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September - Oktober2011
nahost-politik.de

Omid Nouripouron:
Inside Iran

Die arabische Welt ist im Umbruch, doch was geschieht eigentlich derzeit in Iran? Diese Frage wird mir in letzter Zeit immer häufiger gestellt. Das Land und die iranische Oppositionsbewegung sind in den westlichen Medien weitgehend in den Hintergrund gerückt.

In Jerusalem wurde am Samstag ein 17-Jähriger niedergestochen. Ein Freund des Opfers erzählte, dass die beiden am Seitenstreifen einer Straße im Stadtteil Ramot saßen, als ein arabischer Mann auf sie zukam und ohne Vorwarnung auf Yehuda Neemad einstach. Der junge Mann ist mittlerweile in einem stabilen Zustand und wird sich von seinen Verletzungen komplett erholen. Nach dem Täter wird gefahndet.



Gilad Shalit, Muammar alGaddafi. Oder kurz: Abrakadabra:
Drei Tage im Oktober
Vor zwei Tagen war dieses großartige Ereignis: Gilad Shalit wurde aus den Händen seiner Entführer entlassen. Deutlich sah man diesem abgemagerten Jungen mit den Augenringen an, mit seinen fahrigen Bewegungen und den unsicheren Blicken, daß er keine leichte Zeit hinter sich hat...

Ein unglaublicher Tag:
Gilad Shalit ist in Freiheit
Der israelische Soldat Gilad Shalit ist nach Israel zurückgekehrt. Am Morgen wurde er zunächst von der Hamas an Ägypten übergeben und überquerte schließlich am späten Vormittag den Grenzübergang Kerem Shalom…

Kritik an massiver Medienberichterstattung:
Ruhe, wir sind gerührt
Von wo wurde nicht berichtet, von der Straße, von vor dem Gefängnis, aus Mitzpe Hila, wo die Familie Shalit wohnt. Es gab Tränen, Umarmungen, ehemalige Kriegsgefangene, Aktivisten, den Allgemeinen Sicherheitsdienst, trauernde Angehörige von Terroropfern, Psychologen, Armee-Angehörige-die-dafür und Armee-Angehörige-die-dagegen waren, Palästinenser, die von der Hamas enttäuscht waren, Prozentzahlen für die Wahrscheinlichkeit, dass die Entlassenen zum Terror zurückkehren würden...

"Eine schwere Herausforderung":
Peres trifft deutschen Unterhändler
Präsident Shimon Peres hat heute Morgen den deutschen Unterhändler Gerhard Conrad getroffen und ihm persönlich für seinen Einsatz bei der Aushandlung des Abkommens zur Freilassung Shalits gedankt. "Sie haben den Grundstein für das Abkommen gelegt", so Peres…

Pro und Kontra:
1027 für Einen
Israel diskutiert über das Abkommen zur Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht den Grundsatz, der israelische Staat müsse alles tun, um seine Zivilisten und Soldaten nach Hause zu holen als richtig an und unterstützt das Abkommen. Andere haben Sorge, ein solches Abkommen unterstütze den Terrorismus. Wir dokumentieren beide Positionen in zwei Kommentaren…

Der Oberste Gerichtshof hat endgültig grünes Licht für den morgigen Gefangenenaustausch gegeben. Drei Richter hatten über Eingaben von Familien zu verhandeln, deren Angehörige in Terrorattentaten getötet wurden. Die dafür Verantwortlichen sollen nun im Tausch gegen Gilad Shalit freikommen. Die Richter haben diese Eingaben in einer besonders stürmischen Sitzung zurückgewiesen.
Damit kann der Austausch morgen wie geplant anlaufen. Shalit soll in der Früh frei gelassen werden und entweder einem Angehörigen des IRK oder einem ägyptischen Vermittler übergeben werden. Israel wird als erstes 27 weibliche Häftlinge entlassen. Hamas wird Shalit daraufhin über den Rafah Grenzübergang nach Ägypten bringen, von wo aus er nach Israel zurückkehrt. Bis zum Nachmittag soll Gilad, wenn es sein Gesundheitszustand erlaubt, mit seinen Eltern nach Hause fliegen können.

926-fache lebenslängliche Haftstrafen:
Die Liste der palästinensischen Gefangenen
Der israelische Gefängnisdienst hat die komplette Namensliste der 1027 Palästinenser veröffentlich, die am Dienstag im Tausch für den Soldaten freikommen…

Stimmen gegen den Austausch:
Die Opfer werden noch einmal ermordet
Ich war nie gegen die Freilassung von Gilad Shalit. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Massengebete in Diaspora-Gemeinden für ihn organisiert und sichergestellt, dass sein Name bei Feiertags- und Shabbat-Essen genannt wurde, an denen ich teilnahm…

Noch ein Austausch:
Auch Ägypten will seine Gefangenen
Neben dem großen Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas, wobei der Soldat Gilad Schalit gegen 1027 palästinensische Gefangene ausgetauscht werden soll, bahnt sich gemäß einem Bericht der ägyptischen Zeitung Al-Ahram auch ein Tausch zwischen Israel und Ägypten an, als eine Art "Nebeneffekt"…

Vor dem großen Dienstag:
Vorbereitungen für den Gefangenenaustausch
Noam Schalit machte erst einmal Gartenarbeit und bewässerte den vergilbten Rasen vor seinem Haus im galiläischen Mitzpe Hilah. Aviva Schalit räumte das Zimmer ihres Sohnes Gilad auf. Vor über fünf Jahren ist der damals 19 Jahre alte Panzerschütze Gilad Schalit von einem Hamas-Kommando auf der israelischen Patrouillenstraße beim Gazastreifen entführt und in den Gazastreifen verschleppt worden...

Vor 125 Jahren, am 16. Oktober 1886, wurde David Ben Gurion geboren:
Verlesung der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel
Gleich allen anderen Völkern, ist es das natürliche Recht des jüdischen Volkes, seine Geschichte unter eigener Hoheit selbst zu bestimmen...

David Ben Gurion:
Ansprache an die Nation am 15. Mai 1948
"Jetzt ist nicht die Zeit, um zu prahlen. Was immer wir erreicht haben, ist sowohl den Anstrengungen früherer Generationen wie der unseren zu verdanken. Es ist auch das Ergebnis der unerschütterlichen Treue zu unserem wertvollen Erbe, das Erbe einer kleinen Nation, die viel erlitten hat, aber auch gleichzeitig wegen ihres Geistes, Glaubens und Vision einen besonderen Platz in der Geschichte der Menschheit errungen hat"...

Staat der Juden, Land der Rätsel:
Carlo Strengers Einführung in ein schwieriges Land
Einerseits eine hochmoderne Gesellschaft mit einer lebensfreudigen, liberalen Kultur, geht Israel derzeit durch eine der schwersten Krisen seit seiner Gründung. Der Friedensprozeß liegt auf Eis, das Land ist isoliert, im Alltag leben Juden und Araber mit wechselseitiger Verachtung nebeneinander her, und der eskalierende Kampf zwischen religiösen und säkularen Juden bedroht die Grundfesten der israelischen Gesellschaft…

Fortschritte im Entführungsfall Shalit:

Israels Kabinett billigt Gefangenenaustausch

Das israelische Kabinett hat ein Abkommen für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit angenommen. Schalit wurde vor fünf Jahren von der Hamas aus Israel entführt und wird seitdem im Gazastreifen gefangen gehalten. Im Austausch für Gilads sichere Rückkehr hat die israelische Regierung zugestimmt, 1.027 Gefangene freizulassen. 280 von ihnen wurden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt…

Gilad Shalit:
Ein Phänomen der besonderen Art
Die Nachricht der bevorstehenden Freilassung des vor über fünf Jahren von der Hamasorganisation in den Gazastreifen entführten Soldaten Gilad Shalit hat in Israel gemischte Gefühle ausgelöst: Freude über die Rettung des Soldaten, Angst vor weiteren Geiselnahmen, Furcht vor neuen Terroranschlägen und moralische wie politische Bedenken wegen der Freilassung von 1027 palästinensischen Gefangenen…

Nach fünf langen Jahren:
Die Kompromisse Israels und der Hamas
Der Durchbruch kam nach Angaben von Finanzminister Juval Steinitz, weil die Hamas bei einigen entscheidenden Punkten nachgab. Die schlimmsten Massenmörder, die einige der blutigsten Anschläge seit Ausbruch der Intifada organisiert hatten, im Park Hotel in Netanya, im Sbarro-Restaurant, im Café Moment in Jerusalem, oder beim Dolfinarium in Tel Aviv, werden weiter ihre Strafe absitzen...

Vorherrschaft der ägyptischen Rasse:
Ägyptens Nazipartei stellt sich vor
"Dies ist eine neue Partei. Ihre Ideologie wird Ägyptens Probleme lösen", so Dr. Mamdouh Mansour, Mitglied der neuen ägyptischen Nazipartei, wie sie am 22. September bei "Dream1 TV" vorgestellt wurde...

Ohne Gewalt:
Palästinenser weiten anti-israelischen Boykott aus
Die Fatah will nun Produkte aus ganz Israel boykottieren. Auch zum akademischen Boykott ruft die Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf. Bisher hatte sich die Maßnahme auf Waren beschränkt, die in den Siedlungen im Westjordanland produziert wurden…

Israels Protestbewegung:
Kritik am Trajtenberg-Bericht
Soziale Sicherheit ist für Israel ebenso wichtig wie die militärische Macht. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das Komitee unter Manuel Trajtenberg in seinen Empfehlungen für mehr soziale Gerechtigkeit. Die Anführer der Massenproteste wiesen die Vorschläge als unzureichend zurück…

Die Empfehlungen der Kommission:
Ein Stück Papier oder echter sozialer Wandel?
Jetzt, da der erste Herbstregen fällt und die Protestierenden des Sommers keine Wahl haben, als die Zelte der verbleibenden Zeltstädte zusammenzurollen, scheint genau der richtige Zeitpunkt für die Empfehlungen der Trajtenbergkommission, die heute Nachmittag veröffentlicht werden…

Unberührte Rollen:
Im Fort Knox der Menschheitskultur
Google macht mit seiner "Street-View" Technologie im Jerusalemer Israel-Museum aufbewahrte Tote Meer Rollen per Knopfdruck aller Welt "erfahrbar". Die zwei Tausend Jahre alten Pergamente mit den ältesten bekannten Bibel Abschriften wurden vor über 60 Jahren nahe dem Toten Meer gefunden. Das Internet-Projekt wurde am Montag feierlich in Jerusalem enthüllt...

Ein echter Lacher:
Wenn Türken im Facebook spielen
Die türkische Namensliste von israelischen Soldaten, die angeblich an dem Sturm der „Mavi Marmara“ teilgenommen haben und deswegen strafverfolgt werden sollten, weil sie bei der Aktion neun türkische IHH-Extremisten getötet hätten, hat in Israel einen großen Lacher ausgelöst. ..

Im Detail:
Aufnahmeantrag für den Staat Palästina
Der von Präsident Mahmoud Abbas an UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon überreichte Aufnahmeantrag des "Staat Palästina" umfasst drei Dokumente…

Nahost-Karussell:
Wenn Autisten aufeinander treffen
"Die Reden von Abbas und Netanjahu in der UNO haben vor allem gezeigt, wie unendlich weit beide Seiten voneinander entfernt sind, wie sie aneinander vorbeireden, wie ein Friede fast undenkbar wirkt." Dieser Kommentar eines israelischen Professors am Freitag Abend trifft wohl den Kern der Reden des "palästinensischen Vorsitzenden" Mahmoud Abbas und des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu…

Frieden in weiter Ferne:
Der Kampf um den Rahmen
"!Es wird nicht enden, wenn wir nicht mit einander sprechen", hat man uns Jahre lang erklärt. Die Behauptung der israelischen Linken war, der Weg zur Lösung des Nahostkonflikts liege im Dialog. Der Gang der Palästinenser zur UNO markiert nun das Ende des Dialogs und den Versuch, Israel einen Palästinenserstaat in gefährlichen Grenzen aufzuzwingen…

Erstaunliche Funde:
Frischwasser-Quellen im Toten Meer
Ein Forschungsteam der Universität Ben Gurion hat eine Reihe von tiefen Frischwasserquellen entdeckt, die auf dem Grund des Toten Meeres entspringen. Das Team um Prof. Jonathan Laronne und Forschungsstudent Yaniv Muwes wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert…

Shelly Yachimovich ist neue Vorsitzende der Arbeitspartei. In der Stichwahl um den Vorsitz der Avoda konnte sie sich mit 54% der Stimmen gegen Amir Peretz durchsetzen, der auf 45% kam.
Damit ist Yachimovich nach Golda Meir die zweite Frau, die den Vorsitz der Avoda führt. Yachimovich betonte, dies sei ein "neues Fenster der Möglichkeiten, die Avoda neu aufzubauen und die Werte der historischen Arbeitsbewegung mit den neuen Bestrebungen in Israel zu verbinden."

Nach der UNO-Rede:
Erste Reaktionen
Präsident Barack Obamas Rede in der UNO wurde von allen elektronischen Medien in Israel live übertragen und simultan ins Hebräische übersetzt. Reporter, Rechtsexperten und sogar Außenminister Avigdor Lieberman gaben erste Kommentare ab…

Direkte Verhandlungen:
Netanyahu in New York
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist gestern nach New York aufgebrochen, um an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen. Heute wird er, nach dessen Rede in der Generalversammlung, mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama zusammenkommen…

Täter identifiziert:
Terroristen bei Eilat waren Ägypter
Der schwere Terroranschlag an der israelisch-ägyptischen Grenze ein paar Kilometer nördlich von Eilat am 18. August wurde von Ägyptern ausgeführt. Das hat eine Untersuchung des Vorfalls durch die israelische Armee ergeben…

Heute, 21.9., sind die Mitglieder der Arbeitspartei Avoda dazu aufgerufen, in zweiter Runde einen neuen Vorsitzenden zu wählen.
In der Stichwahl stehen sich Shelly Yachimovich und Amir Peretz gegenüber. Die 66.000 Stimmberechtigten haben bis 22 Uhr die Möglichkeit zu wählen. Das Ergebnis wird ab 23 Uhr erwartet.


Ägypten:
Der Blogger Maikel Nabil im Hungerstreik
Während die ägyptische Übergangsregierung dem Hass auf Israel freien Lauf lässt, um von eigenen Versäumnissen abzulenken, gehört Maikel Nabil zu denjenigen Blogger-Rebellen, die für Freundschaft mit Israel plädieren…

Facebook:
Gegen SMS-Flut an Rosh Hashana
Rosh Hashana steht vor der Tür – und mit ihm die innere Verpflichtung, möglichst vielen Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern ein gutes neues Jahr zu wünschen – wenn schon nicht persönlich, so doch zumindest per SMS…

Israelischer Weltrekord:
83 Jahre auf der Bühne
Hanna Maron, am 22. November 1923 in Berlin als Hanna Meierzak geboren, hat einen Eintrag im Guinness Buch der Weltrekorde erhalten. Die Schauspielerin steht seit 83 Jahren auf der Bühne, länger als jede andere Schauspielerin der Welt...

Hacker-Angriff:
Türkischer Irrtum und koscheres Facebook
Der türkische „Krieg“ gegen Israel wird nicht nur von Ministerpräsident Tayyip Erdogan mit allen diplomatischen Mitteln geführt. Auch türkische Computer-Hacker beteiligen sich am Kampf gegen den jüdischen Staat und haben in letzter Zeit dutzende israelische Webseiten mit ungenießbaren Ankündigungen "geschmückt"…

(Nicht) ganz einfach:
Was wollen die Palästinenser?
Die Palästinenser wollen einen eigenen Staat. Wer gegen die Anerkennung des „Staates Palästina“ als 194. Mitglied der UNO ist, verweigert also dem „einzigen heute noch unter Besatzung lebenden Volk“ (so Präsident Abbas am Freitag in Ramallah) das Naturrecht aller Völker, in einem eigenen Staat leben zu dürfen…

Netanyahu:
Verhandlungen sind der einzige Weg zum Frieden
Palästinenserpräsident Abbas hat am Freitag in einer Rede vor seinem Abflug zur UN-Generalversammlung erklärt, er werde sich nicht von einer Abstimmung zu einer palästinensischen Eigenstaatlichkeit vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abbringen lassen…

Die Freiheit, sich selbst zu entfalten:

"Sodom und Gomorra" am Toten Meer

Verspätete Busse, politischer Widerstand und ungerufene Voyeure mit Teleskopkameras hätten das Fotoprojekt des jüdisch amerikanischen Fotografen Spencer Tunick in letzter Minute fast zum Scheitern gebracht, 1200 Israelis, hauptsächlich Männer, zwischen 20 und 77 Jahre alt, bei Sonnenaufgang im austrocknenden Toten Meer abzulichten…

Einseitige Schritte:

Israels Position zu "Palästina 194"

Wie eine Mantra fordert Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Rückkehr zum Verhandlungstisch. Trotz Widerständen hat sich Netanjahu sogar der palästinensischen Vorbedingung eines zehnmonatigen Baustopps in den Siedlungen gebeugt, obgleich seit 1993 Arafat und Abbas mit Israel verhandelten, obwohl in den Siedlungen weiter gebaut wurde…

Zurück an den Verhandlungstisch:
Das Problem mit dem September
Im "besten Fall" werden die Bemühungen der Palästinenserführung um eine Anerkennung eines einseitig erklärten palästinensischen Staates bei den Vereinten Nationen dem Friedensprozess einen Bärendienst erweisen. Im schlimmsten Fall riskieren sie, eine Welle der Gewalt zu entfachen, die auch alle Perspektiven für Frieden in absehbarer Zukunft ernsthaft unterminieren würde...

An Israeli View:
The US is making a mistake
American peace emissary David Hale and presidential adviser Dennis Ross met on September 7 with PLO Chairman Mahmoud Abbas and Chief Negotiator Saeb Erekat and threatened them in no uncertain terms with dire consequences should the Palestinians pursue their statehood quest at the United Nations…

A Palestinian View:
The moment of truth
About a week before the start of the annual meeting of the United Nations, during which Palestinians plan to submit an application for state membership, efforts are intensifying to either avoid the move entirely or influence it…

Zwischen Jerusalem und Ramallah:
Berliner Politik im Vorfeld der UN-Entscheidungen
In den Vorberichten schien die Tür noch einen Spalt offen zu sein. Inzwischen ist die deutsche Bundesregierung entschlossen, im UN-Sicherheitsrat und in der Vollversammlung zwischen dem 20. und 23. September gegen die Anerkennung eines Staates Palästina zu stimmen – die von jedem Staat durch den Austausch von Botschaftern bekräftigt werden müsste – und gegen die palästinensische Vollmitgliedschaft in der Weltorganisation aufzutreten…

Kein einziges Problem wird gelöst:
Vom "Staat Palästina" zur Eskalation
Die Anerkennung einer palästinensischen Staatlichkeit in der UNO wird kein einziges der Probleme im Nahen Osten lösen, sondern droht, die Situation noch zu verschlechtern…

Fünfmal lebenslänglich:
Mörder von Itamar verurteilt
Das Militärgericht Shomron hat gestern einen der beiden Männer, die für den Mord an Familie Fogel in Itamar am März 2011 angeklagt sind, zu einer fünffachen lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt…

Obama:
Abstimmung über palästinensischen Staat bei der UNO wäre kontraproduktiv
US-Präsident Barack Obama hat am Montag erklärt, dass die USA gegen eine Eigenstaatlichkeit der Palästinenser stimmen würden, sollte es zu einer Abstimmung im Sicherheitsrat kommen…

Jerusalem:
Google-Street-View-Autos unterwegs
Die Firma Google hat gestern offiziell damit begonnen, für ihren Dienst „Google Street View“ israelische Straßen zu fotografieren. Die erste zu erfassende Stadt soll dabei Jerusalem sein…

"Palästina":
Deutschland bekennt nicht Farbe
In der kommenden Woche ist die UNO gefordert, einen Staat "Palästina" anzuerkennen. Aber Deutschland hat immer noch nicht Farbe bekannt und erklärt, wie es abstimmen will. Bundesaußenminister Guido Westerwelle reiste am 11. September in den Nahen Osten, traf in Jordaniens Hauptstadt den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in dessen Gästehaus und den jordanischen König…

Bei den parteiinternen Wahlen zum Vorsitz der Arbeitspartei Avoda konnten sich unter den vier Kandidaten nach einer spannenden Auszählung der Wahllokale Shelly Yachimovich (32%) und Amir Peretz (31%) durchsetzen. Die beiden müssen nun in einer zweiten Runde in die Stichwahl. Jitzhak Herzog konnte überraschenderweise 25% erringen, weit abgeschlagen mit 12% musste sich der frühere Vorsitzende Amram Mitzna zu einer politischen Niederlage bekennen.

Spiel mit dem Feuer:
Erdogan in Kairo
Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan besucht Ägypten, um nach eigenen Angaben die Demokratiebewegung in Ägypten zu fördern. Erdogan tut so einen weiteren Schritt in Richtung seines Traums einer Wiederbelebung des 1917 zerfallenen osmanischen Reiches…

Stellungnahme von Ministerpräsident Netanyahu:
Zu den Ereignissen in Kairo
"
Israel wird am Friedensvertrag mit Ägypten festhalten. Wir arbeiten gemeinsam mit der ägyptischen Regierung daran, unseren Botschafter schnell nach Kairo zurückzubringen. […] Gleichzeitig wird unser diplomatischer Entsandter in Kairo bis zur Rückkehr des Botschafters den Staat Israel repräsentieren"...

Auch in Israel:
Gedenken an Anschläge vom 11. September 2001
"
Der 11. September war der Inbegriff des Bösen und ist Symbol für die Tapferkeit des amerikanischen Volkes. Der 11. September ist auch eine Wegmarke in unserem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus, der von den Vereinigten Staaten angeführt wird und der das Ziel hat, eine bessere und sicherere Welt für unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen"...

Nur Shelly Yachimovich kann die Arbeiterpartei wieder beleben:
Wahlen für den Vorsitz
Shelly Yachimovich ist die Frau für diesen israelischen Augenblick. Yachimovich ist die einzige Verheißung der gegenwärtigen Politik….

Bewährter Sündenbock:
Sturm auf Botschaft
Der Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo kann und darf nicht nur im Kontext des Nahostkonflikts betrachtet werden. Das war ein katastrophaler Vorfall, der gegen jegliche Regeln zwischenstaatlicher Beziehungen verstieß. Respekt der exterritorialen Botschaften und Immunität der Diplomaten gehören zu den Grundfesten zwischenstaatlicher Beziehungen…

An diesem 9 / 11 Jahrestag:
Wir sind wir alle Amerikaner
Menschen auf der ganzen Welt haben das das World Trade Center mit New York, mit dem amerikanischen Traum und auch in vielerlei Hinsicht mit ihren eigenen Träumen assoziiert…

USA drängen Abbas, Gang zu UN noch einmal zu überdenken:
Kein Zurück?
Die Sondergesandten des Weißen Hauses für den Nahen Osten, Dennis Ross und David Hale, haben sich gestern mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas getroffen und ihm gegenüber klargestellt, dass ein Antrag auf eine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates bei den Vereinten Nationen ernsthafte Konsequenzen haben könnte. Abbas allerdings erklärte, die PA könne nicht mehr zurück...

Israels Protestbewegung:
Daphne und Itzik
Es klingt wie der Titel eines romantischen Films. „Daphne, Itzig und all die anderen.“ Er beginnt mit einer Freundschaft zwischen zwei jungen Menschen, er ist Anfang dreißig, sie Mitte zwanzig. Dann streiten sie sich. Er geht. Sie bleibt. Die Zuschauer wissen genau, was sie wünschen: sie wollen, dass die beiden sich wieder versöhnen, sich küssen, heiraten und Arm in Arm in den Sonnenaufgang gehen, begleitet von einer sanften Melodie…

Zum Schutz der Diplomaten:
Israels Botschaft in Kairo geschlossen
Alle israelischen Diplomaten in Kairo sowie ihre Familienangehörigen sind in der Nacht heimlich evakuiert und nach Israel ausgeflogen worden. Auch der Botschafter hat Ägypten verlassen. "Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind nicht betroffen", hieß es am Morgen im israelischen Rundfunk…

Ausdruck steigendem Unmuts:
Ex-Botschafter zum Sturm auf Botschaft in Kairo
Der ehemalige israelische Botschafter in Kairo, Zvi Mazel, sagte am Samstag im Rundfunk, dass mit dem Sturm auf die israelische Botschaft "etwas sehr schlimmes passiert ist". Der Schutz diplomatischer Vertretungen gehört zu den wichtigsten Konventionen, die für alle UNO-Mitglieder bindend seien. Neben den Amerikanern seien jetzt auch die Europäer aufgerufen, hierzu eine klare Stellung zu beziehen…

Aus Syrien gelenkt:
Fahndungserfolge gegen Terrororganisationen im Westjordanland
Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat in Kooperation mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) und der israelischen Polizei in einer großen Operation im August im Westjordanland zahlreiche Terroristen festgenommen, die teilweise an Terroranschlägen auf israelische Zivilisten beteiligt waren und teilweise solche geplant hatten. Diese Nachricht wurde gestern zur Veröffentlichung freigegeben…

Die Krise im Verhältnis zwischen der Türkei und Israel:
Vorrang für Besonnenheit
Neben Erdöl produziert der Nahe Osten mit Vorliebe auch Krisen. Und in jüngster Zeit sind Krisen – anders als Erdöl – fast an jeder Stelle unserer Nachbarregion zu finden. In diesen Tagen zieht die Eskalation in den Beziehungen zwischen zwei noch vor einem Jahrzehnt befreundeten Nationen: der Türkei und Israel, besorgte Blicke auf sich. Die Sorge ist berechtigt: Die Gefahr, die von der türkisch-israelischen Konfrontation ausgeht, reicht weit über das Verhältnis zwischen den beiden Staaten, ja weit über die Grenzen des Nahen Ostens, hinaus...

Zelte werden abgebaut:
Proteste erreichen nächste Stufe
Die Stadt Tel Aviv hat heute Nacht damit begonnen, die Zelte auf dem Rothschild-Boulevard abzubauen…

Unbeständige Situation:
Hoffnung im Sinai
Trotz der postrevolutionären Rechtslosigkeit, die im Moment im bevölkerungsreichsten Land des Nahen Ostens vorherrscht, beweisen die Aktionen der ägyptischen Regierung im Sinai, dass sie immer noch Kontrolle über das Land ausübt – auch wenn ein Übergang zu einer echten Demokratie wahrscheinlich eher Wunschdenken der internationalen Gemeinschaft bleiben wird…

Unilaterale Staatsausrufung:

Was für Europa gut genug ist…
Wie wird sich Europa im September verhalten? Diese Frage ist zum einen von großer Bedeutung, weil jede Resolution der UN-Vollversammlung, die einen palästinensischen Staat anerkennt, die Unterstützung der westlichen Demokratien für die moralische und politische Autorität benötigt. Zum anderen hängt die volle UN-Mitgliedschaft von der Zustimmung des Sicherheitsrats ab – und ein Drittel der Sitze im Sicherheitsrat sind derzeit in den Händen der Europäer…

Wissenschaft:
Durchbruch in der Stammzellenforschung
Einem Team unter Leitung der israelischen Wissenschaftlerin Inbar Friedrich Ben-Nun ist es erstmals gelungen, Stammzellen von einer gefährdeten Art zu produzieren, ein Durchbruch, der möglicherweise Tierarten vor dem Aussterben bewahren könnte…

Video-Tipp:
Operation Frieden
Ein Team aus christlichen, jüdischen und palästinensischen Ärzten ist in die palästinensischen Gebiete gefahren, um in Nablus bedürftige Erwachsene, und möglichst viele Kinder zu operieren. Der 14-tägige freiwillige Einsatz brachte nicht nur den vielen Patienten Hilfe und Linderung ihrer Not, sondern bedeutete zugleich für das überwiegend deutsche Ärzteteam einen Einblick in die palästinensische Gesellschaft und den arabisch-israelischen Konflikt...

178 Anschläge:
Dramatischer Anstieg der Zahl der Terroranschläge im August
Im letzten Monat gab es einen dramatischen Anstieg in der Zahl der Terroranschläge gegen israelische Zivilisten – dies geht aus einem gestern vom Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) veröffentlichten Bericht hervor…

Kampagne gestartet:
"Sieben Wunder Israels"
Das Tourismus-Ministerium und das Zweite Israelische Fernsehen haben einen Wettbewerb für die „Sieben Wunder Israels“ ausgerufen. Menschen im In- und Ausland können auf der Facebook-Seite des Fernsehsenders für ihre sieben Lieblingsorte in Israel abstimmen, seien sie natürlich oder von Menschenhand geschaffen, so das Tourismus-Ministerium am Montag…

Viel Licht – wenig Schatten:
Abi Ofarims Autobiografie
Selbstironie und Sprachwitz durchziehen die ganze Autobiografie. "Schalom, jesch li tachat katan". Der Satz, den Abi Ofarim seiner deutschen Freundin als gängige hebräische Begrüßungsformel beibringt hat es in sich. Das offenbart sich spätestens als Iris sich mit dieser Gruß-Formel bei Abis Mutter vorstellt...

IAEA "zunehmend besorgt":
"Zuverlässige Beweise" für Irans Atomwaffenprogramm
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat vergangene Woche erneut die Zerstörung Israels gefordert. In einem Interview im Fernsehsender der Hisbollah "al-Manar" behauptete er, dass die Welt ohne den jüdischen Staat ein besserer Ort wäre. Israel nannte er ein "Symbol der Unterdrückung und Diskriminierung"…

GreenXchange:
For a Sustainable Future
Vom 18. bis 25. September werden erstmals 25 hochqualifizierte israelische und deutsche Young Professionals eine einmalige Exkursion in Israel unternehmen, die die Grundlage für eine neue bilaterale Zusammenarbeit im Umweltsektor darstellen wird…

An Israeli View:
Israel’s best response is still to renew negotiations
The terrorist attack launched from Sinai on August 18 against Israeli vehicles travelling to Eilat, and its sequels, have underscored and exacerbated four interlocking challenges facing Israel…

A Palestinian View:
Until the dust settles
There is no doubt that the dramatic and revolutionary changes that are underway in Egypt will have an impact on the way Egypt handles its relationship with neighboring Gaza and Israel. However, real and far-reaching change will have to wait until things settle down; transformations are still underway and are expected to take time…

Gaza-Flotille:
Israel nimmt UN-Bericht zur Gaza-Flottille an
Nach der Veröffentlichung des "Palmer-Reports" der Vereinten Nationen zu den Geschehnissen um die Gaza-Flottille haben sich verschiedene offizielle Stellen zu den Ergebnissen des Berichts und der Reaktion der Türkei geäußert…

Schikanen am Flughafen:
Israelische Reisende von türkischer Polizei festgehalten
Die Auseinandersetzungen zwischen der Türkei und Israel dauern an. Am Montag hielt die türkische Polizei nach der Landung in Istanbul israelische Passagiere mehrere Stunden lang fest…

"Diskurs über das Leben":
Teilnehmerrekorde bei Großdemonstration
Am Samstagabend haben sich erneut mehr Menschen zu einer Großdemonstration auf dem „Kikar ha-Medina“ in Tel Aviv und bei weiteren Demonstrationen im Land versammelt als jemals zuvor. Einige Quellen sprachen von über 300.000, andere von über 400.000 Teilnehmern landesweit…

Westbank:
Siedler setzen Moschee in Brand
Im Westjordanland wurde eine Moschee im Dorf Qusra, südlich von Nablus, am Montagmorgen in Brand gesetzt, nur wenige Stunden nachdem israelische Polizisten drei illegale Bauten in einem Außenposten der Siedlung Migron zerstört haben…

"Sanktionen" angekündigt:
Der Streit Türkei-Israel
Der Streit zwischen Israel und der Türkei kann gefährlich werden, nicht nur für die Stabilität im Nahen Osten. Von der Türkei am Wochenende angekündigte Maßnahmen könnten am Ende zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Nato-Partner Deutschland und dem jüdischen Staat führen…

Engagement für die Wahrheit:
Die Ruf-Mörder
In der internationalen Politik wird Israel immer wieder verdammt – auch wenn die Vorwürfe nichts weiter als Propaganda sind…

Die Demonstrationen am 3.9. für "soziale Gerechtigkeit" haben 450.000 Menschen im ganzen Land auf die Straße gebracht, ein deutlicher Erfolg für die Protestbewegung, denn es sind die größten Demonstrationen in der Geschichte des Landes.
In Tel Aviv, wo ein Protestmarsch vom Habima-Platz zur zentralen Kundgebung am Kikar haMedina stattfand, protestierten 300.000. In Jerusalem fand die Kundgebung am Pariser Platz statt, wo etwa 40.000 Menschen versammelt waren, die größte Zahl an säkularen Demonstranten in der Stadt bisher. Auch in Haifa demonstrierten über 30.000 Menschen.
Die Organisatoren haben angekündigt, die Proteste bis zur Bekanntgabe des Berichts der Trachtenberg-Kommission am 21. September fortzusetzen.

Deutliche Abkühlung:
Türkei reduziert diplomatische Beziehungen mit Israel
Die New York Times hat am Donnerstag Abend vorzeitig den „streng geheimen“, 105 Seiten langen, Palmer-Report zu den Ereignissen um die blockadebrechende türkische Gazaflottille im März 2010 veröffentlicht. Dabei wollte eine türkische „Hilfsflotte“ die israelische Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Neun Passagiere wurden beim Entern der „Mavi Marmara“ getötet und weitere Menschen, darunter neun israelische Soldaten, wurden verletzt…

Das letzte Aufgebot:
Israels Millionenmarsch zerbröselt
Mit den Terroranschlägen bei Eilat und dem Raketenbeschuss von Beer Schewa verschwand der soziale Aufstand aus den Schlagzeilen. Niemand wagte mehr vorzuschlagen, den Verteidigungshaushalt zu kürzen, um Lehrer oder Studenten besser zu stellen. Am Samstag soll nun ein letztes Aufgebot stattfinden: der „Marsch der Million“...

Nicht mal ein sanfter Stups:
Baroness Ashton bedauert
Am 22. August vertagte die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Kommunalwahlen auf unbestimmte Zeit, und Catherine Ashton hatte nichts dazu zu sagen…

BeHazlacha:

Das neue Schuljahr hat begonnen
1.942.000 Schüler und Kindergartenkinder haben sich von den großen Ferien losgerissen und sind heute auf die Schulbank zurückgekehrt…

Vor 90 Jahren, am 2. September 1921:
Martin Bubers Rede auf dem XII. Zionistenkongress in Karlsbad
Ein beständiges Thema in Bubers politischer Arbeit war die Auffassung, der Zionismus müsse auch die Bedürfnisse der Araber berücksichtigen. Er trat für eine Verständigung mit den in Palästina lebenden Arabern ein und wandte sich bewusst gegen die Gründung eines jüdischen Staates. Buber gehörte zu den Vertretern eines binationalen Staates in Palästina. Auf dem 12. Zionistenkongress in Karlsbad trug er eine Deklaration vor, die zwar den Begriff des "binationalen Staates" noch nicht beinhaltet, jedoch genau darauf abzielt...
Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
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