Messerattacke:
Fünffacher Vater bei Anschlag getötet
Bei einem Anschlag an der Kreuzung
Tapuach im Westjordanland hat heute Morgen ein palästinensischer
Terrorist einen 31-jährigen israelischen Zivilisten mit einem
Messer getötet…
Deutsche Produktion:
Fünftes U-Boot übergeben
Bei einer feierlichen Zeremonie
wurde am Montag in Kiel das U-Boot INS Rahav (Neptun) offiziell
an die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) übergeben.
Es handelt sich um das fünfte U-Boot der israelischen Marine aus
der Dolphin-Klasse...
50 und 200 Schekel:
Vier neue Geldscheine vorgestellt
Die Kommission von Bank Israel für
die Einsetzung neuer Geldscheine hat vier neue Shekel-Scheine
vorgestellt, die ab Herbst dieses Jahres in Umlauf gebracht
werden sollen…
Zahal:
Verwundete mit Trockenplasma behandelt
Seit einigen Jahren werden in
Krankenhäusern in der westlichen Welt zunehmend
Trockenblut-Produkte eingesetzt, um Blutungen zu behandeln.
Diese Produkte bestehen vornehmlich aus Blutplasma, das zu
Pulver getrocknet wurde…
Israels UN-Vertreter:
Ohne Toleranz geht es nicht
Der ständige
Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron
Prosor, hat am Mittwoch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
in der offenen Debatte zum Nahen Osten gesprochen…
Ägypten:
"Jüdisches Leben ist quasi erloschen"
Amir Ramses über seinen Film »Jews of Egypt«, Zensur und
Propaganda in Ägypten…
In Jerusalem:
Lag-Baomer im Bezalel
Der vorliegende historische Text
widmet sich dem Lag baOmer Fest nur am Rande. Vielmehr stellt er
die Arbeit einer bedeutenden Institution vor, die Lag baOmer als
ihren Jahrestag gewählt hat. Die Rede ist von der 1906 von Boris
Schatz in Jerusalem gegründeten Kunstakademie Bezalel. Der Autor
beschreibt die Feierlichkeiten am zweiten Jahrestag der Schule,
an Lag baOmer im Jahr 1908...
Radio
haGalil / Sauta Salam:
Fela, Cheb
Khaled, Muki, Mosh et al...
Schawu'a
tow im Fela Kuti u. DemoCrazy per mp3...
Missverstanden?:
Jüdische Welt empört über Kerrys Vergleiche
US Außenminister John Kerry hat in
Istanbul sein „Mitgefühl für die Opfer von Gewalt auf der Mavi
Marmara“ ausgesprochen und die trauernden Angehörigen mit den
Opfern des Terroranschlags bei dem Marathon in Boston
gleichgestellt. Dieser Vergleich hat in jüdischen Medien
weltweit und in Israel erhebliche Empörung ausgelöst…
Syrien:
Zwei Jahre "Frühling"
In Tunesien verbrannte sich öffentlich ein junger Mann
und löste damit den „Arabischen Frühling“ aus. In Syrien gibt es für den
Beginn der Unruhen im Februar oder April vor zwei Jahren keinen Stichtag.
Der syrische „Frühling“ artete zu einem unbeschreiblichen Prozess der
Selbstzerfleischung aus und forderte fast hunderttausend Tote…
In Tel Aviv trifft sich der erste schwule
Fußballclub des Landes:
Premiere auf dem Platz
Auf den ersten Blick unterscheidet sie nichts von den
anderen Fußballspielern, die regelmäßig im Park HaYarkon im Norden Tel Avivs
ihrer Leidenschaft nachgehen und kicken. Auf den zweiten Blick eigentlich
auch nichts. Und dennoch handelt es sich bei der Gruppe der 20 bis 25 jungen
Männer, die sich jeden Freitagnachmittag dort trifft, um eine Premiere. Denn
sie sind der erste schwule Fußballverein Israels...
Streik auch am BG-Flughafen:
Regierung verabschiedet Open-Skies-Abkommen
Die Regierung hat am Sonntag das sogenannte
Open-Skies-Abkommen zwischen Israel und der Europäischen Union
verabschiedet, das den zivilen Luftverkehr zwischen beiden Entitäten
liberalisieren soll…
Jordantal:
Existenz als
Widerstand?
Was bedeutet es, wenn schon das
bloße Dasein ausreicht, um widerständig zu sein?…
Diplomatische Offensive:
Abbas fordert
von Spanien Druck auf Israel
Der palästinensische Präsident
Mahmud Abbas hat Spanien darum gebeten, sich für die Freilassung von in
Israel inhaftierten Palästinensern und einen Baustop in den Siedlungen
einzusetzen. Abbas brachte sein Anliegen bei einem Treffen mit dem
spanischen Außenminister José Manuel Garcia-Margallo am Samstag in der
jordanischen Hauptstadt Amman vor…
Religiöser Extremismus:
Das Kind der
Talibanfrau
Während sich ultraorthodoxe Frauen zwar in lange Röcke und dicke Strümpfe
kleiden und ihre Haare bedecken, tragen die sog. “Talibanfrauen” schwarze
Umhänge, schwarze Handschuhe, verhüllen ihre Töchter, verwehren ihnen die
Schulausbildung und leben eine “Lehre der Züchtigkeit”. Der Protagonist des
Buches leidet nicht nur unter der Isolierung, die ihm seine Mutter
auferlegt, sondern auch unter tagtäglichen Misshandlungen, körperlicher und
seelischer Art, mit denen sie ihn zu einem frommen Jungen erziehen möchte...
Buchvorstellung:
Einmal
Palästina und zurück
Karl Pfeifers Autobiografie
über seine Flucht vor den Nationalsozialisten über Ungarn nach Palästina und
seine Teilnahme am Unabhängigkeitskrieg…
Anschlag von Boston:
Israelische
Fachkenntnisse helfen den Verwundeten
Die jahrelangen Erfahrungen Israels mit
Terroranschlägen haben zu erheblichen medizinischen Fortschritten in der
Trauma-Behandlung geführt. Diese wurden jetzt genutzt, um den Verletzten des
Anschlags von Boston zu helfen…
Mit Bulldozern gegen Kulturerbe:
UNESCO schweigt
zu Zerstörung von biblischem Hafen
Anthedon, eine biblische
Hafenstadt im Norden des Gazastreifens, wird mit Bulldozern zerstört. Auf
dem 2 Hektar großen Gelände mit gut erhaltenen archäologischen Funden soll
ein Trainingslager des „bewaffneten Arms“ der islamistischen Hamas-Bewegung,
den Izz a-Din al-Qassam Brigaden, entstehen. Anthedon wurde vor 3000 Jahren
von den Mykenern gegründet und war der südlichste Hafen an der östlichen
Mittelmeerküste. Weiter nördlich liegen die Häfen Caesarea und Akko in
Israel und Tyros wie Sidon im Libanon...
Iron Dome hat nicht reagiert:
Chaos
nach Raketen auf Eilat
Am Morgen sind
zwei Raketen in der südisraelischen Stadt Eilat am Roten Meer eingeschlagen
und explodiert. Eine Rakete habe „Schaden an der Umgebung“ angerichtet.
Menschen kamen nicht zu schaden. Gemäß Berichten aus arabischen Medien seien
zwei weitere Raketen in der benachbarten Stadt Akaba in Jordanien
eingeschlagen, doch die jordanischen Behörden dementierten…
Am Unabhängigkeitstag:
Israel-Preise 2013 verliehen
Der Israel-Preis wurde in acht Kategorien an neun
Preisträger verliehen: Prof. Adam Mazor vom Technion-Institut im Bereich
Architektur und Design; im Bereich Naturwissenschaften an Prof. Gideon
Dagan; im Bereich Sozialwissenschaften an Prof. Nathan Nelson von der
Universität Tel Aviv; im Bereich Studium der Geschichte Israels an Prof.
Yosef Kaplan; im Bereich Studium jüdischer Sprachen und Literatur an Prof.
Chava Turniansky von der Hebräischen Universität Jerusalem, im Bereich
Soziologie und Anthropologie an Prof. Yoram Bilu und im Bereich Darstellende
Kunst an Prof. Nola Chilton...
Chag
sameach:
65.
Unabhängigkeitstag Israels
Mit dem heutigen Sonnenuntergang beginnt der 65.
Unabhängigkeitstag Israels. Der Unabhängigkeitstag, Jom HaAtzmaut, folgt am
5. Iyar unmittelbar auf den Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels.
Er erinnert an die Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948…
Jom haSikaron:
23.085
Soldaten fielen zum Schutz Israels
Laut Verteidigungsministerium haben 17.000 Familien den
Verlust eines Familienmitgliedes, das in der IDF diente, zu beklagen,
darunter etwa 5000 Witwen und mehr als 2000 Waisen...
Verhaltensrichtlinien verschärft:
Hamas
versucht vermehrt, israelische Soldaten zu kidnappen
Seit Anfang des Jahres verzeichnete Shin Bet im
Westjordanland einen dramatischen Anstieg bei Versuchen der Hamas,
israelische Soldaten zu entführen. Bereits 33 Entführungsversuche gab es
2013 verglichen mit insgesamt 24 im letzten Jahr…
WIZO-College Haifa und dem
Goethe-Musikgymnasium Demmin:
Deutsch-Israelisches Jugendprojekt
Hanning Schröder, dem das Projekt gewidmet ist,
versteckte während der Zeit des Nationalsozialismus ein jüdisches Ehepaar in
Deutschland in seiner Wohnung und wurde dafür später von Yad Vashem als
„Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Seine Ehefrau Cornelia Schröder,
selbst jüdischer Herkunft, überlebte die NS-Zeit mit der Tochter im
mecklenburgischen Dargun...
Zum
Gedenken:
Sheikh
Jarrah, 13. April 1948
Vor 65 Jahren wurden im sog. "Hadassah medical convoy
massacre" 79 Menschen, überwiegend jüdische Ärzte und Schwestern, ermordet…
"Massaker, das bis heute nicht geendet
hat":
65 Jahre
Deir Jassin
Am 9.
April 1948 hat es in dem "friedlichen Dorf“ Deir Jassin ein Massaker an den
Dorfbewohnern gegeben, ausgeführt durch 120 Mitglieder der jüdischen
Untergrundorganisationen Lechi und Irgun. Das Dorf beherrschte die einzige
Zugangsstraße Jerusalems vom Westen her…
Komplexe Debatten:
Um
Israel zu verstehen, muss man den Holocaust verstehen
Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs, in dem ein Drittel des jüdischen Volks von der präzise
geplanten, nie dagewesenen Tötungsmaschinerie der Nazis vernichtet wurde,
ist das Trauma noch immer in die kollektive DNA der Israelis eingebrannt,
als wäre es erst vergangene Woche geschehen…
Rawabi:
Die erste palästinensische Stadt am Reißbrett
Das Gebiet liegt im Westjordanland in der Nähe von Ramallah, 25 km nördlich
von Jerusalem und 25 km südlich von Nablus. Mit einer Fläche von 630 Hektar
wird Rawabi insgesamt 40.000 Einwohnern eine hochmoderne, umweltfreundliche
Infrastruktur bieten, die Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie ein
Handelszentrum beinhaltet…
Eine
Momentaufnahme:
20 Jahre nach Oslo
Im Windschatten einer Wahl,
bei der die existenzielle Frage nach der Besatzung der palästinensischen
Gebiete kaum zur Sprache kam, kann der alte und wohl auch neue
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit neoliberaler Wirtschaftspolitik
sowie der Verdrängungspolitik der Palästinenser fortfahren...