|
Friedensprozess:
Das Känguru
George Mitchell, der US-Beauftragte für den Friedensprozess, kommt mir vor wie
ein Känguru, das mit leerem Beutel herum hüpft. Es hüpft hierhin und dorthin,
hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman (aber Gott
bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand dies nicht mag). Es hüpft und
hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel heraus, weil dieser leer ist…
Holocaust-Gedenken:
Gerade zur
rechten Zeit
Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der
Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in
Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der
Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das
drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um Reden
über den Holocaust zu halten…
Berlusconis größter Wunsch:
Israels Beitritt zur EU
Italiens Premierminister Silvio Berlusconi hat sich für einen Beitritt Israels
zur Europäischen Union ausgesprochen. Der Regierungschef war am Montag mit
militärischen Ehren in Israel empfangen worden. Zu Beginn seines dreitägigen
Besuches sicherte er dem jüdischen Staat seine Unterstützung zu…
"Schwimmende Bomben":
Strände
in Südisrael gesperrt
An den Stränden der Mittelmeerstädte Aschkelon und
Aschdod wurden am Montagabend zwei mit Sprengstoff gefüllte Fässer gefunden. Die
“schwimmenden Bomben” stammen offenbar aus dem Gazastreifen und sollten bei
Kontakt mit einem Schiff explodieren…
David Heimanns Reise-Tagebuch von 1934:
Von Jerusalem nach
Tel Aviv
"Mir sind vor Freude und Rührung die Augen nass. Ich denke an unsere Kinder, die
nicht so frei und froh und glücklich aufwachsen. Was wird aus meinem Nachwuchs
werden?"...
Israels chronisches Wasserproblem:
Aussitzen hilft
jetzt nicht mehr
Weltweit hat sich in den letzten Jahren die Lebensquelle „Wasser“ zu einem
Problem entwickelt, das in vielen Ländern das Leben von Millionen Menschen
bedroht. Zu diesen Ländern zählen nicht nur diejenigen der sogenannten Zweiten
und Dritten Welt, auch Spanien und Italien gehören dazu, Australien und
natürlich Israel und seine Nachbarländer…
Solidarität:
Und was ist
mit Gaza?
Die bemerkenswerte Identifikation mit den Opfern der
schrecklichen Tragödie im weit entfernten Haiti unterstreicht nur die
Gleichgültigkeit mit dem fortdauernden Leiden der Menschen in Gaza. Nur weniger
als eine Autostunde von den Büroräumen der größten israelischen Tageszeitung
entfernt, leben 1,5 Millionen Menschen seit zweieinhalb Jahren unter
Belagerung...
Aus der Mode gekommen:
Die schlichten
Tatsachen
Nach langem Aufschub habe ich kürzlich Alan Dershowitz’ Film „Plädoyer für
Israel“ gesehen. Der renommierte US-Anwalt eröffnet den Film mit der Erklärung,
dass er sowohl pro-israelisch als auch pro-palästinensisch sei und er die
Zwei-Staaten-Lösung unterstütze, aber…
Militärberatung in Guinea:
Blutige
Deals in Afrika
Das israelische Verteidungsministerium prüft, ob der ehem. Generalmajor Israel
Ziv, seine Firma CTS Global und seine Geschäftspartner gesetzliche Bestimmungen
über den Exports von Militärgütern verletzt haben...
Hamas-Waffenhändler ermordet:
Bitte nicht stören
An den Türgriff zu seinem Zimmer im Al Bustan Rotana
Hotel in Dubai hatten die Mörder des Mahmoud al-Mabhouh, 50, das Schild „Bitte
nicht stören“ gehängt. Deshalb wurde die Leiche des mutmaßlich schon am 19.
Januar ermordeten prominenten Waffenschmugglers der radikalislamischen Hamas
Organisation erst gegen Mittag am Tag danach vom Zimmermädchen entdeckt…
Ausflüge in Erez-Israel:
Der Jarkon
Als ich vor etwa 20 Jahren nach Palästina kam, war der Jarkon kaum ernstlich
beachtet. Ich nahm bald Gelegenheit mit meiner Schule eine Exkursion an den
Jarkon zu machen. Es war das damals gar nicht ein so leichtes Unterfangen, denn
die Schwierigkeiten des Geländes waren beträchtliche...
Israels Fauna:
Goldkrokus im Negew
Auch wenn Israel nur ein kleines Land ist, hat es doch extrem unterschiedliche
Vegetationszonen: die Küste mit Mittelmeerklima, Bergland, Steppe und Wüste.
Dazu kommt auf nur kurzer Strecke ein großer Höhenunterschied vom Berg Hermon
mit 2.800 m bis hinunter zum Toten Meer, fast 400 Meter unter dem Meeresspiegel.
Diese Faktoren bestimmen eine atemberaubende Artenvielfalt der Flora, mit der
sich seit Jahrzehnten auch Botaniker aus der ganzen Welt beschäftigen…
Antisemitismus:
Die Zeit
arbeitet gegen Israel
Die Tatsache, dass es in der deutschen Hauptstadt eine
„Zentrale für Antisemitismusforschung“ gibt, störte einen alten Mann sehr. Vor
einiger Zeit machte er sich die Mühe, mir drei Briefe zu schicken, in denen er
mir seine negative Meinung über „die Juden“ mitteilte. Auch er, wie viele
andere, ist der Meinung, die Zentrale sei eine staatliche Einrichtung oder werde
zumindest von der deutschen Regierung unterstützt. Andere glauben, sie sei Teil
von Gruppen, die gegen die Feinde Israels kämpfen…
Arabische Stimmen:
Angesichts der
Katastrophe von Auschwitz verschieben sich alle Bedeutungen
Zur Knesset-Delegation, die zum Jahrestag der Befreiung des
NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 nach
Polen fuhr, gehörte auch der arabisch kommunistische Abgeordnete Mohammed Barake
(Hadasch). Bei der Besichtigung des Lagers sagte er: „Angesichts dieser
Verkörperung des menschlichen Bösen einerseits, und des schrecklichen Leids der
Opfer andererseits, erhalten Dinge eine andere Bedeutung“…
Atomstaat:
Wer macht welche
Geschäfte im Iran?
Die Entscheidung des Siemens Konzern, in Zukunft keine Verträge mehr mit dem
Iran zu unterschreiben, wurde in Israel allgemein begrüßt. Gleichzeitig wurde
aber an frühere Abschlüsse und gegenwärtige Geschäfte, auch anderer Firmen,
erinnert. Noch immer unterhalten viel zu viele Firmen, nicht nur aus
Deutschland, sondern auch aus den USA, Frankreich, Russland, China… florierende
Geschöfte mit dem Terrorregime…
27. Januar:
Die Banalität der
Erinnerung
Ein starker Geruch von Kohle lag gestern über Auschwitz. Die effektiven
polnischen Organisatoren hatten einfache Kohleöfen aufgestellt, an denen sich
die Besucher immer wieder aufwärmten…
In einem aktuellen Bericht teilte die Führung der Hamas in Gaza mit, dem vor
über 3 1/2 Jahren in den Gazastreifen verschleppten Soldaten
Gilad Shalit gehe
es gesundheitlich gut. Er erhalte
angemessene ärztliche Versorgung...
Gilad Shalit:
Immer noch keine
Freilassung in Sicht?
In Jedioth achronoth berichtet Ronen Bergmann von Leuten, die an den
Verhandlungen über die Freilassung des von der Hamas vor über 3 1/2 Jahren in
den Gazastreifen verschleppten Israeli Gilad Shalit beteiligt sind, und nicht
glauben, dass Shalit in absehbarer Zukunft freigelassen werden wird.
Verantwortlich dafür seien zahlreiche Missverständnisse. Ein großer Teil der
Schuld für das Misslingen der unter Vermittlung des BND
(Bundesnachrichtendienst) stattfindenden Verhandlungen liege bei der
israelischen Regierung und ihrem Verhandlungsteam…
Obama will sich zurückziehen:
Kein Grund zur Freude - im Gegenteil!
US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit dem
US-Magazin Time Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür
verantwortlich gemacht, dass seine Bemühungen um eine
Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozesses fehlgeschlagen sind.
Beide Seiten hätten zu viele interne Probleme und stünden einer
Friedenslösung im Weg…
Rote Linien:
Eigentlich gibt es
nichts mehr zu verhandeln In einem Leitartikel der “Jedioth achronoth” negiert
Eliyakim Haetzni, prominenter Sprecher der Siedlerbewegung, jeglichen
Verhandlungsspielraum. Israel habe längst alles gegeben, was es geben könne.
Gleichzeitig warnt er vor zum Sterben bereiten Gegnern eines Palästinensischen
Staates in den seit 1967 von Israel besetzten Gebieten…
Spaniens Aussenminister:
'Wir sind nicht
wie die Schweden'
Politische Stellen erwarten eine entscheidende Veränderung
zum Guten in den Beziehungen Israels zur EU, jetzt wo Schweden das Amt des
diensthabenden Präsidenten an Spanien übergeben hat…
|
Special zum TU b'Schwat: Wasser in Israel
[FILM VON
DER FLUT IM NEGEW]
Professor Arie Issar:
Wasser - die
Hoffnung Israels
Ein Film
über technologische Wege aus der Wüste...
Nord-Süd-Transfer:
Die Nationale Wasserleitung
Israels Mangel an Wasser ist ein ernstes Problem. Die Quellen liegen
teilweise in Syrien und Jordanien. Die landwirtschaftlichen Gebiete im
Sueden werden nur ungenuegend bewaessert. Die Hauptreservoirs befinden
sich im Norden des Landes; hier jedoch sind die landwirtschaftlichen
Gebiete kleiner...
Im Süden:
Jam haMelach:
Das Tote Meer
Das Meer für Nichtschwimmer und Zeitungleser...
Am Salzmeer:
Ein Gedi
Ein-Gedi ist eine Oase am Westufer des Toten Meeres und
eine der wichtigsten archaeologischen Staetten in der judaeischen Wueste...
Sehr Bunt und sehr lebendig:
Das Rote Meer
Am Nordende des Roten Meeres liegt Elath, die suedlichste Stadt
Israels...
Im Norden:
Antike Bäder:
Hamat Gader
Hamat Gader liegt im Jarmuktal, sieben
Kilometer oestlich des Kinneret. Seit der Antike werden hier die heissen,
schwefelhaltigen Quellen genutzt...
Das galiläische Meer:
Der Kinereth
Der Kinneret wird durch eine Reihe von Suesswasserquellen gespeist. Am
Grund des Sees und entlang seiner Ufer gibt es auch einige salzige
Quellen, die zur Salinitaet des Wassers beitragen, die durch die starke
Verdunstung in dem heissen Klima intensiviert wird...
Kühles Nass:
Der Banias
Der Banias liegt 13 km oestlich von Kiriat
Schmona am Quellfluss des Jordan, der den gleichen Namen traegt...
Bescheiden und berühmt:
Der Jordan
Der Jordan, einer der beruehmtesten Fluesse der Erde, fliesst entlang
der Grenze zwischen Israel und Jordanien, vom gebirgigen Dreilaendereck
Israel - Syrien - Libanon, durch den Kinneret (See Genesareth)
suedwaerts ins Tote Meer...
Bei Gideons Hoehle:
Ma'ayan Harod
Der Ma'ayan Harod Nationalpark liegt im
Jesreel Tal, zehn Kilometer suedoestlich von Afula, nahe dem Dorf Gidona,
das 1949 gegruendet wurde...
Meistens tosend:
Der Tanur Wasserfall
Der Tanur Wasserfall befindet sich im
Naturschutzgebiet des Flusses (Nachal) Ayoun in der Naehe von Metulla...
Wissenschaft:
Entsalzungsanlagen und Abwasseraufbereitung:
Israel exportiert
sein Know-how
Mitten im Winterregen kam der Schock für die israelischen Verbraucher: Die
staatliche Wassergesellschaft Mekorot erklärte, zum 1. Januar 2010 die
Wasserpreise um satte 25 Prozent zu erhöhen. Damit nicht genug. Am 1. Juli 2010
wird ein weiterer Preisaufschlag von 16 Prozent fällig, und zum Jahreswechsel
2011 plant der staatliche Versorger, noch einmal zwei Prozent draufzulegen…
Mekoroth:
Weine
nicht, wenn der Regen fällt…
Die Wasserkrise gehört in Israel zu den akuten Umweltproblemen. Nicht
wegen der politischen Streitfragen hinsichtlich des spärlichen Rohstoffs
und dessen gerechter Verteilung im ganzen Nahen Osten, sondern vor allem
wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung, die beim Absacken der
Wasserpegel unter ein Minimum, die so genannte Rote Linie, droht...
Jahr 2009:
Israelis
verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten
in Israel ist im vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008
zurückgegangen. Das gab die staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt
bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent des benötigten Wassers in Israel zur
Verfügung... |
Europäischer Bericht:
Israel setzte in Gaza
chemische Waffen ein
Nach dem Goldstone-Bericht, der Israel Kriegsverbrechen in
Gaza vorwarf, wird morgen voraussichtlich noch ein Bericht einer bekannten
internationalen Instanz veröffentlicht – nämlich des Europarats. Die Verfasser
des Berichts üben scharfe Kritik an Israel und der Hamas und behaupten, beide
Seiten hätten Maßnahmen ergriffen, die entsprechend des internationalen Rechts
als Kriegsverbrechen bezeichnet werden können…
Übermorgen:
Israelischer Rückzug
aus Haiti
Israels Rettungsteam wird nach Rücksprache mit der
Regierung von Haiti und auf Weisung von Generalstabschef Gabi Ashckenazi am
Mittwoch seinen Rückzug antreten und am Donnerstag nach Israel zurückkehren.
Eine erste israelische Vorhut landete schon wenige Stunden nach dem schweren
Erdbeben in Porte au Prince…
Vorbildlich:
Israels Hilfe in
Haiti
Videos zur Situation in Haiti, z.B. CBS TV: Das beste was man in Haiti heute an
Hilfe bekommen kann, sind die Einrichtungen der israelischen Armee...
Friedensprozess in Nahost:
Obamas Scheitern
US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit
dem US-Magazin Time das Scheitern seiner Nahost-Politik eingestanden und
Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür verantwortlich gemacht. Beide
Seiten hätten zu viele interne Probleme. Die stünden einer Friedenslösung im
Weg…
Mitchell ohne Erfolg:
Was sagt der
Rechtsberater zur Ariel-Universität?
Zum baldigen Ausscheiden des Rechtsberaters der Regierung, Meni Mazuz,
kommentierte Jedioth achronoth in der vergangenen Woche: “Die israelische
Demokratie, die sich in großem Maße auf das Rechtsstaatsprinzip stützt, ist aus
universaler und historischer Sicht ein grosser Erfolg, vor allem im Hinblick auf
die Probleme, mit welchen sich der Staat Israel seit seiner Gründung
auseinandersetzen muss. Aber dieser Erfolg wird von dem anhaltenden Versagen des
israelischen Justizapparats überschattet, der die Gebiete noch immer wie ein
schwarzes Loch behandelt. Und dafür trägt auch der scheidende Rechtsberater der
Regierung die Verantwortung.”…
Postzionismus:
Vom jugendlichen
Zionisten zum selbstbewussten Diasporajuden
Es ist mehr als vierzig Jahre her, dass ich, ein 1947
in der Schweiz geborener, im westlichen Nachkriegsdeutschland aufgewachsener
Jude, meinen Versuch, Israeli zu werden – damals hieß das »auf Alija gehen« –
abgebrochen habe und nach Deutschland zurückgekehrt bin…
David Heimann, 1934:
Jeroschalajim
Schmale Gassen, treppauf, treppab, Geschrei, Getümmel, alle möglichen Waren,
Gemüse, Früchte, Eier. Araber, zerlumpte Bettler, Juden, Popen, Weiber mit
irdenen Krügen und Lasten auf dem Kopfe, Orangensaft-Verkäufer, Wasserverkäufer
mit Ziegenfellschläuchen, verschleierte Moslim-Frauen, Kinder. Fez, Turban,
Kappije. Kaftanjuden, Jüdinnen aus Buchara, Aegypten. Wir winden uns zur
Klagemauer durch...
Neue Studie:
Antisemitismus gestiegen
Antisemitische Vorfälle in Westeuropa haben einen neuen Höchststand seit Ende
des Zweiten Weltkriegs erreicht. Dies geht aus einer neuen Studie der Jewish
Agency hervor, die nun im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages
veröffentlicht wurde…
Netanyahu:
Stoppt das Böse
Vor seinem Abflug nach Auschwitz, um an den Holocaust-Gedenkfeiern am 27. Januar
im schlimmsten Vernichtungslager der Nazis in Polen teilzunehmen, hat
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Jerusalemer Holocaust Gedenkstätte
Jad Vaschem eine Ausstellung mit den Bauplänen des Konzentrationslagers mitsamt
Gaskammern und Krematorien eröffnet…
Arbeitsplätze in den deutschen Werften:
Israels Marine braucht neue Schiffe
Netanjahu und Merkel sprachen in Berlin über den Kauf von zwei U-Booten und zwei
deutschen Korvetten für insgesamt ca. eine Milliarde Euro… weiter… …
Noch mehr Arbeitsplätze:
Israels Bahn
vergibt Millionenauftrag an Siemens
Israels Bahn kauft von Siemens Waggons im Wert von 244 Millionen Schekel. Die
Strafe für verspätete Lieferungen wurde verdoppelt…
Scheich Jerach:
Steht die Polizei über dem Gesetz?
Am Freitag war auch der Generaldirektor der Vereinigung für
Menschenrechte, Hagai Elad, bei der Demonstration in Scheich Jerach verhaftet
worden. Das angerufene Gericht entschied inzwischen, dass die Verhaftung aller
17 Demonstranten von Scheich Jerach nicht legal war…
Brandstiftung in der Moschee:
Verhaftungen in der „Merkaz Harav“ Jeshiva
Die Ermittler der Polizei schwärmten gestern in den frühen Morgenstunden zu
einer Razzia in der Jeshiva aus, in der bei einem Anschlag vor 2 Jahren 8 der
Schüler getötet wurden, um Verdächtige im Fall der Brandstiftung in der Moschee
von Kfar Yassuf zu verhaften…
Heinrich Gratz:
Die Blutanklage von Damaskus und ihre Folgen
Die Ausführungen dieses bedeutenden jüdischen Historikers des 19.
Jahrhunderts enthalten nicht nur wertvolle Hintergrundinformationen zu dem
Ereignis selbst, sondern sie zeigen darüber hinaus noch welch weitreichende
Auswirkungen dieser spezielle Fall für die Emanzipation der Juden, auch über die
Grenzen Europas hinaus, hatte...
Am Mittwoch, 20.01., starb der jiddische Dichter und Schriftsteller Avrom
Sutzkever im Alter von 96 Jahren in Tel Aviv.
Sutzkever wurde 1913 in der Nähe von Vilna geboren und zählte ab 1933 zu der
literarischen Gruppe Jung Vilne. Im letzten Jahr
erschien unter dem Titel "Geh
über Wörter wie über ein Mienenfeld" ein umfangreiches Buch zu Leben und
Werk des Dichters.
Bitte nicht spucken:
Orthodoxes
Gericht verurteilt Hetze gegen Christen
Der ultra-orthodoxe Gerichtshof in Jerusalem hat Übergriffe
auf Nichtjuden scharf verurteilt. Es forderte alle strenggläubigen Juden auf,
keine Christen anzuspucken oder zu beleidigen. In den vergangenen Monaten war es
immer wieder zu entsprechenden Zwischenfällen in der Stadt gekommen…
Wie man es macht...:
Haiti und das antisemitisches Nachbeben im Web
Es begann alles mit einem Clip bei YouTube. Darin hatte ein
T.West, ein schwarzer, amerikanischer Bürgerrechtler (Afrisynergie Productions)
aus Seattle behauptet, dass Angehörige der IDF am Diebstahl von Organen auf
Haiti beteiligt seien...
"Brüder unter der Hand Allahs":
Syrischer Mufti fordert gegenseitiges Achten der Religionen
Der syrische Mufti Scheich Ahmed Hassun hat aufgerufen, das
Judentum zu schützen. Dies sagte der islamische Rechtsgelehrte am Dienstag vor
einer Delegation amerikanischer Wissenschaftler, die in Damaskus zu Besuch
waren…
Ein Jahr Präsident Obama:
Enttäuschung in Nahost
US-Präsident Obama erhält nach dem ersten Amtsjahr kaum gute Noten. Dabei hätte
er sie verdient. Es stimmt: Er hat nicht alle Hoffnungen erfüllt, die seine
Wähler und Teile der Welt in ihn gesetzt haben. Aber wie auch? Obama ist ein
kluger Politiker, der vielleicht ein großer Staatsmann wird, jedoch kein
Heilsbringer…
Regen dauert an:
Flut fordert weiteres Opfer
Die Überschwemmungen in Südisrael haben ein zweites Todesopfer gefordert: Am
Dienstag entdeckten Rettungskräfte in einem Fluss die Leiche eines seit
Montagabend vermissten Mannes…
Schadensbegrenzung:
Generaldirektor Gal in der Türkei
Eine hochrangige Delegation des israelischen
Außenministeriums unter Leitung von Generaldirektor Yossi Gal hat am Dienstag in
Ankara mit Vertretern entsprechender Dienstgrade des türkischen
Außenministeriums über einen Ausbau der bilateralen Beziehungen beraten…
Land unter:
Starker
Regen löst Überschwemmungen aus
Heftige Regenfälle haben Sonntagnacht und am Montagmorgen in
Südisrael zu Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Straßen in der Negev-Region
wurden gesperrt, viele Schulen wurden geschlossen. In einigen Städten kam es
aufgrund des Wetters zu Stromausfällen...
"Gestohlenen Antiquitäten":
Jordanien
will Tote-Meer-Rollen
Jordanien fordert von der UNESCO, die berühmten Tote Meer Rollen von Israel
ausgehändigt zu bekommen. Diese 2000 Jahre alten Abschriften von Bibeltexten,
Gebeten und Texten der messianisch ausgerichteten so genannten Essenersekte in
Hebräisch, Griechisch und Aramäisch zählen zu den bedeutendsten archäologischen
Kulturobjekten der Menschheit…
Zur
Schemel-Doktrin des Außenministers:
Super-Nanny im
Anzug
Nach langen und geheimnisvollen Monaten im Amt des Außenministers, in welchen
man irrtümlicherweise annehmen konnte, er falle ihm schwer, sein Amt mit Inhalt
und konkreten Taten zu füllen, stellt sich nun endlich heraus, womit Avigdor
Liebermann den Großteil seiner Zeit verbringt: Er schaut sich türkische
Fernsehserien an und sucht anti-israelische Inhalte…
Kooperationsabkommen:
Zweite israelisch-deutsche Regierungskonsultationen
In Berlin haben gestern die zweiten israelisch-deutschen
Regierungskonsultationen stattgefunden. Das gemeinsame Treffen, das von beiden
Seiten als „historisch“ gewertet wurde, fand am Nachmittag im Bundeskanzleramt
statt…
Amüsantes am Rande:
Eine Kanzlerin im Kindergarten
Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich normalerweise nicht
so schnell aus der Ruhe bringen. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit
Ministerpräsident Netanjahu musste sie sich jedoch ärgern und die israelischen
Minister schimpfen, die keinen Moment aufhörten, miteinander zu schwätzen…
Enge Kooperation:
Deutsch-israelische Regierungskonsultationen in Berlin
Vor zwei Jahren trafen sich das deutsche und das israelische
Kabinett zum ersten Mal zu gemeinsamen Konsultationen – in Jerusalem. In Berlin
fand nun der Gegenbesuch statt. Am Kabinettstisch im Kanzleramt ging es um
gemeinsame Projekte. Aber auch der Nahost-Konflikt und das Verhalten des Irans
waren wichtige Themen…
Regierungskonsultationen:
Pressestatements
von Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Netanjahu
"Ich denke, dass es außerordentlich wichtig ist, dass wir, ausgehend von der
historischen Verantwortung, die Deutschland für die Existenz und für die Zukunft
Israels hat, immer wieder darum ringen, nicht nur in den außen- und
sicherheitspolitischen Fragen eng zusammenzuarbeiten, sondern auch unsere
bilateralen Beziehungen in der gesamten Breite zu entwickeln"... |
Karlsruhe:
Israelische Filme bei den 24. Filmtagen des Mittelmeeres
Vom 14. - 24. Januar 2010...
Deutsch-Israelische Kooperation:
"They Call Me Jeckisch" am Theater Heidelberg
Mit Schauspielern aus Tel Aviv und Heidelberg recherchierte
das Team um Regisseurin Nina Gühlstorff in Familien deutscher Juden in Israel.
Basierend auf ihren persönlichen Geschichten erzählt „They call me Jekisch“ von
Menschen, die seit vier Generationen zwischen zwei Welten leben....
Rundreise gefällig?:
Israelischer
Minister nach Iran eingeladen
Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov wurde
während seines Rundgangs auf einer Tourismusmesse in Madrid überraschend
eingeladen, den Iran zu besuchen…
Heimliche Besuche und persönliche Kontakte:
Israelisches
Millionengeschäft mit Teheran
Die israelische Firma Daronet aus dem ultraorthodoxen Dorf Elad nahe dem
internationalen Ben Gurion Flughafen hat mit der Teheraner Stadtverwaltung über
ihre Filiale in Brüssel ein Millionengeschäft abgeschlossen...
David Heimanns Reisetagebuch von 1934:
Von Tiberias nach
Jerusalem
Ein buntes Bild beobachte ich von meinem auf die grösste Verkehrsstrasse
hinausgehenden Fenster. Es ist zwischen 6 und 7 Uhr abends. Um 7 Uhr ist hier
Sabbatausgang. Tausende von festlich gekleideten Juden jeden Alters und
Geschlechts lustwandeln noch und geniessen noch die kurze Spanne Sabattruhe.
Orientalisches Getümmel. Dahinter der Stadtgarten mit Palmen und vielen schönen
Blumen, in welchem arabische verschleierte Frauen auf dem Boden hocken...
Israel schickt Such- und Rettungsdelegation:
Hilfe für Haiti
Eine israelische Delegation von Mitgliedern des Außenministeriums und des
Heimatfrontkommandos sowie des medizinischen Korps der Armee ist heute Morgen in
die Republik Haiti aufgebrochen, um Hilfsmöglichkeiten nach dem jüngsten
Erdbeben zu prüfen…
Nach Ultimatum:
Israel
entschuldigt sich
Der israelische Vize-Außenminister Dany Ayalon hat ein
Entschuldigungsschreiben wegen der Erniedrigung des türkischen Botschafters in
Tel Aviv nach Ankara geschickt. Staatspräsident Schimon Peres und
Premierminister Benjamin Netanjahu hatten Ayalon unter Druck gesetzt, sich
förmlich bei der Türkei zu entschuldigen…
"Nicht lächeln":
Undiplomatischer Rüffel
Israel ist über die Türkei empört und hat den türkischen
Botschafter in Tel Aviv vorgeladenen, um ihm einen bis ins letzte Detail
geplanten diplomatischen Rüffel zu erteilen…
Jahr 2009:
Israelis
verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten in Israel ist im
vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008 zurückgegangen. Das gab die
staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent
des benötigten Wassers in Israel zur Verfügung...
Nazis und Genozid:
Zweierlei Maß
Beispiele, wie sich Antisemitismus zum Staat Israel
manifestiert...
Archäologische Überraschung:
Uraltes Tel
Aviv
Nachdem Tel Aviv sein hundertjähriges Jubiläum gefeiert hat,
könnte es bald zur „ältesten Stadt der Welt“ deklariert werden…
Zeitzeugnisse gesucht:
Operation Dachboden
Das Holocaust-Museum im Kibbuz Lochamei Haghettaot
(Ghetto-Kämpfer) im Norden Israels hat die „Operation Boidem“ (Dachboden)
initiiert, um Dokumente, Briefe, Tagebücher, Alben, Fotografien und Gegenstände
im Zusammenhang mit dem Holocaust zu sammeln...
4090 kg Humus:
Weltrekord zum Kichern
Im Tscherkessendorf Abu Gosch westlich von Jerusalem hat am
Freitag der aus London angereiste Jack Brockbank vom Guinness Buch der
Weltrekorde offiziell einen neuen israelischen Weltrekord anerkannt...
Akko - Safed - Tiberias:
"Gut Schabbes" und "Schabbat Schalom"
Nunmehr fahren wir in Richtung Safed, welches ganz hoch, ca. 850
m, im Gebirge von Galiläa liegt. Steinige Berge, karge Vegetation. Die Strasse
führt durch 15-20 km lange Olivenbaum-Wälder, in welchen wir Bäume von 500-1000
Jahre Alter sehen. Wir passieren das arabisch Migdal Keren. Glühende Sonne.
Aufwärts. Beduinen mit Hab und Gut. Arabisches Dorf Rama. Oliven, Feigen,
Kakteen...
"Eiserne Kuppel":
Israel testet
erfolgreich Abwehr gegen Kassam-Raketen
Mit dem neuen Raketenabwehrsystem "Eiserne Kuppel" ist es bei
einem Test gelungen, selbst unter schwierigen Sicht- und Wetterverhältnissen
mehrere parallel abgefeuerte Kurzstrecken-Raketen abzufangen, wie sie die Hamas
im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon gegen Israel einsetzen...
Die Heimat mit den Füßen aufzeichnen:
Der
Landvermesser
Wie der Palästinenser Raja Shehadeh Woche für Woche das
Westjordanland durchwandert…
UNDOF:
Österreich
übergibt Golanhöhen
Österreich wird ab dem 4. Februar nicht mehr „Besatzer“ auf den Golanhöhen sein.
Generalmajor Wolfgang Jilke, der österreichische Oberbefehlshaber von 1047
Soldaten, darunter 385 Militärs aus Osterreich, wird heimkehren. Jilke, 1949 in
Innsbruck geboren, hat drei Jahre lang einen 75 Kilometer langen Landstreifen,
zwischen 9 Kilometer und 250 Meter breit, kontrolliert und beherrscht...
Klagen in Britannien:
Stellvertretender Außenminister trifft Generalstaatsanwältin
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Dienstag mit
der Generalstaatsanwältin Großbritanniens, Patricia Janet Scotland, Baroness
Scotland of Asthal, getroffen und dabei erneut gegen die Haftbefehle gegen
hochrangige israelische Offizielle protestiert…
Deutlicher Trend:
Mehr israelische Araber im Zivildienst
Die Zahl der arabischen Zivildienstleistenden in Israel hat sich
innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dies gab die Organisation “Schlomit” bekannt,
die für die Freiwilligen im nationalen Dienst zuständig ist…
"Haben Sie den Koffer selbst gepackt?":
Gestapelte israelische Sicherheitskontrollen
Neben sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen gibt es noch weitere
Methoden. Bis zum 11. September 2001 durfte allein El AL mit einer
Sondergenehmigung der IATA, die Pilotenkanzel während des Fluges verschlossen
halten. Es wurde sogar eine zweitürige Sicherheitsschleuse eingebaut, damit der
Pilot die Toilette aufsuchen könne...
Pisa lässt grüßen:
Krise im
Klassenzimmer
Das israelische Bildungssystem befindet sich in einer dramatischen Schieflage.
Eine neue Studie nennt die Gründe…
Ariel Scharon:
Seit
vier Jahren im Koma
Israels früherer Premierminister
Ariel Scharon liegt nun bereits seit vier Jahren im Koma – in
der Nacht zum 5. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall
erlitten. Obwohl aus medizinischer Sicht nur wenige Chancen
bestehen, hoffen Angehörige, Freunde und Kollegen weiter darauf,
dass der Politiker das Bewusstsein wiedererlangt…
Burekas, Rogelach und Co.:
Ungesunde
Regierung
Regierungssekretär Zvi Hauser hat am
Sonntag, bei der ersten Kabinettssitzung der israelischen
Regierung im neuen Jahr, eine Parteien-übergreifende
Regierungskrise ausgelöst. Minister aus drei verschiedenen
Koalitionsparteien drohten mit einem Bruch, falls Hauser nicht
seine auf eigene Faust initiierte Gesundheitsreform rückgängig
mache…
Shalit-Geschäft:
Die
Identität des deutschen Vermittlers wurde enthüllt
Die Identität des deutschen
Vermittlers zwischen Israel und der Hamas wurde erstmals
enthüllt: Gerhard Konrad. Die beiden Seiten hatten sich
verpflichtet, seine Identität geheim zu halten, die europäischen
Medien veröffentlichen jetzt jedoch seinen Namen…
Gerichtsbeschluss:
Die
Safes Kafkas müssen innerhalb von zwei Wochen geöffnet werden
Im Zusammenhang mit der Kontroverse um den literarischen
Nachlass von Franz Kafka und Max Brod wurde ein bedeutender
Fortschritt erzielt…
Einwanderung:
Aufsteigende
Tendenz bei der Aliyah
Zum ersten Mal seit 10 Jahren hat die
Zahl der Neueinwanderer nach Israel zugenommen: Im Jahr 2009
belief sich die Zahl der Neueinwanderer auf 16.000, im Vorjahr
waren es hingegen nur 14.000... |