nur weniger als eine Autostunde von den Büroräumen der größten israelischen Tageszeitung entfernt, leben 1,5 Millionen Menschen seit zweieinhalb Jahren unter Belagerung...

Aus der Mode gekommen:
Die schlichten Tatsachen
Nach langem Aufschub habe ich kürzlich Alan Dershowitz’ Film „Plädoyer für Israel“ gesehen. Der renommierte US-Anwalt eröffnet den Film mit der Erklärung, dass er sowohl pro-israelisch als auch pro-palästinensisch sei und er die Zwei-Staaten-Lösung unterstütze, aber…

Militärberatung in Guinea:
Blutige Deals in Afrika

Das israelische Verteidungsministerium prüft, ob der ehem. Generalmajor Israel Ziv, seine Firma CTS Global und seine Geschäftspartner gesetzliche Bestimmungen über den Exports von Militärgütern verletzt haben...


Hamas-Waffenhändler ermordet:
Bitte nicht stören
An den Türgriff zu seinem Zimmer im Al Bustan Rotana Hotel in Dubai hatten die Mörder des Mahmoud al-Mabhouh, 50, das Schild „Bitte nicht stören“ gehängt. Deshalb wurde die Leiche des mutmaßlich schon am 19. Januar ermordeten prominenten Waffenschmugglers der radikalislamischen Hamas Organisation erst gegen Mittag am Tag danach vom Zimmermädchen entdeckt…

Ausflüge in Erez-Israel:
Der Jarkon
Als ich vor etwa 20 Jahren nach Palästina kam, war der Jarkon kaum ernstlich beachtet. Ich nahm bald Gelegenheit mit meiner Schule eine Exkursion an den Jarkon zu machen. Es war das damals gar nicht ein so leichtes Unterfangen, denn die Schwierigkeiten des Geländes waren beträchtliche...

Israels Fauna:
Goldkrokus im Negew
Auch wenn Israel nur ein kleines Land ist, hat es doch extrem unterschiedliche Vegetationszonen: die Küste mit Mittelmeerklima, Bergland, Steppe und Wüste. Dazu kommt auf nur kurzer Strecke ein großer Höhenunterschied vom Berg Hermon mit 2.800 m bis hinunter zum Toten Meer, fast 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Diese Faktoren bestimmen eine atemberaubende Artenvielfalt der Flora, mit der sich seit Jahrzehnten auch Botaniker aus der ganzen Welt beschäftigen…

Antisemitismus:
Die Zeit arbeitet gegen Israel
Die Tatsache, dass es in der deutschen Hauptstadt eine „Zentrale für Antisemitismusforschung“ gibt, störte einen alten Mann sehr. Vor einiger Zeit machte er sich die Mühe, mir drei Briefe zu schicken, in denen er mir seine negative Meinung über „die Juden“ mitteilte. Auch er, wie viele andere, ist der Meinung, die Zentrale sei eine staatliche Einrichtung oder werde zumindest von der deutschen Regierung unterstützt. Andere glauben, sie sei Teil von Gruppen, die gegen die Feinde Israels kämpfen…

Arabische Stimmen:

Angesichts der Katastrophe von Auschwitz verschieben sich alle Bedeutungen

Zur Knesset-Delegation, die zum Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 nach Polen fuhr, gehörte auch der arabisch kommunistische Abgeordnete Mohammed Barake (Hadasch). Bei der Besichtigung des Lagers sagte er: „Angesichts dieser Verkörperung des menschlichen Bösen einerseits, und des schrecklichen Leids der Opfer andererseits, erhalten Dinge eine andere Bedeutung“…

Atomstaat:
Wer macht welche Geschäfte im Iran?
Die Entscheidung des Siemens Konzern, in Zukunft keine Verträge mehr mit dem Iran zu unterschreiben, wurde in Israel allgemein begrüßt. Gleichzeitig wurde aber an frühere Abschlüsse und gegenwärtige Geschäfte, auch anderer Firmen, erinnert. Noch immer unterhalten viel zu viele Firmen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, Frankreich, Russland, China… florierende Geschöfte mit dem Terrorregime…

27. Januar:
Die Banalität der Erinnerung
Ein starker Geruch von Kohle lag gestern über Auschwitz. Die effektiven polnischen Organisatoren hatten einfache Kohleöfen aufgestellt, an denen sich die Besucher immer wieder aufwärmten…

In einem aktuellen Bericht teilte die Führung der Hamas in Gaza mit, dem vor über 3 1/2 Jahren in den Gazastreifen verschleppten Soldaten Gilad Shalit gehe es gesundheitlich gut. Er erhalte angemessene ärztliche Versorgung...


Gilad Shalit:
Immer noch keine Freilassung in Sicht?

In Jedioth achronoth berichtet Ronen Bergmann von Leuten, die an den Verhandlungen über die Freilassung des von der Hamas vor über 3 1/2 Jahren in den Gazastreifen verschleppten Israeli Gilad Shalit beteiligt sind, und nicht glauben, dass Shalit in absehbarer Zukunft freigelassen werden wird. Verantwortlich dafür seien zahlreiche Missverständnisse. Ein großer Teil der Schuld für das Misslingen der unter Vermittlung des BND (Bundesnachrichtendienst) stattfindenden Verhandlungen liege bei der israelischen Regierung und ihrem Verhandlungsteam…

Obama will sich zurückziehen:
Kein Grund zur Freude - im Gegenteil!

US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit dem US-Magazin Time Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür verantwortlich gemacht, dass seine Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozesses fehlgeschlagen sind. Beide Seiten hätten zu viele interne Probleme und stünden einer Friedenslösung im Weg…

Rote Linien:
Eigentlich gibt es nichts mehr zu verhandeln
In einem Leitartikel der “Jedioth achronoth” negiert Eliyakim Haetzni, prominenter Sprecher der Siedlerbewegung, jeglichen Verhandlungsspielraum. Israel habe längst alles gegeben, was es geben könne. Gleichzeitig warnt er vor zum Sterben bereiten Gegnern eines Palästinensischen Staates in den seit 1967 von Israel besetzten Gebieten…

Spaniens Aussenminister:
'Wir sind nicht wie die Schweden'
Politische Stellen erwarten eine entscheidende Veränderung zum Guten in den Beziehungen Israels zur EU, jetzt wo Schweden das Amt des diensthabenden Präsidenten an Spanien übergeben hat…

Special zum TU b'Schwat: Wasser in Israel
[FILM VON DER FLUT IM NEGEW]

Professor Arie Issar:
Wasser - die Hoffnung Israels
Ein Film über technologische Wege aus der Wüste...

Nord-Süd-Transfer:
Die Nationale Wasserleitung
Israels Mangel an Wasser ist ein ernstes Problem. Die Quellen liegen teilweise in Syrien und Jordanien. Die landwirtschaftlichen Gebiete im Sueden werden nur ungenuegend bewaessert. Die Hauptreservoirs befinden sich im Norden des Landes; hier jedoch sind die landwirtschaftlichen Gebiete kleiner...

Im Süden:


Jam haMelach:
Das Tote Meer
Das Meer für Nichtschwimmer und Zeitungleser...

Am Salzmeer:
Ein Gedi
Ein-Gedi ist eine Oase am Westufer des Toten Meeres und eine der wichtigsten archaeologischen Staetten in der judaeischen Wueste...

Sehr Bunt und sehr lebendig:
Das Rote Meer
Am Nordende des Roten Meeres liegt Elath, die suedlichste Stadt Israels...

Im Norden:

Antike Bäder:
Hamat Gader
Hamat Gader liegt im Jarmuktal, sieben Kilometer oestlich des Kinneret. Seit der Antike werden hier die heissen, schwefelhaltigen Quellen genutzt...

Das galiläische Meer:
Der Kinereth
Der Kinneret wird durch eine Reihe von Suesswasserquellen gespeist. Am Grund des Sees und entlang seiner Ufer gibt es auch einige salzige Quellen, die zur Salinitaet des Wassers beitragen, die durch die starke Verdunstung in dem heissen Klima intensiviert wird...

Kühles Nass:
Der Banias
Der Banias liegt 13 km oestlich von Kiriat Schmona am Quellfluss des Jordan, der den gleichen Namen traegt...

Bescheiden und berühmt:

Der Jordan
Der Jordan, einer der beruehmtesten Fluesse der Erde, fliesst entlang der Grenze zwischen Israel und Jordanien, vom gebirgigen Dreilaendereck Israel - Syrien - Libanon, durch den Kinneret (See Genesareth) suedwaerts ins Tote Meer...

Bei Gideons Hoehle:
Ma'ayan Harod
Der Ma'ayan Harod Nationalpark liegt im Jesreel Tal, zehn Kilometer suedoestlich von Afula, nahe dem Dorf Gidona, das 1949 gegruendet wurde...

Meistens tosend:
Der Tanur Wasserfall
Der Tanur Wasserfall befindet sich im Naturschutzgebiet des Flusses (Nachal) Ayoun in der Naehe von Metulla...

Wissenschaft:

Entsalzungsanlagen und Abwasseraufbereitung:
Israel exportiert sein Know-how

Mitten im Winterregen kam der Schock für die israelischen Verbraucher: Die staatliche Wassergesellschaft Mekorot erklärte, zum 1. Januar 2010 die Wasserpreise um satte 25 Prozent zu erhöhen. Damit nicht genug. Am 1. Juli 2010 wird ein weiterer Preisaufschlag von 16 Prozent fällig, und zum Jahreswechsel 2011 plant der staatliche Versorger, noch einmal zwei Prozent draufzulegen…

Mekoroth:
Weine nicht, wenn der Regen fällt…

Die Wasserkrise gehört in Israel zu den akuten Umweltproblemen. Nicht wegen der politischen Streitfragen hinsichtlich des spärlichen Rohstoffs und dessen gerechter Verteilung im ganzen Nahen Osten, sondern vor allem wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung, die beim Absacken der Wasserpegel unter ein Minimum, die so genannte Rote Linie, droht...

Jahr 2009:
Israelis verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten in Israel ist im vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008 zurückgegangen. Das gab die staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent des benötigten Wassers in Israel zur Verfügung...

Europäischer Bericht:
Israel setzte in Gaza chemische Waffen ein
Nach dem Goldstone-Bericht, der Israel Kriegsverbrechen in Gaza vorwarf, wird morgen voraussichtlich noch ein Bericht einer bekannten internationalen Instanz veröffentlicht – nämlich des Europarats. Die Verfasser des Berichts üben scharfe Kritik an Israel und der Hamas und behaupten, beide Seiten hätten Maßnahmen ergriffen, die entsprechend des internationalen Rechts als Kriegsverbrechen bezeichnet werden können…

Übermorgen:
Israelischer Rückzug aus Haiti
Israels Rettungsteam wird nach Rücksprache mit der Regierung von Haiti und auf Weisung von Generalstabschef Gabi Ashckenazi am Mittwoch seinen Rückzug antreten und am Donnerstag nach Israel zurückkehren. Eine erste israelische Vorhut landete schon wenige Stunden nach dem schweren Erdbeben in Porte au Prince…

Vorbildlich:
Israels Hilfe in Haiti
Videos zur Situation in Haiti, z.B. CBS TV: Das beste was man in Haiti heute an Hilfe bekommen kann, sind die Einrichtungen der israelischen Armee...

Friedensprozess in Nahost:
Obamas Scheitern
US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit dem US-Magazin Time das Scheitern seiner Nahost-Politik eingestanden und Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür verantwortlich gemacht. Beide Seiten hätten zu viele interne Probleme. Die stünden einer Friedenslösung im Weg…

Mitchell ohne Erfolg:
Was sagt der Rechtsberater zur Ariel-Universität?

Zum baldigen Ausscheiden des Rechtsberaters der Regierung, Meni Mazuz, kommentierte Jedioth achronoth in der vergangenen Woche: “Die israelische Demokratie, die sich in großem Maße auf das Rechtsstaatsprinzip stützt, ist aus universaler und historischer Sicht ein grosser Erfolg, vor allem im Hinblick auf die Probleme, mit welchen sich der Staat Israel seit seiner Gründung auseinandersetzen muss. Aber dieser Erfolg wird von dem anhaltenden Versagen des israelischen Justizapparats überschattet, der die Gebiete noch immer wie ein schwarzes Loch behandelt. Und dafür trägt auch der scheidende Rechtsberater der Regierung die Verantwortung.”…

Postzionismus:
Vom jugendlichen Zionisten zum selbstbewussten Diasporajuden
Es ist mehr als vierzig Jahre her, dass ich, ein 1947 in der Schweiz geborener, im westlichen Nachkriegsdeutschland aufgewachsener Jude, meinen Versuch, Israeli zu werden – damals hieß das »auf Alija gehen« – abgebrochen habe und nach Deutschland zurückgekehrt bin…

David Heimann, 1934:
Jeroschalajim

Schmale Gassen, treppauf, treppab, Geschrei, Getümmel, alle möglichen Waren, Gemüse, Früchte, Eier. Araber, zerlumpte Bettler, Juden, Popen, Weiber mit irdenen Krügen und Lasten auf dem Kopfe, Orangensaft-Verkäufer, Wasserverkäufer mit Ziegenfellschläuchen, verschleierte Moslim-Frauen, Kinder. Fez, Turban, Kappije. Kaftanjuden, Jüdinnen aus Buchara, Aegypten. Wir winden uns zur Klagemauer durch...

Neue Studie:
Antisemitismus gestiegen
Antisemitische Vorfälle in Westeuropa haben einen neuen Höchststand seit Ende des Zweiten Weltkriegs erreicht. Dies geht aus einer neuen Studie der Jewish Agency hervor, die nun im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages veröffentlicht wurde…

Netanyahu:
Stoppt das Böse

Vor seinem Abflug nach Auschwitz, um an den Holocaust-Gedenkfeiern am 27. Januar im schlimmsten Vernichtungslager der Nazis in Polen teilzunehmen, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Jerusalemer Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem eine Ausstellung mit den Bauplänen des Konzentrationslagers mitsamt Gaskammern und Krematorien eröffnet…

Arbeitsplätze in den deutschen Werften:
Israels Marine braucht neue Schiffe
Netanjahu und Merkel sprachen in Berlin über den Kauf von zwei U-Booten und zwei deutschen Korvetten für insgesamt ca. eine Milliarde Euro… weiter… …

Noch mehr Arbeitsplätze:
Israels Bahn vergibt Millionenauftrag an Siemens
Israels Bahn kauft von Siemens Waggons im Wert von 244 Millionen Schekel. Die Strafe für verspätete Lieferungen wurde verdoppelt…

Scheich Jerach:
Steht die Polizei über dem Gesetz?
Am Freitag war auch der Generaldirektor der Vereinigung für Menschenrechte, Hagai Elad, bei der Demonstration in Scheich Jerach verhaftet worden. Das angerufene Gericht entschied inzwischen, dass die Verhaftung aller 17 Demonstranten von Scheich Jerach nicht legal war…

Brandstiftung in der Moschee:
Verhaftungen in der „Merkaz Harav“ Jeshiva
Die Ermittler der Polizei schwärmten gestern in den frühen Morgenstunden zu einer Razzia in der Jeshiva aus, in der bei einem Anschlag vor 2 Jahren 8 der Schüler getötet wurden, um Verdächtige im Fall der Brandstiftung in der Moschee von Kfar Yassuf zu verhaften…

Heinrich Gratz:
Die Blutanklage von Damaskus und ihre Folgen
Die Ausführungen dieses bedeutenden jüdischen Historikers des 19. Jahrhunderts enthalten nicht nur wertvolle Hintergrundinformationen zu dem Ereignis selbst, sondern sie zeigen darüber hinaus noch welch weitreichende Auswirkungen dieser spezielle Fall für die Emanzipation der Juden, auch über die Grenzen Europas hinaus, hatte...

Am Mittwoch, 20.01., starb der jiddische Dichter und Schriftsteller Avrom Sutzkever im Alter von 96 Jahren in Tel Aviv.
Sutzkever wurde 1913 in der Nähe von Vilna geboren und zählte ab 1933 zu der literarischen Gruppe Jung Vilne. Im letzten Jahr erschien unter dem Titel "Geh über Wörter wie über ein Mienenfeld" ein umfangreiches Buch zu Leben und Werk des Dichters.

Bitte nicht spucken:
Orthodoxes Gericht verurteilt Hetze gegen Christen
Der ultra-orthodoxe Gerichtshof in Jerusalem hat Übergriffe auf Nichtjuden scharf verurteilt. Es forderte alle strenggläubigen Juden auf, keine Christen anzuspucken oder zu beleidigen. In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu entsprechenden Zwischenfällen in der Stadt gekommen…

Wie man es macht...:
Haiti und das antisemitisches Nachbeben im Web
Es begann alles mit einem Clip bei YouTube. Darin hatte ein T.West, ein schwarzer, amerikanischer Bürgerrechtler (Afrisynergie Productions) aus Seattle behauptet, dass Angehörige der IDF am Diebstahl von Organen auf Haiti beteiligt seien...

"Brüder unter der Hand Allahs":
Syrischer Mufti fordert gegenseitiges Achten der Religionen
Der syrische Mufti Scheich Ahmed Hassun hat aufgerufen, das Judentum zu schützen. Dies sagte der islamische Rechtsgelehrte am Dienstag vor einer Delegation amerikanischer Wissenschaftler, die in Damaskus zu Besuch waren…

Ein Jahr Präsident Obama:
Enttäuschung in Nahost
US-Präsident Obama erhält nach dem ersten Amtsjahr kaum gute Noten. Dabei hätte er sie verdient. Es stimmt: Er hat nicht alle Hoffnungen erfüllt, die seine Wähler und Teile der Welt in ihn gesetzt haben. Aber wie auch? Obama ist ein kluger Politiker, der vielleicht ein großer Staatsmann wird, jedoch kein Heilsbringer…

Regen dauert an:
Flut fordert weiteres Opfer
Die Überschwemmungen in Südisrael haben ein zweites Todesopfer gefordert: Am Dienstag entdeckten Rettungskräfte in einem Fluss die Leiche eines seit Montagabend vermissten Mannes…

Schadensbegrenzung:
Generaldirektor Gal in der Türkei
Eine hochrangige Delegation des israelischen Außenministeriums unter Leitung von Generaldirektor Yossi Gal hat am Dienstag in Ankara mit Vertretern entsprechender Dienstgrade des türkischen Außenministeriums über einen Ausbau der bilateralen Beziehungen beraten…

Land unter:
Starker Regen löst Überschwemmungen aus
Heftige Regenfälle haben Sonntagnacht und am Montagmorgen in Südisrael zu Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Straßen in der Negev-Region wurden gesperrt, viele Schulen wurden geschlossen. In einigen Städten kam es aufgrund des Wetters zu Stromausfällen...

"G
estohlenen Antiquitäten":
Jordanien will Tote-Meer-Rollen
Jordanien fordert von der UNESCO, die berühmten Tote Meer Rollen von Israel ausgehändigt zu bekommen. Diese 2000 Jahre alten Abschriften von Bibeltexten, Gebeten und Texten der messianisch ausgerichteten so genannten Essenersekte in Hebräisch, Griechisch und Aramäisch zählen zu den bedeutendsten archäologischen Kulturobjekten der Menschheit…

Zur Schemel-Doktrin des Außenministers:
Super-Nanny im Anzug
Nach langen und geheimnisvollen Monaten im Amt des Außenministers, in welchen man irrtümlicherweise annehmen konnte, er falle ihm schwer, sein Amt mit Inhalt und konkreten Taten zu füllen, stellt sich nun endlich heraus, womit Avigdor Liebermann den Großteil seiner Zeit verbringt: Er schaut sich türkische Fernsehserien an und sucht anti-israelische Inhalte…

Kooperationsabkommen:
Zweite israelisch-deutsche Regierungskonsultationen
In Berlin haben gestern die zweiten israelisch-deutschen Regierungskonsultationen stattgefunden. Das gemeinsame Treffen, das von beiden Seiten als „historisch“ gewertet wurde, fand am Nachmittag im Bundeskanzleramt statt…

Amüsantes am Rande:

Eine Kanzlerin im Kindergarten
Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich normalerweise nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsident Netanjahu musste sie sich jedoch ärgern und die israelischen Minister schimpfen, die keinen Moment aufhörten, miteinander zu schwätzen…

Enge Kooperation:
Deutsch-israelische Regierungskonsultationen in Berlin
Vor zwei Jahren trafen sich das deutsche und das israelische Kabinett zum ersten Mal zu gemeinsamen Konsultationen – in Jerusalem. In Berlin fand nun der Gegenbesuch statt. Am Kabinettstisch im Kanzleramt ging es um gemeinsame Projekte. Aber auch der Nahost-Konflikt und das Verhalten des Irans waren wichtige Themen…

Regierungskonsultationen:
Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Netanjahu
"Ich denke, dass es außerordentlich wichtig ist, dass wir, ausgehend von der historischen Verantwortung, die Deutschland für die Existenz und für die Zukunft Israels hat, immer wieder darum ringen, nicht nur in den außen- und sicherheitspolitischen Fragen eng zusammenzuarbeiten, sondern auch unsere bilateralen Beziehungen in der gesamten Breite zu entwickeln"...

Karlsruhe:
Israelische Filme bei den 24. Filmtagen des Mittelmeeres
Vom 14. - 24. Januar 2010...

Deutsch-Israelische Kooperation:
"They Call Me Jeckisch" am Theater Heidelberg
Mit Schauspielern aus Tel Aviv und Heidelberg recherchierte das Team um Regisseurin Nina Gühlstorff in Familien deutscher Juden in Israel. Basierend auf ihren persönlichen Geschichten erzählt „They call me Jekisch“ von Menschen, die seit vier Generationen zwischen zwei Welten leben....

Rundreise gefällig?:
Israelischer Minister nach Iran eingeladen
Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov wurde während seines Rundgangs auf einer Tourismusmesse in Madrid überraschend eingeladen, den Iran zu besuchen…

Heimliche Besuche und persönliche Kontakte:

Israelisches Millionengeschäft mit Teheran
Die israelische Firma Daronet aus dem ultraorthodoxen Dorf Elad nahe dem internationalen Ben Gurion Flughafen hat mit der Teheraner Stadtverwaltung über ihre Filiale in Brüssel ein Millionengeschäft abgeschlossen...

David Heimanns Reisetagebuch von 1934:
Von Tiberias nach Jerusalem
Ein buntes Bild beobachte ich von meinem auf die grösste Verkehrsstrasse hinausgehenden Fenster. Es ist zwischen 6 und 7 Uhr abends. Um 7 Uhr ist hier Sabbatausgang. Tausende von festlich gekleideten Juden jeden Alters und Geschlechts lustwandeln noch und geniessen noch die kurze Spanne Sabattruhe. Orientalisches Getümmel. Dahinter der Stadtgarten mit Palmen und vielen schönen Blumen, in welchem arabische verschleierte Frauen auf dem Boden hocken...

Israel schickt Such- und Rettungsdelegation:
Hilfe für Haiti
Eine israelische Delegation von Mitgliedern des Außenministeriums und des Heimatfrontkommandos sowie des medizinischen Korps der Armee ist heute Morgen in die Republik Haiti aufgebrochen, um Hilfsmöglichkeiten nach dem jüngsten Erdbeben zu prüfen…

Nach Ultimatum:
Israel entschuldigt sich
Der israelische Vize-Außenminister Dany Ayalon hat ein Entschuldigungsschreiben wegen der Erniedrigung des türkischen Botschafters in Tel Aviv nach Ankara geschickt. Staatspräsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu hatten Ayalon unter Druck gesetzt, sich förmlich bei der Türkei zu entschuldigen…

"Nicht lächeln":
Undiplomatischer Rüffel
Israel ist über die Türkei empört und hat den türkischen Botschafter in Tel Aviv vorgeladenen, um ihm einen bis ins letzte Detail geplanten diplomatischen Rüffel zu erteilen…

Jahr 2009:
Israelis verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten in Israel ist im vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008 zurückgegangen. Das gab die staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent des benötigten Wassers in Israel zur Verfügung...

Nazis und Genozid:
Zweierlei Maß
Beispiele, wie sich Antisemitismus zum Staat Israel manifestiert...

Archäologische Überraschung:
Uraltes Tel Aviv
Nachdem Tel Aviv sein hundertjähriges Jubiläum gefeiert hat, könnte es bald zur „ältesten Stadt der Welt“ deklariert werden…

Zeitzeugnisse gesucht:
Operation Dachboden
Das Holocaust-Museum im Kibbuz Lochamei Haghettaot (Ghetto-Kämpfer) im Norden Israels hat die „Operation Boidem“ (Dachboden) initiiert, um Dokumente, Briefe, Tagebücher, Alben, Fotografien und Gegenstände im Zusammenhang mit dem Holocaust zu sammeln...

4090 kg Humus:
Weltrekord zum Kichern
Im Tscherkessendorf Abu Gosch westlich von Jerusalem hat am Freitag der aus London angereiste Jack Brockbank vom Guinness Buch der Weltrekorde offiziell einen neuen israelischen Weltrekord anerkannt...

Akko - Safed - Tiberias:
"Gut Schabbes" und "Schabbat Schalom"
Nunmehr fahren wir in Richtung Safed, welches ganz hoch, ca. 850 m, im Gebirge von Galiläa liegt. Steinige Berge, karge Vegetation. Die Strasse führt durch 15-20 km lange Olivenbaum-Wälder, in welchen wir Bäume von 500-1000 Jahre Alter sehen. Wir passieren das arabisch Migdal Keren. Glühende Sonne. Aufwärts. Beduinen mit Hab und Gut. Arabisches Dorf Rama. Oliven, Feigen, Kakteen...

"Eiserne Kuppel":
Israel testet erfolgreich Abwehr gegen Kassam-Raketen
Mit dem neuen Raketenabwehrsystem "Eiserne Kuppel" ist es bei einem Test gelungen, selbst unter schwierigen Sicht- und Wetterverhältnissen mehrere parallel abgefeuerte Kurzstrecken-Raketen abzufangen, wie sie die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon gegen Israel einsetzen...

Die Heimat mit den Füßen aufzeichnen:
Der Landvermesser
Wie der Palästinenser Raja Shehadeh Woche für Woche das Westjordanland durchwandert…

UNDOF:

Österreich übergibt Golanhöhen
Österreich wird ab dem 4. Februar nicht mehr „Besatzer“ auf den Golanhöhen sein. Generalmajor Wolfgang Jilke, der österreichische Oberbefehlshaber von 1047 Soldaten, darunter 385 Militärs aus Osterreich, wird heimkehren. Jilke, 1949 in Innsbruck geboren, hat drei Jahre lang einen 75 Kilometer langen Landstreifen, zwischen 9 Kilometer und 250 Meter breit, kontrolliert und beherrscht...

Klagen in Britannien:
Stellvertretender Außenminister trifft Generalstaatsanwältin
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Dienstag mit der Generalstaatsanwältin Großbritanniens, Patricia Janet Scotland, Baroness Scotland of Asthal, getroffen und dabei erneut gegen die Haftbefehle gegen hochrangige israelische Offizielle protestiert…

Deutlicher Trend:
Mehr israelische Araber im Zivildienst
Die Zahl der arabischen Zivildienstleistenden in Israel hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dies gab die Organisation “Schlomit” bekannt, die für die Freiwilligen im nationalen Dienst zuständig ist…

"Haben Sie den Koffer selbst gepackt?":
Gestapelte israelische Sicherheitskontrollen
Neben sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen gibt es noch weitere Methoden. Bis zum 11. September 2001 durfte allein El AL mit einer Sondergenehmigung der IATA, die Pilotenkanzel während des Fluges verschlossen halten. Es wurde sogar eine zweitürige Sicherheitsschleuse eingebaut, damit der Pilot die Toilette aufsuchen könne...

Pisa lässt grüßen:

Krise im Klassenzimmer
Das israelische Bildungssystem befindet sich in einer dramatischen Schieflage. Eine neue Studie nennt die Gründe…

Ariel Scharon:
 
Seit vier Jahren im Koma
 
Israels früherer Premierminister Ariel Scharon liegt nun bereits seit vier Jahren im Koma – in der Nacht zum 5. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall erlitten. Obwohl aus medizinischer Sicht nur wenige Chancen bestehen, hoffen Angehörige, Freunde und Kollegen weiter darauf, dass der Politiker das Bewusstsein wiedererlangt…
 
 Burekas, Rogelach und Co.:
 
Ungesunde Regierung
 
Regierungssekretär Zvi Hauser hat am Sonntag, bei der ersten Kabinettssitzung der israelischen Regierung im neuen Jahr, eine Parteien-übergreifende Regierungskrise ausgelöst. Minister aus drei verschiedenen Koalitionsparteien drohten mit einem Bruch, falls Hauser nicht seine auf eigene Faust initiierte Gesundheitsreform rückgängig mache…
 
 Shalit-Geschäft:
 
Die Identität des deutschen Vermittlers wurde enthüllt
 
Die Identität des deutschen Vermittlers zwischen Israel und der Hamas wurde erstmals enthüllt: Gerhard Konrad. Die beiden Seiten hatten sich verpflichtet, seine Identität geheim zu halten, die europäischen Medien veröffentlichen jetzt jedoch seinen Namen…
 
 Gerichtsbeschluss:
 
Die Safes Kafkas müssen innerhalb von zwei Wochen geöffnet werden
 Im Zusammenhang mit der Kontroverse um den literarischen Nachlass von Franz Kafka und Max Brod wurde ein bedeutender Fortschritt erzielt…
 

 Einwanderung:
 
Aufsteigende Tendenz bei der Aliyah
 
Zum ersten Mal seit 10 Jahren hat die Zahl der Neueinwanderer nach Israel zugenommen: Im Jahr 2009 belief sich die Zahl der Neueinwanderer auf 16.000, im Vorjahr waren es hingegen nur 14.000...

Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
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VIDEO - DEN TERRORISMUS ÜBERLEBEN!
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DEN FRIEDEN ERSTREBEND! [
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